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Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Mecklenburg

Kollekten

Seit der Zeit der ersten christlichen Gemeinden gehörten Hören und Handeln und auch das gemeinsame Tragen von Lasten zusammen. Daher sammeln wir in den Gottesdiensten die Kollekten, was übersetzt „Sammlung“ bedeutet.

Das neue Kollektensystem für die Nordkirche basiert auf der geteilten Verantwortung. So können und sollen alle Ebenen der Kirche für die Kollektenvergabe Verantwortung tragen. Gemeinden, Kirchenkreise und Sprengel können in ihrer Region auch gemeinsam und gezielt Schwerpunkte setzen.

Auf dieser Seite werden die aus den verschiedenen Quellen stammenden offiziellen Abkündigungstexte (Zusammensetzung siehe rechts) für die Gottesdienste im Kirchenkreis Mecklenburg als Service der Internetredaktion zusammengefasst und für den jeweils aktuellen Monat bereitgestellt.

MAI 2016

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01. MAI
(Rogate) Pflichtkollekte der Landeskirche   

Diakonisches Werk Mecklenburg-Vorpommern e. V.
Das Diakonische Werk Mecklenburg-Vorpommern bittet um eine Kollekte für die diakonischen Beratungsstellen. Der Weg in die nächstgelegene Beratungsstelle der Diakonie ist nicht weit. Hier finden Ratsuchende einen Schutzraum, fachliche Begleitung und Beratung in schwierigen Zeiten, um komplexe Lebenslagen „zu sortieren“ und zu klären. Vermehrt suchen jetzt auch Flüchtlinge und Migranten Rat und Hilfe. Die Beratungsstellen stehen dadurch finanziell vor großen Herausforderungen. So müssen Kosten für Sprachmittler aufgebracht oder Fahrtkosten für ehrenamtliche Begleitpersonen getragen werden. Leider müssen die Beraterinnen und Berater immer wieder berichten, dass die Kommunen nicht in allen Fällen die entstandenen Kosten übernehmen. Allen Spenderinnen und Spendern sei herzlich gedankt.

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08. MAI (Exaudi) Pflichtkollekte des Kirchenkreises Mecklenburg

Dankopfer für die Geistlichen Häuser in Mecklenburg (Bellin, Tempzin, Boitin)
Das Pilger-Kloster Tempzin ist eine Pilger-Herberge, die – in Kooperation mit der Ev.-Luth. Kirche in Mecklenburg – von einem ökumenischen Verein getragen wird.
Wir beherbergen nicht nur Pilger, sondern bieten eigene Veranstaltungen an: z. B. Gruppenpilgern, Gottesdienste, Einkehrtage. Das geistliche Erbe in dieser ehemaligen Antoniter-Anlage wird gepflegt: Wir beten täglich die Tageszeiten-Gebete. Das Pilger-Kloster Tempzin wird gerne aufgesucht von Menschen, die seelsorgerlichen Beistand wünschen.
In regelmäßig durchgeführten Ora-et-Labora-Wochen findet sich die “äußere Gemeinschaft” zusammen. Im Gebets-Arbeits-Rhythmus werden die Arbeiten in Haus und Garten erledigt, Holz für die Holzvergaser-Heinzanlage geschlagen.
Sehr gefreut haben wir uns, dass wir letztes Jahr die Jugend mit ihrem Sommerspektakel “Fette Weide” und das Männerfestival bei uns beherbergen konnten. Beide Veranstalungen wurden als so gelungen angesehen, dass sie dieses Jahr wiederkommen  werden.
Es stehen Sanierungsarbeiten am Dach eines Hauses der Anlage an. Es müssen statisch Stabilisierungsmaßnahmen durchgeführt werden und eine Dachseite muss neu eingedeckt werden.
In dem von uns sanierten “Warmnhaus” mit Saal, Kapelle, Pilgerzimmer sind noch einige Restarbeiten zu erledigen.
Viele neue – und auch junge und jüngere – Menschen haben letztes Jahr das Pilger-Kloster entdeckt und sind von der Ausstrahlung des Ortes und von dem Gepräge, das hier gelebt wird, angetan. Sie kommen wieder.
Das im Pilger-Kloster Tempzin gelebte ineinander von Alltag und Glaube wächst in die kommenden Generationen. Schön so!

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15. MAI (Pfingsten) Pflichtkollekte der Landeskirche

Kollekte der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK)
Mit Ihrer Kollekte unterstützen Sie heute drei ökumenische Projekte im Rahmen der Gebetswoche für die Einheit der Christen. In drei Ländern verhelfen Sie dadurch vielen Menschen zu besseren Lebensbedingungen. In Bangladesch arbeiten meist Frauen unter unmenschlichen Arbeitsbedingungen für westliche Markenfirmen der Textilindustrie. Den Frauen wird durch eine Kooperation mit Fair Wear Foundation zu angemessenen Löhnen und gesundheitsverträglichen Arbeitsbedingungen verholfen. In Guatemala verschwinden immer mehr Wälder, die für Kleinbauern lebensnotwendig sind. In Zusammenarbeit mit „Brot für die Welt“ erhalten die Bauern Hilfen, mit denen sie die Dürrephasen überbrücken können und im Einsatz für die Wälder Guatemalas unterstützt werden. Im Irak werden Zentren von Caritas International gefördert, in denen vor allem christliche Familien auf der Flucht versorgt werden.

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22. MAI (Trinitatis) und 29. MAI (1. Sonntag nach Trinitatis) Freie Kollekte


JUNI 2016

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05. JUNI (2. Sonntag nach Trinitatis) Pflichtkollekte der Landeskirche

Heute wird die Kollekte in allen Gottesdiensten der Nordkirche für seelsorgerliche Projekte erbeten: Aidsseelsorge, Telefonseelsorge, Krankenhausseelsorge, Gefängnisseelsorge, Blindenseelsorge und Gehörlosenseelsorge.

Aidsseelsorge

Für Menschen, die mit HIV und AIDS leben, gibt es bis heute keine Heilung. Die Medikamente nehmen der Infektion zwar ihre unmittelbar tödliche Bedrohung. Dennoch stoßen die Betroffenen und ihre Zugehörigen immer wieder auf Ablehnung und Unaufgeklärtheit. Viele HIV-Infizierte gehen deshalb den Weg, sich nicht zu erkennen zu geben. Weder Arbeitskollegen und Nachbarn, noch Freunde, nicht einmal Familienangehörige wissen dann davon, dass ein Nahestehender mit HIV und AIDS und mit der ständigen Angst vor Entdeckung lebt. Die AIDS-Seelsorge wahrt die Anonymität dieser Menschen bietet ihnen Gesprächsmöglichkeit und hilft bei der persönlichen Perspektivensuche. Die Ratsuchenden brauchen zudem oft auch praktisch-sozialarbeiterische Hilfen. Neben Gruppentreffen und Einzelgesprächen gehören regelmäßige AIDS- und Gemeindegottesdienste zu den Angeboten der Beratungsstelle in Hamburg St. Georg. Die Nachfrage ist groß. Die AIDS-Seelsorge bestreitet die Hälfte ihrer finanziellen Ausgaben aus Spenden und Kollekten und bittet deshalb um großzügige Gaben.

Telefonseelsorge
Unter der gebührenfreien Rufnummer 0800 111 0 111 ist die Evangelische Telefon-Seelsorge in Sylt, Kiel, Hamburg und Lübeck und die Ökumenische TelefonSeel-sorge in Schwerin, Rostock, Neubrandenburg und Greifswald rund um die Uhr zu erreichen. Insgesamt teilen sich 530 Ehrenamtliche in der Nordkirche den Seelsor-gedienst am Telefon. Menschen, die sich etwas von der Seele reden möchten, finden gut ausgebildete Menschen, die zuhören, sich einlassen, gemeinsam nach neuen Wegen suchen und emotionalen Halt geben. Für die notwendige Begleitung der Ehrenamtlichen in der Telefonseelsorge und die fundierte Aus- und Fortbildung bitten wir um Ihre Kollekte.

Krankenhausseelsorge
Insbesondere für die Gestaltung von Räumen der Stille und Abschiedsräumen sowie für die Qualifizierung und Begleitung Ehrenamtlicher bittet die Krankenhausseelsorge herzlich um Ihre Kollekte.
Durch die Krankenhausseelsorge geht die Kirche zu Menschen, die durch Er-krankung oder Unfall aus ihrem Alltag herausgerissen und in einer Notsituation sind. Sie begleitet sie, Angehörige und Mitbetroffene und auch das Krankenhauspersonal in schweren Zeiten und immer wieder bis an die Schwelle des Todes. Sie ist da, wenn die großen Fragen nach dem „Warum“ und „Wohin“ gestellt werden. In vielen Häusern wird die Arbeit der Krankenhausseelsorge unterstützt durch Ehrenamtliche.
Das ist nur möglich durch eine entsprechende Ausbildung und Begleitung durch die Hauptamtlichen. Ein Raum der Stille bietet inmitten der funktionalen Krankenhaus-abläufe eine Möglichkeit, sich zurückzuziehen und Sorgen, Ängste, Hoffnungen und Zweifel vor Gott zu bringen. In Abschiedsräumen können Angehörige ungestört vom Betrieb des Krankenhauses seelsorglich begleitet von ihren Verstorbenen Abschied nehmen.

Gefängnisseelsorge
Die Gefängnisseelsorge bittet um Unterstützung ihrer Arbeit mit Mitarbeitenden in den Justizvollzugsanstalten.
Im Strafvollzug zu arbeiten ist nicht leicht. Deshalb bietet die Nordkonferenz der Ge-fängnisseelsorge den im Strafvollzug Mitarbeitenden aus Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein jährlich eine Tagung zu Fragen des Strafvoll-zugs an. Ziele sind u. a. das Gespräch innerhalb des Arbeitsbereiches zu vertiefen, den Mitarbeitenden Wertschätzung entgegenzubringen und über christliche Aspekte des Umgangs mit straffällig gewordenen Mitmenschen zu informieren und mit-einander nachzudenken. Solche Angebote tragen wesentlich zur Akzeptanz von Seelsorge in den Justizvollzugsanstalten bei. Zudem helfen sie, „Kirche“ in diesem schwierigen gesellschaftlichen Bereich im „aktiven Bewusstsein“ zu halten.
Die Teilnehmenden tragen einen Großteil der Kosten selbst. Dennoch werden für die Grundausstattung Mittel gebraucht, die nicht über Beiträge abgedeckt werden können. Dafür bitten wir um Ihre Mithilfe.

Blindenseelsorge
Die Blinden- und Sehbehindertenseelsorge in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland bittet die Gemeinden der Nordkirche um eine Kollekte für die Arbeit von Ehrenamtlichen. Für die Skilanglauffreizeit, die Bibelfreizeit, die Segelfreizeit und Kochen und Backen für Blinde und Sehbehinderte sind wir auf ehrenamtliche Mit-arbeit sowie finanzielle Unterstützung angewiesen. Diese, wie auch andere Aktivitäten, sind sehr betreuungsintensiv.
Die Kosten, die durch die unbedingt erforderlichen Begleitpersonen entstehen, können aus den Haushaltsmitteln nicht gedeckt werden. Um die Durchführung dieser Aktivitäten sicherzustellen, bitten wir um Ihre Unterstützung.

Gehörlosenseelsorge
Die Kollekte ist bestimmt für die Teilhabe von gehörlosen und schwerhörigen Menschen in besonderen Gottesdiensten und Veranstaltungen in der Nordkirche. Barrierefreiheit hat nicht nur mit Rollstühlen zu tun...! Menschen, die gehörlos oder schwerhörig sind, können nur dann teilnehmen, wenn die Veranstaltung (für Gehör-lose) in Gebärdensprache übersetzt wird oder wenn (für Schwerhörige) technische Hilfen wie Ringschleifen oder Beamer vorhanden sind oder Schriftdolmetscher die Texte simultan lesbar machen.
Stärken Sie mit Ihrer Kollekte den Teilhabe-Fonds, damit die nötigen Dolmetscher-dienste und Hilfen finanziert werden!

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12. JUNI
(3. Sonntag nach Trinitatis) Pflichtkollekte des Sprengels Mecklenburg und Pommern

Posaunenwerk Mecklenburg-Vorpommern
112 Posaunenchöre bereichern das Leben in den Kirchengemeinden. Sie gestalten und begleiten musikalisch Gottesdienste, Festveranstaltungen, Jubiläen und geist-liche Bläsermusiken. Sie praktizieren diakonisches Blasen in Seniorenheimen und Krankenhäusern. Sie wirken bei Großveranstaltungen und Kirchentagen mit und sind gern gesehene Gäste im kommunalen Bereich, z. B. bei Stadtfesten oder auf Weih-nachtsmärkten. Die Aufgabe des Posaunenwerkes ist es, Kontakt und Kooperation der Chöre untereinander zu fördern und in Freizeiten, Chorbesuchen, bei Bläser-fahrten sowie Seminaren, vor allem in der Bläserscheune Barkow, wichtige musika-lisch-bläserische und geistliche Grundlagen zu vermitteln. Ein besonderes Anliegen ist dabei die Förderung des Nachwuchses.
Ihre Kollekte ist ein wichtiger Beitrag zur Finanzierung dieser Arbeit.

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19. JUNI (4. Sonntag nach Trinitatis) und 26. JUNI (5. Sonntag nach Trinitatis) Freie Kollekte


Zusammensetzung

Am ersten Sonntag im Monat gibt es eine Pflichtkollekte der Landeskirche oder der EKD/VELKD/UEK, am zweiten Sonntag eine Kollekte des Sprengels und des Kirchenkreises im Wechsel, am dritten und vierten Sonntag eine Kollekte, die durch die Kirchengemeinden festgelegt werden kann, wovon eine Kollekte aus einem Kollektenkatalog mit vielen Vorschlägen, genommen werden sollte. Die Kollekten am Erntedankfest, am 1. Advent und am Heiligabend sind für „Brot für die Welt“ bestimmt.

Jahresübersicht 2016

Weitere Informationen zum Thema "Kollekten in der Nordkirche" gibt es auch unter: www.kollekten.de