Mecklenburgische Landeskirche bündelt ihre Kirchenkreisverwaltungen
Plau am See (cm). Mit einer zentralen Kirchenkreisverwaltung in Schwerin und Außenstellen in Güstrow und in Neubrandenburg soll die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Mecklenburgs in die geplante Nordkirche gehen. Im November 2009 fassten die Synodalen den Grundsatzbeschluss zu einer neuen Struktur. Jetzt ebnete das Kirchenparlament am Sonnabend den konkreten Übergang, damit die bisherigen fünf Kirchenkreisverwaltungen schrittweise zusammengeführt werden können. Die Synodalen änderten dafür kirchengesetzliche Regelungen, so dass künftig „für mehrere Kirchenkreise eine gemeinsame Kirchenkreisverwaltung eingerichtet werden“ kann.
Zugleich beschloss die Landessynode einen konkreten Fahrplan: Demnach sollen die Kirchenkreisverwaltungen in Güstrow und Neubrandenburg ab dem Jahr 2010 die Aufgaben der bisherigen Verwaltung in Rostock mit wahrnehmen. Im zweiten Schritt ist für 2011 geplant, die Kirchenkreisverwaltungen Parchim und Wismar in der zentralen Kirchenkreisverwaltung mit Sitz in Schwerin zusammenzuführen.
„Die betroffenen Kirchenkreisräte werden bei allen Prozessen zuvor gehört. Es braucht Lösungen, mit denen aber genauso alle Mitarbeitenden leben können. Dafür braucht es Zeit und Beteiligung“, sagte Oberkirchenrat Rainer Rausch. Zugleich betonte er, dass der Umbau der Verwaltung 2012 noch nicht abgeschlossen sein werde, da „aufgrund der Altersstruktur der Prozess mitarbeiterverträglich und mit einer längeren Übergangszeit erfolgen soll“. So werde beispielsweise die Buchhaltung schrittweise in Schwerin konzentriert. Ebenso gedacht sei künftig daran, die Friedhofsverwaltung an einem Standort zu bündeln. (20.3.2010) 
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