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Klingelt's im Beutel?

Plan der Sammlungen in den Gottesdiensten - Kollektenplan

 

Schon die urchristlichen Gemeinden kannten Sammlungen (Apostelgeschichte 4, 34ff.). Sie werden als eine Antwort des Glaubens verstanden. Die Kirchenleitung beschließt jedes Jahr über die Sammlungen in der Landeskirche.

 

Download: Kollektenplan 2010 (90 KB)

 

 

Cantate – 2. Mai 2010

Für die Kirchenmusik und den Orgelbau in der Landeskirche

 

Die Kollekte kommt zu einem Teil dem Kirchenmusikwerk unserer Landeskirche zugute. Das Kirchenmusikwerk unterstützt mit diesem Geld Singwochen für Kinder und Erwachsene. Durch den Zuschuss können die Teilnehmerbeiträge gesenkt werden. Vielen wird erst dadurch die Teilnahme möglich. Außerdem gibt das Kirchenmusikwerk auf Antrag Zuschüsse zu geistlichen Musiken in unseren Kirchen, die ohne solche Zuschüsse nicht stattfinden könnten. Zum anderen Teil wird die Kollekte dem landeskirchlichen Fonds für den Orgelbau zur Verfügung gestellt. Durch die anteilige Finanzierung aus diesem Fonds kann einer großen Zahl von Gemeinden geholfen werden, Instandhaltungen und Restaurierungen an ihren Orgeln in Angriff zu nehmen.

 

 

Exaudi – 16. Mai 2010

Dankopfer für die Arbeit mit Jugendlichen

 

Kinder- und Jugendarbeit ist in vielen Kirchgemeinden vielfältig vertreten: Christenlehre-, Konfirmanden- und Junge-Gemeindegruppen treffen sich regelmäßig. Kindergottesdienstangebote und Jugendmusikarbeit bereichern unsere Gottesdienste. Als eigenständige Formen haben sich Jugendgottesdienste und andere Veranstaltungen der Kinder- und Jugendarbeit etabliert. Ohne die besonderen Angebote der Kinder- und Jugendarbeit ist das Gemeindeleben unserer Landeskirche nicht mehr vorstellbar. Darüber hinaus bereichern übergemeindliche Freizeitangebote in den Ferien und an Wochenenden das Leben von Kindern, Jugendlichen und Familien.

Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist bunt und vielfältig. Ebenso umfangreich ist der Bedarf an Unterstützung und Förderung, die von der Finanzierung besonderer Projekte über die Unterstützung von Rüsten und Freizeiten bis hin zur Ausbildung von Ehrenamtlichen reicht. Damit Evangelische Jugendarbeit möglichst vielen Kindern und Jugendlichen zu Gute kommen kann, bitten wir um diese Kollekte.

 

 

Trinitatis – 30. Mai 2010

Dankopfer für das Nationalkomitee des Lutherischen Weltbundes

LWB-Zentrum Wittenberg:

Theologische Seminare zur Reformation für Theologen des Südens ermöglichen

 

Seit März 2009 lädt das Zentrum des Lutherischen Weltbundes (LWB) in Wittenberg jährlich Theologinnen und Theologen aus aller Welt ein, an den Wirkungsstätten der Reformation theologische Seminare zu besuchen. Wir bitten um eine Kollekte, um Theologen aus den Ländern des Südens die Seminarteilnahme zu ermöglichen, die sonst keine Gelegenheit haben die Quellen der Reformation zu studieren.

 

In Vorbereitung auf das 500-jährige Reformationsjubiläum 2017 entsteht in Wittenberg zudem das interaktive Denkmal "Luthergarten". Der Luthergarten ist ein internationales und ökumenisches Baumpflanzungsprojekt, welches die ökumenische Verbundenheit von Kirchen in aller Welt signalisiert. Nach der Erstpflanzung im November 2009 werden im Rahmen der Vollversammlung des LWB 2010 in Stuttgart viele internationale Gäste das LWB-Zentrum in Wittenberg besuchen und einen Baum im Luthergarten pflanzen.

Wir danken für Ihre Unterstützung!

 

 

2. Sonntag nach Trinitatis – 13. Juni 2010

Dankopfer für das Bibelzentrum Barth (1/2)

 

Die Kollekte wird heute für das Niederdeutsche Bibelzentrum in Barth erbeten. Für Schüler und Lehrerinnen, für Konfirmanden und Pastoren, für Touristen und Einwohner, Reisegruppen und Studierende ist das Barther Bibelzentrum ganzjährig geöffnet. Es informiert in Ausstellung, Wort und Bild davon, dass und wie die Bibel gleichzeitig Kultur- und Kursbuch ist. In der Bildungs- und Jugendarbeit wird darüber gearbeitet, wie die Bibel für das Verständnis des Abendlandes ebenso unverzichtbar ist wie für das Leben und Zusammenleben heute. Das Barther Bibelhaus will Menschen aus Kirchen und Gesellschaft zum Nachdenken anstiften über Gott und die Welt, über Leben und Glauben. Damit viele Menschen auch weiterhin dazu kommen können, erbitten wir heute ihre Unterstützung.

 

Dankopfer für den Deutschen Evangelischen Kirchentag (1/2)

 

Unter dem Leitwort "Damit ihr Hoffnung habt" (1 Petr,21) werden sich vom 12. bis 16. Mai 2010 in München weit über 100.000 Christinnen und Christen zum 2. Ökumenischen Kirchentag treffen. Das Leitwort mit seinem Schlüsselbegriff von der Hoffnung ermutigt uns, im biblischen Sinne an einer offenen, lebenswerten Zukunft im Angesicht Gottes zu arbeiten.

Für Christinnen und Christen liegt der Grund der Hoffnung in der Gegenwart göttlicher Liebe. Im Vertrauen auf diese Zusage wollen wir gemeinsam den Ökumenischen Kirchentag als Hoffnungszeichen für die Kirchen und Gesellschaft gestalten. In Debatte und Diskussion, in Gebet und Gottesdienst sollen die Themen und Anliegen zur Sprache kommen, die in der kommenden Zeit dringlich und wichtig sind.

 

Wir möchten heute herzlich um Ihre Unterstützung bitten. Die Kirchentagsarbeit ist ein unverzichtbares Element christlichen Lebens und eine deutliche Stimme in unserer Gesellschaft. Kirchentage leben vom Engagement der Ehrenamtlichen und von der Unterstützung aus den Gemeinden. Gerade weil die Beteiligung der Ehrenamtlichen hoffentlich auch in München sehr hoch sein wird, ist es nicht möglich, alle Ausgaben über die Beiträge der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und die Zuwendungen aus Land und Stadt zu decken. Um die Freiheit und Unabhängigkeit des Kirchentages zu wahren, sind wir mehr als je zuvor auf die Unterstützung aus Ihrer Gemeinde angewiesen.

 

Mit dieser Bitte verbinden wir natürlich auch die herzliche Einladung vom 12. Mai bis zum 16. Mai 2010 nach München zu kommen und an dem großen Ereignis teilzunehmen.

 

 

4. Sonntag nach Trinitatis – 27. Juni 2010

Dankopfer für die religionspädagogische Ausbildung von Erzieherinnen in kirchlichen Kindertagesstätten

 

In über 60 Kindertagesstätten in kirchlicher Trägerschaft in unserer Landeskirche erleben Kinder ihren Alltag – einen Alltag, der geprägt ist durch viele spannende Angebote, liebevolle Zuwendung, vertrauensvolles Miteinander.

In diesen Kindertagesstätten arbeiten Erzieherinnen, die sich dieser Aufgabe verschrieben haben und mehr – es wird erwartet, dass sie mit den Kindern von Gott sprechen, sie an das Evangelium heranführen, dafür sorgen, dass die Kleinen mit Gott groß werden.

Doch von Gott zu reden wenn man darin nicht geübt ist, fällt schwer.

Deshalb sorgt die Landeskirche durch religionspädagogische Langzeitfortbildungskurse, dass die Erzieherinnen religionspädagogische Kompetenzen erlangen.

Durchgeführt werden die Kurse am Theologisch-Pädagogischen Institut in Ludwigslust.

Die Kurse, die sehr gefragt sind, umfassen 150 Wochenstunden und werden durch Aufbaukurse von 60 Wochenstunden ergänzt.

Die Kollekte soll diese wichtige Aufgabe mit unterstützen.

 

 

6.Sonntag nach Trinitatis – 11. Juli 2010

 

Dankopfer für die Erhaltung und Erneuerung von Kirchen und kirchlichen Gebäuden im Kirchenkreis

 

Die Kollekte am heutigen Sonntag soll die in den Kirchenkreisen beschlossenen Bauvorhaben finanziell unterstützen.

 

 

8. Sonntag nach Trinitatis – 25. Juli 2010

Dankopfer für das Diakonische Werk der EKD - "Hilfen für Migranten und Flüchtlinge"

 

Flüchtlinge und Migranten brauchen Hilfe. Viele von ihnen haben Schreckliches hinter sich. Sie sind vor Krieg, Gewalt und Not geflohen, haben dabei die Heimat verloren, Freunde, Familie, das soziale Netz. Sie gehören oft zu den verletztlichsten Mitgliedern unserer Gesellschaft. Umso dringender sind sie auf unsere Unterstützung angewiesen, auch, um sich in unserer Gesellschaft zurechtzufinden.

 

Die Begleitung von Migranten und Flüchtlingen war und ist eine wichtige Aufgabe der Diakonie. Die Diakonie kümmert sich mit ihren Flüchtlingsberatungsstellen und den Migrationsdiensten vor Ort um diese Menschen. Sie setzt sich für deren Schutz ein und hilft bei der Integration. Entwurzelten Menschen über ihren Verlust hinweg zu helfen und einen Neuanfang zu ermöglichen, das ist das Ziel, das die Diakonie nur mit ihrer Unterstützung erreichen kann. Dafür bitten wir Sie herzlich um ihre Mithilfe.

 

 

10.Sonntag nach Trinitatis – 8. August 2010

Dankopfer für die Deutsche Seemannsmission e.V. Rostock (2/3)

 

Den Seemannsclub "Hollfast" der Deutschen Seemannsmission Rostock e.V. besuchen jährlich mehr als 4500 Seeleute aller Nationen, die mit ihren Schiffen die Häfen Rostocks anlaufen .

In unseren Räumlichkeiten bieten wir den Fahrensleuten die Möglichkeit über das Telefon oder durch das Internet Verbindung mit zu Hause aufzunehmen. Gern nutzen Besatzungsmitglieder die Möglichkeit über das Konto Geld nach Hause zu tranferieren.

Die Clubatmosphäre bietet den Seeleuten einen Ort, an dem sie für eine Weile vom Bordalltag abschalten können.

Seit Dezember 2009 lädt unser interreligiöser Andachtsraum zur Einkehr und Besinnung ein. Damit die DSM Rostock e.V. den Seeleuten dieses Angebot weiterhin anbieten kann, benötigt sie entsprechende finanzielle Mittel, wozu auch die landeskirchliche Kollekte beiträgt.

 

 

Dankopfer für Pilgerwege (1/3)

 

Mit Ihrer Kollekte unterstützen Sie folgende Projekte:

- Stützung der Eigenmittelanteile zur weiteren Sanierung der

gotischen Pilgerherberge von 1496 in der Antoniter-Klosteran-

lage Tempzin

- Zuschüsse zur Ausstattung der Pilger-Herbergen entlang des

historischen Jakobus-Pilgerweges der heiligen Birgitta von

Schweden (Stralsund-Lauenburg)

- Zuschüsse zur Finanzierung der Ausschilderung und Wartung

dieses historischen Pilgerweges der heiligen Birgitta durch

Vorpommern und Mecklenburg

- Fahrkostenzuschüsse für die ausnahmslos ehrenamtlichen Träger

der Pilgeraktivitäten und dieser gesamten Arbeit

 

 

12.Sonntag nach Trinitatis – 22. August 2010

Dankopfer für das Posaunenwerk

 

Die Posaunenchöre, die zum Posaunenwerk der beiden evangelischen Kirchen in M-V gehören, bereichern durch Mitgestaltung von Gottesdiensten, Jubiläen und Festveranstaltungen das Leben der Kirchgemeinden. Sie wirken mit bei Großveranstaltungen und Kirchentagen. Sie vereinigen generationsübergreifend Altersgruppen von 9 – 90 Jahren.

Ein besonderes anliegen ist die Förderung des Nachwuchses. In Seminaren und Freizeiten für Anfänger, Fortgeschrittene und Chorleiter, bei Bläserfahrten und durch Chorbesuche werden wichtige musikalisch-bläserische, aber auch geistliche Grundlagen vermittelt.

Die Posaunenarbeit wird durch Spenden, Chorumlagen und die Zuschüsse beider Landeskirchen ermöglicht. Diese Kollekte ist dafür ein entscheidender Beitrag.

 

 

14.Sonntag nach Trinitatis – 5. September 2010

Dankopfer für die Pare Diözese in Tansania und für die Ev.-Luth. Kirche in Kasachstan

 

" Jedes Kind soll eine Familie haben " heißt ein Projekt, das die Frau des Bischofs unserer Partnerkirche in Kasachstan ins Leben gerufen hat. Junge Mütter, die ihr gerade geborenes Kind sonst in ein Heim geben würden, werden solange intensiv begleitet, beraten und unterstützt – auch auf Zeit in eine Wohngemeinschaft aufgenommen – bis sie für sich und ihr Kind eine Perspektive gefunden haben. Nicht selten handelt es sich um Frauen, die in großer wirtschaftlicher Not vom Land in die Stadt gekommen sind, sich nicht zu widersetzen wagten und dadurch schwanger geworden sind. Dieses Projekt unserer Partnerkirche möchten wir unterstützen.

In Tansania wachsen die Gemeinden. Auch in unserer Partner-Diözese werden immer wieder Kirchen zu klein oder neue Kirchen an Orten benötigt, an denen bisher keine standen. Alle Bauarbeiten werden in der Regel in Eigenarbeit ausgeführt. Doch Materialien wie Dachbalken oder Wellblech müssen gekauft werden. Dazu hilft ein Fonds, der auch mit den Mitteln aus dieser Kollekte gefüllt wird.

 

 

16. Sonntag nach Trinitatis – 19. September 2010

Dankopfer für die Ökumene und Auslandsarbeit der EKD

"Seelsorgerische und missionarische Projekte in der Auslandsarbeit der EKD "

 

Beten geht am besten in der Muttersprache, so brachte es ein Mitglied einer deutschsprachigen evangelischen Auslandsgemeinde auf den Punkt. Rund zwei Millionen evangelische Deutsche leben im Ausland. Für sie sind die 140 deutschsprachigen evangelischen Gemeinden in aller Welt eine wichtige Anlauf – und Kontaktstelle. Sie bieten nicht nur deutschsprachige Gottesdienste und Seelsorge, sondern vieles mehr; Gemeindegruppen, Jugendarbeit, Veranstaltungen – hier kann man "ein Stück Zuhause finden".

 

In Zukunft ist es zudem nötig, verstärkt den Mitarbeitern deutscher Firmen und Institutionen Angebote zu machen, die mit ihren Familien in die neuen Wirtschaftszentren der Welt entsandt werden.

 

Insbesondere im Mittleren Osten (z.B. am Roten Meer oder in den arabischen Emiraten) und im Fernen Osten (Thailand, Indonesien, China) und auch in Ost- und Südosteuropa entstehen neue Aufgaben kirchlicher Begleitung. In zeitlich befristeten Projekten muss ausprobiert werden, mit welchen Arbeitsformen diesen neuen Herausforderungen begegnet werden kann.

 

Gerade Menschen, die in der Fremde leben, stellen verstärkt Fragen nach ihrem Glauben und ihrer grundlegenden Orientierung. Mit der Gründung von Gemeindegruppen, der Weiterentwicklung von gemeindlichen Angeboten können Menschen in ihrer Bindung gestärkt, oder auch neu mit dem christlichen Glauben in Kontakt gebracht und für die Gemeinde gewonnen werden.

 

 

 

 

 

 

 

 


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