Erstmals drei Klosterrouten in Mecklenburg-Vorpommern aufbereitet
Rostock (epd/ran). Der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern hat auf das steigende Interesse an Sakralbauten und Pilgerwegen reagiert und erstmals drei Klosterrouten in seine neue Broschüre zur Backsteingotik aufgenommen. In der Publikation "Entdeckungen im Backsteinland" seien der Jakobsweg von Lassan bis Tribsees in Vorpommern sowie die kleine Klosterroute von und nach Bad Doberan nachgezeichnet worden, teilte der Verband in Rostock mit. Touristisch aufbereitet wurde zudem der Jakobus-Pilgerweg der heiligen Birgitta von Schweden zwischen Stralsund und Schwerin.
Zudem seien in der Broschüre 13 Routen zu Kathedralen, Kirchen, Stadttoren und Bürgerhäusern zu finden, hieß es weiter. Weiterhin gebe es Kurzbeschreibungen über 25 sehenswerte Klosterstätten im Land, darunter die gut erhaltene Anlage um das Doberaner Münster, das als Musik- und Theater-Hochschule genutzte Katharinenstift in Rostock sowie die Ruinen der ehemaligen Franziskanerklöster in Stralsund und Rehna bei Greifswald.
Die Broschüre bringe nach Regionen und Routen sortiert Ordnung in fast 350 Backsteinbauten in etwa hundert Orten des Landes, so der Tourismusverband. In jedem Jahr besuchten zwei Millionen Menschen die großen Stadtkirchen im Nordosten und 1,1 Millionen Menschen die Klöster. Im Bereich des Wanderns und Pilgerns werde in den kommenden Jahren mit einer steigenden Zahl von Gästen gerechnet. Der Verband baue derzeit ein Projekt auf, das ab 2008 die touristischen Möglichkeiten dazu stärker ausloten solle.
Bei der Vorstellung der neuen Broschüre zur Backsteingotik wurde am Montag in Rostock zudem ein Faltblatt der Arbeitsgemeinschaft Klosterstätten Mecklenburg-Vorpommern präsentiert, das einen Überblick über die Klöster gibt. Internet: www.auf-nach-mv.de
Die Broschüre sowie das Faltblatt können kostenlos beim Landestourismusverband bestellt werden: Tel. 0180 5000223 (14 Cent/Min. aus dem deutschen Festnetz).
(20.10.2007)
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