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Klingelbeutel im Niederdeutschen Bibelzentrum in Barth. Fotos. Neumann
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Klingelbeutel heutzutage
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Pommersche Evangelische Kirche
> Kollektenplan 2012 (11 KB)
4. Dezember 2011
2. Advent
Für eigene Aufgaben der Kirchengemeinden
Entsprechend den Erfordernissen vor Ort setzen die Mitglieder des Gemeinde-kirchenrates fest, wofür die Kollekte bestimmt ist.
Opfersonntag
Die heutige Kollekte am Opfersonntag wird für den Glockenfonds und damit die Ge-währung von Glockenbeihilfen erbeten.
Der Glockenfonds unserer Landeskirche wurde eingerichtet, um dringende Instandsetzungen an Glockenanlagen finanziell zu unterstützen. Im vergangenen Jahr konnten Gemeinden einen Zuschuss erhalten und so ihre zum Teil sehr kostenaufwendigen Restaurationen realisieren.
Die Hilfen aus dem Glockenfonds erweisen sich als anregend für die Spendenfreudigkeit der Gemeinden und sind zugleich ein Ausdruck der Verbundenheit zwischen Landeskirche und Gemeinde vor Ort. Die Glocken sind mit ihren vertrauten Klängen, die zu Gottesdienst und Gebet rufen, auch in unserer Zeit eine Brücke besonderer Art zwischen Kirche und Bevölkerung.
Um unsere Glocken intakt und betriebssicher zu erhalten, wird die Unterstützung vieler gebraucht. Das heutige Opfer wollen wir gerne und fröhlichen Herzens für diese wichtigen Vorhaben geben.
11. Dezember 2011
3. Advent
Für die Schulstiftung M-V
Seit über 10 Jahren bereichern die Schulen der Evangelischen Schulstiftung die Bildungslandschaft in Mecklenburg-Vorpommern. Im Bereich unserer Pommerschen Kirche werden in momentan 8 Schulen etwa 1000 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Viele von ihnen haben vorher nur wenig oder gar keinen Kontakt zu Kirche und Gemeinde. Vielen Eltern geht dies ebenso. In der Zusammenarbeit mit Kirchengemeinden geschieht hier oft eine neue Begegnung von schulischer Bildung und christlichem Glauben.
An vielen unserer Schulen lernen außerdem Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen Behinderungen und Einschränkungen. Die Finanzierung dieses gemeinsamen Unterrichts von behinderten und nicht-behinderten Schülerinnen und Schülern wird allerdings zunehmend durch finanzielle Kürzungen erschwert. Gerade hier liegt aber der Schwerpunkt und das Interesse vieler in den Schulen verantwortlichen Menschen, gerade hier geschieht gegenseitige Annahme und Wertschätzung im Sinne des christlichen Glaubens ganz unmittelbar und stärkend.
Herzlich erbitten wir ihre Kollekte daher heute besonders für die Unterstützung und Sicherung dieser besonderen Angebote des gemeinsamen Unterrichts.
18. Dezember 2011
4. Advent
Für die Medienarbeit
Kirche mit ihrer Botschaft und ihren Angeboten gehört in die Öffentlichkeit. Gemeindebriefe, Schaukästen und Mitteilungen an die Regionalpresse sind eine gute Möglichkeit, darauf hinzuweisen. Ein zusätzliches Markenzeichen evangelischer Kirche ist, dass sie sich eine unabhängige Kirchenpresse leistet. Damit will sie den demokratischen Meinungsbildungsprozess innerhalb der Kirche und den Austausch mit der Gesamtgesellschaft gewährleisten und befördern.
Auch in Mecklenburg-Vorpommern sind nicht die Kirchenleitungen die Herausgeber der Kirchenzeitung, sondern ein Evangelischer Presseverband. Dort kann jedes interessierte Gemeindeglied Mitglied werden. Dadurch ist die Kirchenzeitung breit in der kirchlichen Öffentlichkeit verankert.
Die Kosten der Zeitungsherstellung werden durch die Abonnenten bezahlt, die Personalkosten der zwei Teilzeit-Redakteurinnen in Greifswald trägt die Landeskirche. Mit Ihrer Kollekte am heutigen Sonntag machen Sie möglich, dass die pommersche Regionalredaktion dringend benötigte bessere Arbeitsbedingungen bekommt und Fahrten in die Gemeinden unternehmen kann.
24. Dezember 2011
Heilig Abend
Brot für die Welt
BROT FÜR DIE WELT konnte 2010 in 75 Ländern insgesamt 1.020 Projekte fördern. Thematische Schwerpunkte waren die Ernährungssicherung, die Förderung von Bildung und Gesundheit, die Überwindung von Gewalt sowie der Kampf gegen HIV und Aids. Ein Dank gilt allen, die durch ihre Spenden die Projektarbeit von BROT FÜR DIE WELT unterstützen und so den Menschen in den Ländern Afrikas, Lateinamerikas, Asiens und Osteuropa helfen. Bundesweit wurden mehr als 62 Millionen Euro gespendet. In Mecklenburg-Vorpommern kamen 606.322 Euro aus Kollekten und an Spenden zusammen.
Armut und Benachteiligung in den Ländern des Südens lassen sich wirkungsvoll bekämpfen, wenn sich Menschen zusammentun und ihre Stimme erheben. „Brot für die Welt“ macht wirksame Lobbyarbeit. Ob Teppichkinder in Indien, ihres Landes beraubte Bauern in Lateinamerika oder „Unberührbare“ in Indien: „Brot für die Welt“ macht im Konzert der Nicht-Regierungs-Organisiationen bei Regierungen und Konzernen auf Unrecht und Unterdrückung aufmerksam und setzt sich für Recht und Gerechtigkeit ein.
Wer mehr wissen will über die Arbeit von „Brot für die Welt“ findet im Internet unter www.brot-fuer-die-welt.de schnell und umfassend Informationen und hervorragende Materialien für die Arbeit in der Kirchengemeinde oder für die Schule.
25. Dezember 2011
1. Weihnachtsfeiertag
Für das Freiwillige Soziale Jahr
Auch in diesem Jahr haben sich 40 junge Menschen für ein Freiwilliges Soziales Jahr in Kindertagesstätten, Altenpflegeheimen, Behindertenwerkstätten, Schulen und anderen kirchlichen Einrichtungen entschieden.
Nicht alle Einrichtungen können einen sogenannten FSJler über Bundes,- Landes,- oder Eigenmittel finanzieren.
In den schwierigen Zeiten von Reformen, Gesetzesänderungen, ständig veränderten Qualitätsvorgaben, oder dem Wegfall des Zivildienstes wollen wir die Freiwilligkeit fördern, Fachkräfte gewinnen und den christlichen Glauben weitergeben.
Ich bitte Sie, mit Ihrer Opfergabe die Möglichkeit für einen Einsatz in einer dieser nichtfinanzierten Stelle zu unterstützen.
26. Dezember 2011
2. Weihnachtsfeiertag
Für die Züllchower-Züssower Diakonen- und Diakoninnengemeinschaft
Die Züllchower-Züssower Diakonen- und Diakoninnengemeinschaft ist eine Gemeinschaft von Männern und Frauen, welche sich durch Jesus Christus in den Dienst von Kirche und Diakonie gerufen wissen. Sie begegnet Benachteiligten und Schwachen in den unterschiedlichsten Situationen und beteiligt sich an der Beseitigung von sozialen Nöten. Sie macht Angebote durch Begleitung und Seelsorge und verkündigt Gottes Wort. Sie beteiligt sich an Projekten im In- und Ausland. Wir danken für alle bisherige Unterstützung.
31. Dezember 2011
Silvester
Für das Bibelzentrum Barth
Ihre Kollekte wird am Altjahresabend für das Niederdeutsche Bibelzentrum in Barth erbeten.
Genau heute vor zwei Monaten, am Reformationstag, beging das Barther Bibelhaus sein 10. Gründungsjubiläum unter großer Anteilnahme der Öffentlichkeit. Auch in der Kirchenzeitung war darüber zu lesen. Zurzeit wird dort ein Teil der Ausstellung neu gestaltet, damit die vielen Gemeindegruppen und Menschen aus der Öffentlichkeit, die schon im Barther Bibelzentrum waren, neue Impulse bekommen. Immer wieder haben Kinder, Jugendliche und Erwachsene hier eine erste Begegnung mit der Heiligen Schrift und zeigen ihr Erstaunen darüber, wie bedeutsam und prägend die Bibel auch für uns und unsere heutige Gesellschaft ist. Dass weiterhin viele Menschen dort lernen und Entdeckungen machen können, dafür wird Ihre Kollekte dienen. Gott segne Geber und Gaben.
1. Januar 2012
Neujahr
Für den Lutherischen Weltdienst
Heute bitten wir um eine Kollekte für die Weltdienstarbeit des Lutherischen Weltbundes (LWB) in Ostafrika. Die Dürrekatastrophe bedroht noch immer das Leben von hunderttausenden Menschen in Somalia, Kenia und den angrenzenden Ländern. Der LWB sichert das Überleben von Hungerflüchtlingen in mehreren Lagern der Region.
Zum Beispiel leitet der LWB das Flüchtlingslager Dadaab in Kenia, das mit über 460.000 Bewohnern das größte Flüchtlingslager der Welt ist. Die Sicherheitslage ist auch hier nicht einfach, aber die Not der Menschen ist größer. Helfen Sie mit, dass Menschen, die nichts mehr besitzen und auf unsere Hilfe angewiesen sind, diese auch bekommen können! Vielen Dank!
6. Januar 2012
Epiphanias
Für das Frauenwerk
Das Ev. Frauenwerk in Mecklenburg-Vorpommern bot im letzten Jahr erstmals ein Wochenende für Großmütter mit ihren Enkelkindern an und fördert damit die wichtige Rolle, die Großeltern innerhalb vieler Familien spielen. Familienseminare im Ev. Frauenwerk ermöglichen, dass Frauen und Kinder sehr unterschiedlicher Herkunft und Kirchenverbundenheit miteinander ins Gespräch kommen und voneinander lernen. Solche Begegnungen fördern immer auch das selbstverständliche Praktizieren christlicher Alltagsrituale und die Auseinandersetzung mit dem eigenen Erwachsenenglauben.
Mit Themenangeboten für Gemeindegruppen und Frauenkreise unterstützen ehren- und hauptamtliche Mitarbeiterinnen des Frauenwerks die Gemeindearbeit vor Ort. Dabei kann aus über 20 Themen eine Auswahl für die entsprechende Gruppe getroffen werden. Auch Gemeindeveranstaltungen innerhalb der Fairen Woche erhalten organisatorische und finanzielle Unterstützung durch das Frauenwerk.
Für beide Arbeitsbereiche ist das Ev. Frauenwerk auf die Unterstützung durch die Kollekte der Kirchengemeinden angewiesen. Herzlichen Dank!
8. Januar 2012
1. Sonntag nach Epiphanias
Für eigene Aufgaben der Kirchengemeinden
Entsprechend den Erfordernissen vor Ort setzen die Mitglieder des Gemeinde-kirchenrates fest, wofür die Kollekte bestimmt ist.
15. Januar 2012
2. Sonntag nach Epiphanias
Für den UEK-Kollektenverbund
22. Januar 2012
3. Sonntag nach Epiphanias
Für die Arbeit mit Migrantinnen und Migranten beim JMD
Die heutige Kollekte ist für die Unterstützung der Arbeit der Jugendmigrationsdienste Greifswald und Anklam bestimmt. Die Schwerpunkte liegen in der Einzel- und Gruppenberatung, zusätzlich gibt es verschiedene Seminarangebote, Rüstzeiten und verschiedene Projekte zur beruflichen und sozialen Integration. Die Jugendlichen mit Migrationshintergrund kommen aus verschiedenen Ländern und den unterschiedlichsten Gründen, hier bei uns neu anfangen zu wollen. Die Integration in unsere Gesellschaft ist mit vielen Hindernissen verbunden. Die Angebote der Jugendmigrationsdienste (JMD) bieten für viele Jugendliche einen ersten Schritt in die neue Umgebung, für viele ist es auch die erste Begegnung mit unserer Kirche. Nur durch die vielfältigen Integrationsangebote wird es gelingen, dass die Jugendlichen bei uns und in unseren Kirchengemeinden eine neue Heimat finden. Es gibt verschiedene Projekte mit den Jugendlichen in verschiedenen Kirchengemeinden unserer Landeskirche, wofür wir sehr dankbar sind.
Die Bundes-, Landes- und Kreismittel, die für die sehr notwendige Arbeit bereitgestellt werden reichen dafür leider nicht aus. Die heutige Kollekte soll dazu mit beitragen, dass die notwendigen Eigenmittel für die verschiedenen Projekte mit aufgebracht werden können. Darum bitten wir herzlichst um Ihre großzügige Spende und sagen vielen herzlichen Dank dafür!
29. Januar 2012
letzter Sonntag nach Epiphanias
Für eigene Aufgaben der Kirchenkreise
Die Kreiskirchenräte setzen fest, für welche Aufgaben des Kirchenkreises diese Kollekte bestimmt ist.
5. Februar 2012
Sonntag Septuagesimae
Für die Kinder- und Jugendarbeit
Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in den Kirchengemeinden
Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist eine der wichtigsten Kernaufgaben in unseren Kirchengemeinden und hat eine hohe Priorität. Gerade diese Altersgruppen brauchen geschützte Räume, in denen sie ihr Leben reflektieren und ihren Glauben gestalten können. Vielen Heranwachsenden ist es aufgrund ihrer schwierigen wirtschaftlichen Lage oft nicht mehr möglich, an Freizeiten und Seminaren teilzunehmen. Die landeskirchliche Kinder- und Jugendarbeit stellt dafür Mittel zur Verfügung. Der Unterstützungsbedarf wird aber im Hinblick auf ausfallende staatliche Gelder immer dringlicher.
Helfen Sie mit, dass möglichst viele junge Leute an unseren Veranstaltungen teilnehmen können.
Kinder und Jugendliche benötigen kompetente fachgerechte Begleitung. An manchen Orten können hauptamtliche Mitarbeitende diese wichtige Arbeit leisten. In anderen Gemeinden fehlen die finanziellen Mittel für so eine Stelle.
Auch Schulungen von ehrenamtlichen Mitarbeitenden sind unbedingt nötig und weiterhin auszubauen.
Mit Ihrer Kollekte unterstützen sie diese Arbeit und helfen mit, dass Kindern und Jugendlichen „Leben“ gelingen kann und sie sich am Bau der Gemeinden beteiligen können.

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