Pommerscher Evangelischer Kirchenkreis
Kollekten

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Klingelbeutel im Niederdeutschen Bibelzentrum in Barth.
Schon die urchristlichen Gemeinden kannten Sammlungen (Apostelgeschichte 4, 34ff.). Sie werden als eine Antwort des Glaubens verstanden.
Die Monats-Kollekten setzen sich grundsätzlich wie folgt zusammen:
1. Sonntag im Monat - Nordkirchen-Kollekte
2. Sonntag im Monat - Im Wechsel Kirchenkreis- oder Sprengel-Kollekte
3. und 4. Sonntag im Monat - Freie Kollekten je Verwendungszweck der Kirchengemeinden, wovon eine Kollekte aus dem
Kollektenplaner mit knapp 200 Vorschlägen genommen werden sollte.
Die Kollekten am Erntedankfest, am 1. Advent und am Heiligabend sind für „Brot für die Welt“ bestimmt.
JUNI 2013
2. Juni 2013 (1. Sonntag nach Trinitatis) Pflichtkollekte der Nordkirche
Zentrum für Mission und Ökumene - Nachhaltig wirtschaften in Tansania
Das Leben in den Dörfern Tansanias ist karg und die Arbeit hart. Die Menschen leben meist von dem, was in den Gärten oder auf den Feldern gedeiht. Das ist wenig und durch den fortschreitenden Klimawandel ist auch dieses tägliche Auskommen oft bedroht. Das Zentrum für Mission und Ökumene entsendet Mitarbeitende in die Steppenregionen im nördlichen Tansania, die mit ihrem Know How die tansanische Partnerkirche unterstützen. Mit der Realisierung von Brunnen und Biogasanlagen entstehen in den Dörfern nachhaltige Perspektiven. Moderne Anbaumethoden, besseres Saatgut oder ausgeklügelte Lagerhaltung sichern die Versorgung. Darüber hinaus kümmern sich die kirchlichen Mitarbeitenden um den Aufbau von Kleinprojekten, die das Familien-Einkommen verbessern. Das trägt dazu bei, die Schulausbildung der Kinder zu finanzieren.
Helfen Sie mit Ihrer Spende dem kirchlichen Engagement in Tansania, damit das nachhaltige Wirtschaften Frucht für die Menschen bringen kann – vielen Dank.
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9. Juni 2013 (2. Sonntag nach Trinitatis) Pflichtkollekte der Sprengel
Nicht vom Brot allein… - Kollekte für die Kreisdiakonischen Werke Stralsund und Greifswald für das Projekt: „Die HALLE“ der Kreisdiakonie in Stralsund
In der Tribseer-Vorstadt in Stralsund steht ein kleines, unscheinbares Haus. “Die HALLE“, ein Haus, das ca. 70 Menschen Heimat zu geben imstande ist. Man betritt diese Selbsthilfeeinrichtung, des Kreisdiakonischen Werkes und fühlt sich heimisch und angenommen, vorbehaltlos. Seit Jahren gibt es sieben Tage die Woche warmes Essen, zum ganz kleinen Preis für ganz kleine Geldbörsen. Ein Platz findet sich immer, auch wenn siebzig Essen ausgegeben werden. Die Gäste spüren Herzlichkeit auch Humor; gelebte Nächstenliebe. Das alles muss auch Kraft zurückgeben, denn wie ist es sonst zu erklären, dass eine allein auf der Basis von Zuverdienst und Ehrenamt betriebene Einrichtung, die auch an den Wochenenden geöffnet hat, solchen Bestand hat?
Die Halle erfährt vielfältige Hilfe und Solidarität vor Ort, z.B. durch einen Betrieb der immer wieder die Wackelstühle repariert und durch Menschen, die ergriffen von der Aufgabe und mit dem Herzen dabei sind.
Wir bitten Sie heute: Unterstützen Sie mit Ihrer Kollekte unsere Einrichtung “Die HALLE“, dass dieser Ort gelebter Nächstenliebe weiterhin ein Stück „Heimat“ für Menschen bieten kann. Dafür unser herzlicher Dank an Sie.
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16. Juni 2013 (3. Sonntag nach Trinitatis) Pflichtkollekte der Nordkirche
Öffentliche Mitverantwortung / Projekte, vorgeschlagen von der Kammer für Dienst und Werke
Projekt 1: Alleinerziehende in Schleswig-Holstein
In Schleswig-Holstein leben 89.000 Mütter und Väter, die ihre Kinder allein erziehen. Das Diakonische Werk Schleswig-Holstein unterstützt diese Eltern und ihre Kinder. Ein Projekt untersucht: Wie leben sie, was brauchen sie, woran mangelt es? Nach dieser Untersuchung werden mit den Müttern und Vätern konkrete Verbesserungen ihrer Lebensumstände geplant. Das Diakonische Werk bittet um Ihre Unterstützung.
Projekt 2: „AnDOCken“, die Ärztliche und Soziale Praxis für Menschen ohne Papiere vom Diakonischen Werk Hamburg.
Viele Tausend Menschen leben und arbeiten in Hamburg „illegal“ – ständig in Angst vor Entdeckung und Abschiebung. Krankheit kann da zu einem großen – lebensbedrohlichen – Problem werden. Seit Anfang 2011 gibt es daher von der Diakonie die Ärztliche und Soziale Praxis für Menschen ohne Papiere – anonym und kostenlos, finanziert durch Spenden. Ihre Kollekte unterstützt diese wichtige Arbeit.
Pflichtkollekte mit mehreren Projekten (GVOBL Nr. 11 v. 1997, Seite 174)
Wird eine Pflichtkollekte auf mehrere Empfänger aufgeteilt, haben die Kirchengemeinderäte die Möglichkeit, eine Auswahl zu treffen.
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23.06.2013 und 30.06.2013 Freie Kollekte