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Drei Kirchenleitungen im Greifswalder Dom


Greifswalder Dom im Spiegel des Krupp-Kollegs

Treffen der Nord-Kirchenleitungen in Greifswald begonnen

 

Greifswald (ran). Am Freitagnachmittag hat das Treffen der Kirchenleitungen Nordelbiens, Mecklenburgs und Pommerns im Greifswalder Krupp-Wissenschaftskolleg begonnen, um über den weiteren gemeinsamen Weg der drei Kirchen zu beraten.

 

Der pommersche Bischof Hans-Jürgen Abromeit nahm in der Andacht im Greifswalder Dom ein Zitat des Greifswalder Malers Caspar David Friedrich auf und sagte: „Wer Kirche bauen will, lasse sein Handeln nicht bestimmen von der Wirklichkeit, die er vor sich sieht, sondern auch von der Wirklichkeit, die Gott ihm eröffnet. Sieht er aber dort nichts, lasse er es überhaupt, Kirche zu bauen.“

 

Abromeit sprach auch die gemeinsame Tagung an und betonte, daß der Weg zu einer Nordkirche nicht einfach sein wir und daß sich viele Schwierigkeiten auftun werden. „Aber das alles ist nicht entscheidend. Entscheidend ist, daß wir Gottes Wirklichkeit schon jetzt unter uns entdecken.“ Nach der Andacht begannen die Beratungen im Krupp-Kolleg woran die drei Kirchenleitungen mit dem Kieler Bischof Dr. Hans Christian Knuth, der Lübecker Bischöfin Bärbel Wartenberg-Potter, dem mecklenburgischen Landesbischof Hermann Beste und dem Greifswalder Bischof Dr. Hans-Jürgen Abromeit teilnahmen.

 

Bei den Unterredungen geht es zunächst darum, die hauptsächlichen Fragen zu benennen, die für die Bildung einer gemeinsamen Kirche im Norden notwendig sind und erste Schritte für das Verfahren dahin festzulegen. Außerdem ist vorgesehen, eine Steuerungsgruppe zu berufen, die das weitere Vorgehen koordiniert.

 

Die Synoden der pommerschen und der mecklenburgischen Kirche hatten auf ihren Tagungen im März positiv auf das Angebot der nordelbischen Kirchenleitung reagiert und Sondierungsgesprächen über die Bildung einer gemeinsamen Kirche im Norden zu beraten. (11.5.2007)

 


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