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Mecklenburgisches Kirchenparlament tagt in Güstrow

Vielfältiges Wirken der Dienste und Werke im Mittelpunkt der Kirchenkreissynode

Blick in den Tagungssaal der Güstrower Domgemeinde - hier trifft sich ab Freitag die I. mecklenburgische Kirchenkreissynode zu ihrer 10. Tagung
25.04.2016 ǀ Güstrow/Rostock.  Schwerpunkt der 10. Tagung der mecklenburgischen Kirchenkreissynode ist die Tätigkeit der Dienste und Werke in Mecklenburg. Die insgesamt 55 Synodalen und 5 Jugenddelegierte treffen sich dazu von Freitag bis Sonnabend (29. und 30. April 2016) in Güstrow (Gemeindesaal der Domgemeinde Güstrow, Domplatz 6). Die Tagung beginnt am Freitag um 15 Uhr. Der Synodengottesdienst wird am Freitag um 19.30 Uhr im Dom der Barlachstadt gefeiert. Die Tagung endet am Sonnabend voraussichtlich gegen 17 Uhr.

„Das Thema ,Dienste und Werke‘ bietet die Gelegenheit, uns über Grundlagen, Geschichte und Aufgaben der Einrichtungen näher zu informieren“, blickt Präses Christoph de Boor voraus. Außerdem könnten die Synodalen mit Mitarbeitenden aus den verschiedenen Arbeitsbereichen und der Diakonie ausführlich und direkt ins Gespräch kommen. Als Basis für den Austausch haben Vertreter des Diakonischen Werkes MV und des Zentrums Kirchlicher Dienste Mecklenburg den Synodalen ihre Tätigkeitsberichte vorgelegt. In dem in Rostock angesiedelten Zentrum sind seit Anfang 2012 wichtige Arbeitsfelder des Kirchenkreises unter einem Dach zusammengefasst. Dazu gehören u.a. die Arbeit mit Kindern- und Jugendlichen, das Themenfeld Kirche und Tourismus, die Erwachsenen- und Familienbildung sowie die Ökumenische Arbeitsstelle und die Flüchtlingsarbeit.

„Unsere kirchliche Arbeit in Mecklenburg ist ohne die Dienste und Werke nicht denkbar“, sagt Präses de Boor. Denn sie stärkten „nicht allein die 255 Kirchengemeinden und geben Impulse für die Entwicklung kirchlicher Arbeit, sie kommunizieren ebenso das Evangelium an kirchenfernen Orten und eröffnen Räume für die Begegnung mit Konfessionslosen, zum Beispiel im Krankenhaus und in Sozialstationen, in Kindertagesstätten oder bei Jugendfreizeiten. Damit seien sie wichtige Brückenbauer zwischen Kirche und Gesellschaft.“

Zudem beraten werden auf der Synode ein Darlehen für die gegründete Stiftung für Klimaschutz im Kirchenkreis sowie die Beschlussvorlage, eine Personalstelle für Präventionsarbeit gegen sexualisierte Gewalt und grenzverletzenden Verhalten im Kirchenkreis einzurichten. Bisher wird diese wichtige Aufgabe nebenamtlich wahrgenommen. Darüber hinaus werden die Synodalen einen Pröpstewahl-Ausschuss einsetzen, denn der Wismarer Propst geht im Herbst 2017 in den Ruhestand.
Quelle: ELKM (cme)