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Mecklenburgische Kirchenkreissynode:

Beitritt zum Bündnis "United4Rescue“ und Bitte um Spenden

24.10.2020 ǀ Güstrow.  Der Evangelisch-Lutherische Kirchenkreis Mecklenburg tritt dem Bündnis „United4Rescue“ bei und bat Kirchenmitglieder und Gemeinden, die die Aktion unterstützen möchten um Spenden. Dies beschloss die Kirchenkreissynode einstimmig nach einer differenzierten Diskussion. Jeder Mensch in Seenot müsse gerettet werden, das sei im Seevölkerrecht ganz klar festgehalten. Zugleich sei die Hilfe ein exemplarischer Akt diakonischen Handelns für Menschen in Not, unterstrichen mehrere Synodale in der Aussprache. Über Inhalte und Hintergründe des Aktionsbündnissen sollte noch detaillierter informiert werden.

Die Ökumenische Arbeitsstelle Mecklenburg und der Flüchtlingsbeauftragte werden weiterhin Veranstaltungen organisieren, um die zivile Seenotrettung im Mittelmeer zu thematisieren und Spenden für das Bündnis zu sammeln. Zugleich empfahlen die Synodalen den 228 mecklenburgischen Kirchengemeinden das Anliegen zu unterstützen. So könnten diese ebenfalls dem Bündnis beitreten und/oder das Bündnis mit Spenden und Kollekten unterstützen. Dazu erhalten die Gemeinden ein Informationsschreiben, kündigte Pröpstin Britta Carstensen an, die vor der Synode auch die vier Forderungen der Aktion erläuterte. Mehr dazu: www.united4rescue.com/forderungen

Hintergrund: Hinter dem Bündnis United4Rescue steht der Trägerverein „Gemeinsam Retten e.V.“ als unabhängige, gemeinnützige Organisation. Der Verein wurde im November 2019 gegründet. Viele Mitglieder des Vereins setzen sich bereits seit Jahren für die zivile Seenotrettung ein und unterstützen das Bündnis mit ihrer Expertise und ihren Kontakten. Im Januar 2020 hat United4Rescue ein Schiff gekauft: Das ehemalige Forschungsschiff F.S. Poseidon wird als „Sea-Watch 4“ mit dem Namenszusatz „powered by United4Rescue“ Menschen aus Seenot retten. Das Schiff ist momentan auf seiner ersten Fahrt im Mittelmeer unterwegs.
Quelle: ELKM (cme)


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