Plan der Sammlungen in den Gottesdiensten - Kollektenplan
Schon die urchristlichen Gemeinden kannten Sammlungen (Apostelgeschichte 4, 34ff.). Sie werden als eine Antwort des Glaubens verstanden. Die Kirchenleitung beschließt jedes Jahr über die Sammlungen in der Landeskirche.
> Kollektenplan 2012 (35 KB)
Volkstrauertag – 13. November 2011
für die Kriegsgräberfürsorge (1/2)
Seit einigen Jahren gibt es zwischen der Jugendbegegnungsstätte Golm und der Universität Rostock Seminar-Programme für Lehramtsstudenten im Bereich des Faches Geschichte. Die Studenten befassen sich dabei mit zeitgeschichtlichen Themen zur regionalen Zeitgeschichte des Zweiten Weltkrieges und der Nachkriegszeit. Bislang werteten die Studenten zeitgenössische Quellen und Berichte von Zeitzeugen aus, die Hinweise über den Einfluss des Zweiten Weltkrieges in Bezug zur örtlichen Region lieferten. Viele dieser jungen Studenten erfuhren dabei aus erster Hand, wie sich die Geschehnisse des Krieges in der Entwicklung von Vorpommern auswirkten.
In den Gebieten von Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen werden auch heute noch Kriegstote des zweiten Weltkrieges durch den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge geborgen und auf Kriegsgräberstätten umgebettet. Zu diesem Zweck setzt der Volksbund Umbetter ein, die Hinweise, Meldungen und Lageskizzen aus der Bevölkerung auswerten und dann zunächst über Sondierungsbohrungen feststellen, ob die genannten Grablagen tatsächlich vorhanden sind. Im zweiten Schritt wird die Grablage aufgenommen und die vorhandenen sterblichen Überreste und sonstigen Gegenstände erfasst und dokumentiert. Bei einer solchen Maßnahme – in Zusammenarbeit mit der Universität Rostock – wurden nun auch Studenten aus dem o.g. Programm beteiligt, die im Mai 2011 an verschiedenen Orten Vorpommerns bei den Grabungstätigkeiten halfen. Der hervorragende Einsatz dieser Studenten half dabei, Einzelschicksale aus dem Zweiten Weltkrieg zu klären. Die Ergebnisse ihrer Arbeit werden sich auch in Seminararbeiten niederschlagen und dabei einen Beitrag leisten, Zeitgeschichte aus heimatlichen Regionen aufzuarbeiten.
Der Volksbund setzt sich für das Bewahren der Erinnerung und des Gedenkens ein. Besondere Beachtung schenkt er jedoch auch der Vermittlung des Friedens- und Versöhnungsgedankens an die junge Generation. Die Klärung von Einzelschicksalen und die Betreuung der Familien und Angehörigen bilden auch heute noch ein wichtige Aufgabenstellung.
Wir bitten am Volkstrauertag um ihre Gaben für diesen Dienst.
Der Volksbund betreut heute im Auftrag der Bundesregierung die Gräber von etwa zwei Millionen deutschen Kriegstoten auf 827 Kriegsgräberstätten in 45 Staaten. Er wird dabei von über einer Million Mitgliedern und Förderern sowie der Bundesregierung unterstützt. In Mecklenburg-Vorpommern unterstützen den Volksbund ca. 2100 Mitglieder und etwa 3000 Spender.
und für das Freiwillige soziale Jahr (1/2)
Das ″Freiwillige Soziale Jahr″ ist ein Bildungsjahr und eine besondere Form des bürgerlichen Engagements. Die Diakonie in Mecklenburg-Vorpommern bietet seit 1991 junden Menschen die Möglichkeit, im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) sich in verschiedenen sozialen und diakonischen Einsatzstellen zu engagieren.
Heute verfügt das Diakonische Werk in Mecklenburg über 100 FSJ-Plätze in 172 Einsatzstellen in den Bereichen der Kinder- und Jugendarbeit, der Betreuung von Kindern, von älteren Menschen, von Menschen mit Behinderungen, in Krankenhäusern, Kirchgemeinden und evangelischen Grundschulen.
Die pädagogische Begleitung im Bereich FSJ versteht sich als Angebot an die Freiwilligen, sich mit dem christlichen Glauben und Werten auseinander zu setzen. Freiwillige erhalten Orientierung in Lebensfragen.
Dies geschieht in der alltäglichen Arbeit in den Einsatzstellen, wo sich Lebens- und Sinnfragen stellen, die das bisherige Weltbild möglicherweise in Frage stellen und wo Freiwillige auf Menschen treffen, die als Christen ihren Dienst tun und sich als Gesprächspartner/in bei diesen Themen anbieten, als auch in der thematischen Arbeit der begleitenden Bildungsangebote (Seminare), in denen Grundfragen des Lebens wie z.B. Krankheit, Behinderung, Tod, Umgang mit Konflikten behandelt werden.
Im sogenannten ″personalen Angebot″ indem sich die FSJ-Hauptamtlichen, als Menschen mit christlicher Überzeugung, mit ihrem Glauben und mit ihren Fragen, den Freiwilligen insbesondere in der Seminarzeit sich persönlich stellen und so Orientierung geben.
Freiwillige erfahren den Zusammenhang von christlicher Verkündigung von der Liebe Gottes und dem Handeln am Nächsten am Beispiel von ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitenden in den Einsatzstellen sowie durch ihr eigenes Tun.
Sie erhalten im praktischen Einsatz Erfahrungsräume für diakonisch-soziales Lernen und Handeln. Dieser Zusammenhang wird insbesondere in den Seminaren und im Rahmen individueller Begleitung thematisiert.
1. Advent – 27. November 2011
für Brot für die Welt
Liebe Schwestern und Brüder,
die Sammlung in den Gottesdiensten und Kirchgemeinden für Brot für die Welt am ersten Advent und zu Weihnachten hat Tradition. Zum 53. mal wird am 1. Advent diese Hilfsaktion eröffnet. Im vergangenen Jahr kamen durch Kollekten und Einzelspenden rund 600.000 Euro in Mecklenburg-Vorpommern zusammen. Allen Spenderinnen und Spendern dafür ein herzliches Dankeschön.
Das weltweite Netz der Kirchen mit ihren Mitarbeiterinnen vor Ort garantiert, dass Ihre Unterstützung auch dort ankommt, wo sie gebraucht wird: bei den Ärmsten der Armen in den Ländern des Südens. Durch den Ansatz ″Hilfe zur Selbsthilfe″ wird Abhängigkeit vermieden und nachhaltige Hilfe geleistet.
Auch hier in unserer Kirche liegt ein Faltblatt aus, in denen eine Auswahl an Projekten zusammengestellt ist. Ausführliche Informationen finden Sie im Internet unter www.brot-fuer-die-welt.de.
3. Advent – 11. Dezember 2011
für die Krankenhausseelsorge
Wer ernsthaft krank ist, braucht gute Medizin und Pflege. Wichtig sind aber auch Möglichkeiten zum Gespräch. Schmerzen, körperlich oder seelisch, Ängste und Zweifel müssen mitgeteilt werden, um erträglicher zu werden. Dankbarkeit und Hoffnungen verkümmern, wenn niemand von ihnen erfährt. Mut entsteht, wo ein anderer ihn zuspricht. In der Krankenhausseelsorge stehen Patienten und Angehörigen, aber auch Mitarbeitern Theologen zur Verfügung, die sich nicht nur in Fragen des Lebens und des Glaubens gut auskennen, sondern auch im Krankenhaus ″zu Haus″ und gut erreichbar sind.
Viele Menschen nehmen Krankenhausseelsorge gern in Anspruch, auch solche, die nicht in der Kirche sind. ″Es tat gut, darüber endlich einmal reden zu können″ - so oder ähnlich reagieren Patienten häufig nach einem seelsorgerlichen Gespräch.
Elf Krankenhausseelsorger/innen arbeiten hauptamtlich in acht Krankenhäusern in Mecklenburg. Daneben sind auch ehrenamtliche Seelsorger/innen tätig.
Die Kollekte des 3. Advents kommt der Arbeit der Krankenhausseelsorge zu gute.
Heiligabend – 24. Dezember 2011
für Brot für die Welt
(Empfehlung)
″Brot für die Welt″ ist eine Hilfsaktion die 1959 in Berlin gegründet wurde. Seit 1992 empfiehlt der Kollektenplan unserer Landeskirche am Heiligabend für diese Hilfsaktion zu sammeln. Es gibt auf der Welt in ganzen Erdteilen und Regionen ein für uns unvorstellbares Elend, ein Leid, das wir nicht kennen. Wir haben durch unsere Gaben die Möglichkeit, Not zu lindern, wirksam zu helfen und die Welt ein wenig gerechter und menschenwürdiger zu machen.
Christfest I – 25. Dezember 2011
für das Stift Bethlehem
Seit über 100 Jahren werden im Stift Bethlehem Ludwigslust kirchliche Textilien in der Paramentik entworfen und hergestellt. In hoher künstlerischer Qualität werden die Behänge an den Altären unserer Mecklenburger Kirchen und weit darüber hinaus auf den jeweiligen Raum abgestimmt, Wand- und Pultbehänge oder Stolen für die Pastorinnen unserer Landeskirche in Handarbeit gefertigt. In der Oblatenbäckerei entstehen nicht nur Hostien für die Feier des Abendmahls, in ihm finden auch Menschen mit physischen Erkrankungen einen Arbeitsplatz, der ihnen hilft, ihren Alltag sinnerfüllt gestalten zu können.
Das Stift Bethlehem bittet die Gemeinden der Landeskirche, die Arbeit der Paramentenwerkstatt und Oblatenbäckerei mit ihrer Kollekte zu unterstützen, damit die wertvolle Arbeit für unsere Landeskirche auch in Zukunft weitergeführt werden kann.
Die Paramentikerinnen freuen sich über angemeldete Besuche in der Paramtenwerkstatt Ludwigslust. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.stift-bethlehem.de.
Christfest II – 26. Dezember 2011
für die Jugendarbeit in den Kirchenkreisen
Die heutige Kollekte ist für die Arbeit mit jungen Menschen im Kirchenkreis bestimmt.
Kinder und Jugendliche suchen nach Orientierung, um sich in einer widersprüchlichen Welt besser zurechtzufinden. Unsere Kirche ist für sie einladend offen. Mit einer Vielzahl von Projekten versucht evangelische Jugendarbeit in den Kirchenkreisen, Veranstaltungen anzubieten, bei denen sich junge Menschen mit ihren Fragen und Situationen verstanden fühlen. Dabei geht es darum, Jugendliche zu interessieren, zu gewinnen und zu motivieren sowie ihnen Raum und Orientierung zu geben, wo sie prägende Erfahrungen für das weitere Leben sammeln können.
Neujahrstag – 1. Januar 2012
Dankopfer für die Aus- und Weiterbildung von Kirchlichen Mitarbeitern im Verkündigungsdienst
Das Kirchliche Bildungshaus in Ludwigslust dient der Aus-, Fort- und Weiterbildung kirchlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landeskirchen Mecklenburgs, Pommerns und Nordelbiens. Unter einem Dach werden hier durch den Pastor für Fort- und Weiterbildung, das Predigerseminar und das Theologisch-Pädagogische Institut Personen unterschiedlichen Alters für ihren Dienst in unserer Landeskirche qualifiziert.
Ausgebildet werden Männer und Frauen für ihre Arbeit im Rahmen der Religions- und Gemeindepädagogik (schulischer Religionsunterricht, Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in Kirche und Gemeinde) und des Pfarramtes (Ausbildung von Vikarinnen und Vikaren). Außerdem erhalten kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch ein differenziertes Kursangebot die Möglichkeit zur Fort- und Weiterbildung z.B. in den Bereichen Seelsorge und Bibliodrama, sowie in anderen relevanten Arbeitsbereichen von Kirche in der Gesellschaft.
Die Arbeit des Kirchlichen Bildungshauses nimmt damit nicht nur den Bildungsauftrag der Kirche wahr, an dem die mecklenburgische Landeskirche in allen ihren Gliedern partizipiert. Sondern durch die Ausbildung von Männern und Frauen für gemeindepädgogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen leistet das Kirchliche Bildungshaus einen wichtigen Beitrag dafür, dass die Ev.-Luth. Landeskirche Mecklenburgs ihren Missionsauftrg erfüllen kann, der allen Christen durch ihre Taufe gegeben ist.
Aus diesem Grunde wendet sich das Kirchliche Bildungshaus am Beginn des Jahres an alle Glieder unserer Landeskirche mit der Bitte um finanzielle Unterstützung.
Epiphanias – 6. Januar 2012
Dankopfer für das Diakonische Werk Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Immer mehr Menschen stehen aufgrund von hohen Anforderungen im Arbeitsleben unter starkem psychischen Druck, andere erleben Kommunikationsprobleme, Konflikte und Gewalt in Partnerschaft und Familie. Noch andere stecken nach einem Schicksalsschlag in einer Lebenskrise. Die Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstellen im Diakonischen Werk Mecklenburg-Vorpommerns sind daher seit vielen Jahren für viele Menschen Rettungsanker und Hoffnungszeichen zugleich. Hilfesuchende erhalten durch engagierte, psychologisch und pädagogisch gut ausgebildete Mitarbeitende eine qualifizierte und kostenfreie Beratung. Bei der überwiegenden Zahl der Klienten stellen sich nach relativ kurzer Zeit eine neue Sicht ihrer Situation und ein neues Selbstbewusstsein ein. Strategien zur Lösung der Konflikte werden gemeinsam erarbeitet und ermöglichen es, den Hilfe suchenden Menschen ihr Leben erneut in die eigenen Hände zu nehmen.
Die Förderung der öffentlichen Hand ist weiter rückläufig. Damit die Mitarbeitenden der Beratungsstellen innerhalb unserer Landeskirche weiterhin diese wichtige Arbeit leisten können, bitten wir freundlich um Ihre Unterstützung.
Herzlichen Dank !
2. Sonntag nach Epiphanias – 15. Januar 2012
Dankopfer für innerkirchliche Aufgaben der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands
″Frauen als Motoren der Veränderung" – Bitte unserer Partnerkirchen in Namibia
Die Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands (VELKD) erhält Anträge auf Unterstützung der kirchlichen und diakonischen Arbeit in Asien, Lateinamerika, Europa und auch in Afrika. So bitten beispielsweise die Pfarrerinnen der Partnerkirchen in Namibia um Unterstützung für den Aufbau eines Netzwerkes, um sich gemeinsam als "Motoren der Veränderung″ in Kirche und Gesellschaft für die Versöhnung unter den Volksgruppen, aber auch für die Rechte von Frauen und die Beendigung von familiärer Gewalt einzusetzen.
Namibia ist ein Staat mit vielen Ethnien und über 30 verschiedenen Einzelsprachen, gehört zu den wenig entwickelten Ländern dieser Erde. Armut, mangelnde Bildungschancen, eine hohe Infektionsrate mit HIV/Aids stellen die Kirchen vor große diakonische Herausforderungen. Dazu kommt die Aufgabe, nach den langen Jahren der Apartheidspolitik die Versöhnung unter den Volksgruppen voranzutreiben. Diese Aufgabe haben sich auch besonders die Pfarrerinnen der lutherischen Partnerkirchen in Namibia gestellt; deswegen bauen sie ein gemeinsames Netzwerk über ethnische und sprachliche Grenzen hinweg auf. Einmal im Jahr gibt es eine gemeinsame Studientagung, auf der sie sich mit Themen wie häuslicher Gewalt, Versöhnung in Familie und Gesellschaft, Kampf gegen Aids und anderen Fragen beschäftigen, die ihr berufliches und persönliches Leben bestimmen. Wesentlich ist für sie auch die gegenseitige Ermutigung, als Frauen im Pfarramt als " Motoren der Veränderung" für die ganze Gesellschaft zu wirken. Die VELKD unterstützt die Vernetzung der Pfarrerinnen und sieht darin einen wichtigen Dienst nicht nur für ihre Partnerkirchen, sonder für ganze namibische Gesellschaft, die vielfältigen Gaben und die Kraft der Frauen anzuerkennen und mit ihrer Hilfe die Entwicklung Namibias voranzutreiben.
Das hier genannte Projekt ist ein Beispiel aus einer Vielzahl von Anträgen, die im Laufe eines Jahres an die VELKD herangetragen werden. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten geht die VELKD schnell und unbürokratisch auf die Bitten ein. Bitte helfen Sie mit, die für unsere Partnerkirchen wichtigen Maßnahmen zu untersützen.
Letzter Sonntag nach Epiphanias – 29. Januar 2012
Dankopfer für das Amt für Gemeindedienst
Im Rahmen der anstehenden Entwicklungen in unserer kirchlichen Landschaft unterstützt das Amt für Gemeindedienst die konzeptionelle Gemeindeentwicklung auf allen Ebenen in Mecklenburg. Neben der kontinuierlichen Ausbildung von Besuchsdienstgruppen und Lektorinnen und Lektoren steht die Begleitung der Kooperation in Regionen. Das Amt für Gemeindedienst koordiniert und organisiert Gemeindeberatung/Organisationsentwicklung für Gemeinden und Einrichtungen. Mit dem Arbeitsfeld "Kirche und Tourismus" sowie der Vermittlung unterschiedlicher Glaubenskurse und weiterer Projektideen unterstützen wir das missionarische Engagement vor Ort. Die Zusammenarbeit von Ehren- und Hauptamtlichen bei dem Ziel, einladendes und gastfreundliches Gemeindeleben zu stärken, ist uns dabei besonderes Anliegen.
Sprechen Sie uns an.
Mit Ihrer Kollekte helfen Sie, diese Arbeit finanziell abzusichern. Haben Sie Dank dafür.
Sexagesimä – 12. Februar 2012
Dankopfer für die Aufgaben von Brot für die Welt in Osteuropa (1/2)
"Hoffnung für Osteuropa" ist vielen von Ihnen ein fester Begriff. Seit vielen Jahren engagierte sich "Hoffnung für Osteuropa" in den ehemaligen Ostblockstaaten. Nun ist diese Hilfe in "Brot für die Welt" integriert worden. Unter dem Stichwort "Hilfe für Osteuropa" kann so die erfolgreiche Arbeit fortgesetzt werden. Zugleich werden aber auch Synergieeffekte genutzt.
Nach wie vor wird weiter "Hilfe zur Selbsthilfe" geleistet. Mit Partnern in den Ländern und aus den Regionen werden die Probleme angegangen und wirkungsvolle Hilfsmaßnahmen entwickelt. Das Spendengeld aus Deutschland erreicht so sicher seine Empfänger und es müssen keine teuren Container gepackt werden. Das stärkt die lokale Wirtschaft und ermöglicht, das die Empfänger auf eigene Füße kommen. Ich empfehle Ihnen daher diese Kollekte sehr herzlich.
Der Herr segne Gebende und ihre Gaben.
Dankopfer für das Deutsche Nationalkomitee des Lutherischen Weltbundes (1/2)
Kindern und Jugendlichen ein sinnvolles Freizeitprogramm geben
Unterstützung für das Lutherische Jugendzentrum in Riga
Die heutige Kollekte wird erbeten für das Projekt Jugendarbeit und Kinderseelsorge in Riga des Lutherischen Weltbundes (LWB). Da es in Riga, der größten Stadt des Baltikums, so gut wie keine Jugendarbeit gibt, sind viele Kinder und Jugendliche in ihrer Freizeit sich selbst überlassen. Die Lutherische Kirche in Lettland will sie in ihrem neu gegründeten Jugendzentrum mit Musik, Sport, Theater, aber auch mit Gottesdiensten, Chorangeboten und religiösem Unterricht ansprechen und ihnen eine sinnvolle Freizeitgestaltung anbieten.
Das Projekt wird getragen von der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Lettland und dem Lutherischen Weltbund (LWB). Das Deutsche Nationalkomitee des LWB fördert dieses Projekt wie über 60 weitere LWB-Projekte in Osteuropa, Asien, Afrika und Lateinamerika. Mit Ihrer Kollekte stellen Sie die Arbeit des neuen Jugendzentrums auf feste Beine und sichern langfristig ein wichtiges Angebot für Kinder und Jugendliche.
Wir danken für Ihre Unterstützung !
Invocavit – 26. Februar 2012
Dankopfer für die Aktion Sühnezeichen (1/2)
Die heutige Kollekte ist für Aktion Sühnezeichen Friedensdienste bestimmt. Aber, man kann es einfach tun! So rief Lothar Kreyssig, der Gründer von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste zu Umkehr und Frieden, zur Gründung von Aktion Sühnezeichen ein. Das finden auch 190 Langzeitfreiwillige.
Sie leben damit Ihren Wunsch nach Verständigung, ihren Willen Verantwortung für die schmerzhafte Geschichte unserer Kirche und unseres Landes zu übernehmen und so Zukunft zu gestalten. Unsere Arbeit mit den jungen Menschen finanziert sich hautsächlich durch Spenden. Alle Freiwilligen erhalten lediglich ein Taschengeld und tragen selber durch Sponsoren-Suche zur Finanzierung ihres in der Regel 12-monatigen Auslandsaufenthaltes bei.
Wir bitten an diesem Sonntag herzlich um ein großzügiges Opfer für Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, einer Schule des Friedens. Sie tragen damit zu einer menschenwürdigen und zukunftsoffenen Gesellschaft bei !
Dankopfer für die Frauen- und Familienarbeit (1/2)
Das Frauenwerk in Mecklenburg-Vorpommern bietet in diesem Jahr zum zweiten mal ein Wochenende für Großmütter mit ihren Enkelkindern an und fördert damit die wichtige Rolle, die Großeltern innerhalb vielen Familien spielen. Familienseminare im Ev. Frauenwerk ermöglichen, dass Frauen und Kinder sehr unterschiedlicher Herkunft und Kirchenverbundenheit miteinander ins Gespräch kommen und voneinander lernen. Solche Begegnungen fördern immer auch das selbstverständliche Praktizieren christlicher Alltagsrituale und die Auseinandersetzung mit dem eigenen Erwachsenenglauben.
Mit seinen Themenangeboten für Gemeindegruppen und Frauenkreise unterstützen ehren- und hauptamtliche Mitarbeiterinnen des Frauenwerks die Gemeindearbeit vor Ort. Dabei kann aus über 20 Themen eine Auswahl für die entsprechende Gruppe getroffen werden. Auch Gemeindeveranstaltungen innerhalb der Fairen Woche im September erhalten organisatorische und finanzielle Unterstützung durch das Frauenwerk.
Für beide Arbeitsbereiche ist das Ev. Frauenwerk seinerseits auf die Unterstützung durch die Kollekte der Kirchgemeinden angewiesen. Herzlichen Dank !
Reminiscere - 4. März 2012
Dankopfer für gesamtkirchliche Aufgaben der EKD
"Den Glauben weitergeben"
Heute erbitten wir Ihre Untersützung für die vielfältigen Aktivitäten der evangelischen Kirche, um den Glauben an Gott von Mensch zu Mensch und von Generation zu Generation weiterzugeben.
Dazu möchten wir die Präsenz des Evangeliums in den Medien stärken und die Fortbildung von Ehrenamtlichen auf diesem Gebiet unterstützen.
Der grundlegende Auftrag der Kirche ist es, das Evangelium unter die Menschen zu bringen. Die Medien nehmen hier insbesondere eine Schlüsselfunktion ein, die es zu nutzen gilt. Neben den klassischen Medien spielt heute vor allem Film, Fernsehen und Internet eine große Rolle für die Weitergabe der uns anvertrauten Botschaft. Ein Schwerpunkt bildet hier die Einrichtung von Zielgruppenportalen im Internet (kirche-entdecken.de, konfiweb.de, unserezeiten.de sowie trauernetz.de).
Zugleich möchten wir die Fortbildung von Ehrenamtlichen mit dieser Kollekte unterstützen. Das Engagement von Ehrenamtlichen ist ein großer Schatz in unseren Gemeinden. Viele Menschen bringen ihre Fähigkeiten und einen nicht unerheblichen Teil ihrer Zeit in das Leben der Gemeinden ein. Deshalb ist die Fortbildung von Ehrenamtlichen von großer Bedeutung.
Bitte tragen Sie mit ihrer Gabe dazu bei, dass der Glaube in vielfältiger und kreativer Weise weitergegeben werden kann.
Laetare – 18. März 2012
Dankopfer für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in Mecklenburg
Jugendarbeit bietet jungen Menschen in Gemeinde und Kirche einen besonderen Raum für Lebenserfahrung und Orientierung. Sie vermittelt prägende Erfahrungenn für das weitere Leben. Für viele Jugendliche bietet die Jugendgruppe eine Möglichkeit, Gemeinschaft außerhalb der Schule zu erleben. Junge Menschen, die sich kirchlich engagieren, entdecken neue Fähigkeiten. Sie bekommen Gelegenheit, sich auszuprobieren und werden dafür wertgeschätzt. Die traditionelle Form der Jungen Gemeinde wird in heutiger Zeit durch viele weitere Angebote ergänzt. Das ist gut und wichtig, denn an vielen Orten ist es nicht möglich, regelmäßig zu Gruppen zusammen zu kommen. Dennoch gibt es in unserer Kirche eine lebendige Jugendarbeit mit einer Vielzahl von Angeboten. Die Angebote der Jugendarbeit sind so bunt wie die Lebenswelt der jungen Menschen. Sie sind mit viel Engagement der Mitarbeitenden verbunden und brauchen auch finanzielle Unterstützung. Die Kollekte trägt dazu bei, die vielen Aufgaben und Angebote in der Jugendarbeit zu sichern und zu unterstützen.
Ein Beispiel für die Vielfalt der Jugendarbeit ist übrigens auch der rund 100 Seiten starke Rüstzeitplaner 2012 der evangelischen Kinder- und Jugendarbeit.
Er sollte in jeder Gemeinde erhältlich sein.

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