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„Kirchliche Ausländerarbeit in Mecklenburg bereichert und profiliert“

Dieter Braun herzlich nach 20 Jahren im Arbeitskreis verabschiedet

29.10.2010 | Güstrow/Schwerin (cme). Sein Name steht für die Ausländerarbeit in den evangelischen Landeskirchen zwischen Schwerin und Dresden: Dieter Braun. Knapp 23 Jahre ist er im Leipziger Missionswerk tätig und baute seit 1988 den Arbeitszweig Ausländerarbeit auf. Im Dezember geht er in Altersteilzeit.

„Wir sind dankbar, dass Herr Braun mit seinem Wissen und seinen Ideen ebenso unseren Arbeitskreis ,Kirche und Ausländer/Flüchtlinge’ entscheidend bereicherte und profilierte“, sagt Oberkirchenrat Dr. Jürgen Danielowski. Bei der jüngsten Beratung des Arbeitskreises in Güstrow sei Dieter Braun herzlich von seinen mecklenburgischen Mitstreitern verabschiedet worden. Zwei Jahrzehnte unterstützte Dieter Braun das Gremium, „stellte Raum für Diskussion und Austausch zwischen den Engagierten aus Kirche und Gesellschaft, Ehren- und Hauptamtlichen aus Diakonie und Caritas, sowie aus der Politik, Vereinen, Initiativen und ausländischen Mitbürgern her“, so Dr. Danielowski im Rückblick. Mit seinem Organisationstalent habe der Leipziger zahlreiche Fäden gesponnen, Veranstaltungen in Kirchgemeinden und an Schulen zu Themen wie Fremdenfeindlichkeit, Kirchenasylrecht oder zum Umgang mit Flüchtlingen vorbereitet und durchgeführt.

Von Dezember 2010 an wird die Mecklenburgische Landeskirche die Geschicke des Arbeitskreises wieder selbst in die Hände nehmen müssen. Mit Tatjana Stein, die im Diakonischen Werk als Landeskoordinatorin für Migration tätig ist, steht eine Nachfolgerin für die kommenden drei Jahre bereit.