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Bestattungen in den Kirchenkreisen Mecklenburg und Pommern

Trauerfeiern nur noch am Grab im engsten Kreis

20.03.2020 ǀ Stralsund/Rostock.  Bis einschließlich 19. April sind in Mecklenburg-Vorpommern alle Zusammenkünfte jedweder Glaubensgemeinschaften in Kirchen, Moscheen, Synagogen, Kapellen und anderswo verboten. Eine Vielzahl weiterer wichtiger Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie schränkt das Leben ein. Die Kirchengemeinden in den Kirchenkreisen Mecklenburg und Pommern führen ihre Seelsorge unter diesen Vorzeichen und unter Einhaltung der Vorschriften fort. „Unsere Augen und Ohren sind offen für die Bedürfnisse und Ängste der Menschen. Wir senden Signale, die Zusammenhalt und Gemeinschaft stärken“, sagt der mecklenburgische Propst Dirk Sauermann mit Blick auf den Dienst der hauptamtlich Mitarbeitenden.
 
So finden auch Bestattungen grundsätzlich statt. Jedoch kann die Bestattung nur im engsten Kreis mit maximal 20 Personen und im Freien am Grab gestaltet werden. Mit den Hinterbliebenen wird zuvor angesichts der gebotenen Verantwortung geklärt, wie dem Schutz der Gesundheit der Trauergemeinde am besten entsprochen werden kann. Die behördliche Vorgabe für die Obergrenze der Teilnehmenden in MV von maximal 20 Personen ist unbedingt zu beachten. Je geringer die Zahl der Teilnehmenden ist, desto besser ist die Einhaltung der hygienisch notwendigen Abstände möglich. Der Ablauf und die Liturgie werden nach Möglichkeit kurz gehalten. Trauergespräche zur Vorbereitung der Bestattung können in einem kleinen Kreis unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln stattfinden. Für das Gespräch mit den Hinterbliebenen seitens der Pastorinnen und Pastoren sollten telefonische oder digitale Wege genutzt werden.
 
„Tod und Leben gehören zusammen. Wir sind für Trauernde da und wir sind in der Seelsorge da, wir lassen niemanden allein“, sagt der pommersche Propst Gerd Panknin. „Wir halten uns dabei selbstverständlich an die gesetzlichen Vorgaben und unterstützen alle derzeit dringend nötigen Maßnahmen. Das bedeutet Einschränkungen und kreative Lösungen, ändert aber nichts daran, dass die Tür der Seelsorge offen bleibt und wir als Kirche verantwortungsvoll innerhalb des machbaren Schutzraums und Rahmens für die Menschen da sind“, so der Propst.
Quelle: PEK/ELKM


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