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Neuer Rahmenvertrag für die Kirchengemeinden

Kirchenkreis Mecklenburg bezieht klimafreundliche Energie

Propst Wulf Schünemann (l.) und WEMAG-Vorstandsmitglied Caspar Baumgart (r.) unterzeichneten am Montagnachmittag den Vertrag.
25.06.2019 ǀ Schwerin.  Weiterer Schritt hin zu einer klimaneutralen Energieversorgung des Kirchenkreises Mecklenburg: Nachdem der Kirchenkreisrat bereits die Nutzung von klimaneutralem Strom und Gas in den Einrichtungen des Kirchenkreises wie beispielsweise der Kirchenkreisverwaltung oder das Haus der Kirche umgesetzt hat, gibt es jetzt auch einen Rahmenvertrag für die Kirchengemeinden.

„Alle 245 mecklenburgischen Gemeinden können zu günstigen Konditionen das Angebot der WEMAG nutzen. Wir haben einen Ökostromtarif gewählt, in dem auch ein zusätzlicher Beitrag enthalten ist, der direkt in nachhaltige Projekte fließt, die vom Grüner Strom Label e.V. geprüft sind“, sagt Propst Wulf Schünemann. Gleichzeitig werde durch den Rahmenvertrag für die rund 1200 Verbrauchstellen „die Betriebskostenabrechnung vereinfacht und das vom Klimaschutzgesetz geforderte Energiecontrolling ermöglicht, ohne dass es zu zusätzlichem Verwaltungsaufwand kommt“.

Der der Rostocker Propst hofft, dass die Kirchengemeinden jetzt die entsprechenden Einzelverträge abschließen. „Denn die globale Klimaveränderung ist die größte Herausforderungen des 21. Jahrhunderts“, so Wulf Schünemann. „Mit genutzter Ökoenergie setzen wir ein Zeichen für den nachhaltigen Klimaschutz und unser Bemühen um die Bewahrung von Gottes guter Schöpfung.“

Kirchengemeinden werden angeschreiben

Schon heute gilt Mecklenburg als Vorreiter bei diesem Zukunftsthema. Aus christlicher Verantwortung will der Kirchenkreis den Klimaschutz stärken, einen Mentalitätswechsel im Umgang mit Gottes Schöpfung befördern und die Neuausrichtung der Energieversorgung mitgestalten. So gibt es bereits ein Kirchliches EnergieWerk in Kooperation mit der WEMAG und eine eigene Klimaschutzstiftung sowie ein Bündel von klimaschützenden Maßnahmen.

In den kommenden Wochen wird der Energieversorger WEMAG die einzelnen Kirchengemeinden im Kirchenkreis Mecklenburg anschreiben. Die Angebote werden neben umweltneutraler Energie auch weitere Dienstleistungen umfassen. „Die WEMAG bietet verschiedene Services aus einer Hand an. Dass wir neben klimafreundlicher Energie beispielsweise auch als Ansprechpartner für Photovoltaikanlagen, Hauspeicher und Elektromobilität zur Verfügung stehen, ist für viele Geschäftskunden ein Gewinn“, so WEMAG-Vorstandsmitglied Caspar Baumgart, der sich über das Vertrauen freut, das der Kirchenkreis Mecklenburg dem Unternehmen entgegenbringt.
Quelle: ELKM (cme/dav)

Hintergrund

Die WEMAG als Unternehmen in kommunaler Trägerschaft setzt auf Ökoenergie und vertreibt folgerichtig Ökostrom aus erneuerbaren Energiequellen und Erdgas mit ökologischem Zusatznutzen. Seit vielen Jahren investiert der Energieversorger zudem in eigene Ökokraftwerke.

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