Nach oben

"Kirchen am Sund“ starten ihre Zusammenarbeit

Ein langer und spannender Weg

26.09.2020 ǀ Reinberg.  Mit einem Regionalgottesdienst am heutigen Sonnabend in der Kirche in Reinberg, rund 20 Kilometer südöstlich von Stralsund, startete die Zusammenarbeit der Kirchengemeinden in der Region „Kirchen am Sund“. Zuvor waren die fünf beteiligten Kirchengemeinden Horst, Reinkenhagen, Reinberg, Brandshagen und Elmenhorst-Abtshagen zwei Jahre gemeinsam auf dem Weg, vertieften die Berührungspunkte, tauschten sich aus und entwickelten ein gemeinsames Konzept. Begleitet und unterstützt wurde dieser Regionalisierungsprozess, der in Zeiten des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels Synergien schafft und Stärken bündelt, vom Leiter des Greifswalder Regionalzentrums, Pastor Matthias Bartels, und von der Stralsunder Pröpstin Helga Ruch. In den zurückliegenden Jahren hat sich in den fünf beteiligten Kirchengemeinden viel verändert, Mitarbeitende gingen in den Ruhestand, Pfarrstellen wurden neu besetzt. „Es war ein langer und spannender Weg mit vielen Gesprächen, Diskussionen und Überlegungen zur Gestaltung von Kirche in dieser Region“, sagt Helga Ruch. „Nun ist es soweit, und wir können ganz offiziell den Start der Zusammenarbeit feiern, auch wenn die Kirchengemeinden schon längst zusammen unterwegs sind. Alle Kirchengemeinderäte haben sich entschlossen, einem mit den beiden Pastorinnen Viviane Schulz und Kristina Pitschke erarbeiteten Konzept zuzustimmen, von dem wir hoffen, dass es sinnvoll ist, der Arbeit förderlich, Klarheit schafft und Vernetzung fördert. Es ist ein flexibles und offenes Konzept mit viel Spielraum und Platz für neue Wege und Ideen“, so die Pröpstin.
 
Regionalisierung bietet Chancen
 
Das Konzept sieht vor, dass einige Arbeitsbereiche in der Region „Kirchen am Sund“ direkt den Kirchengemeinden zugeordnet sind. So übernimmt Viviane Schulz die Arbeit in den Kirchengemeinderäten, die Gottesdienste und Kasualien sowie die Seelsorge in den Kirchengemeinden Elmenhorst-Abtshagen und Brandshagen, während Kristina Pitschke diesbezüglich in den Kirchengemeinden Horst, Reinkenhagen und Reinberg zuständig ist. Gemeinsam verantworten die Pastorinnen dagegen die Konfirmandenarbeit, die Seniorenkreise und den Regionalausschuss. Darüber hinaus gibt es eine Reihe weiterer Bereiche und Erprobungsschwerpunkte. So trägt Pastorin Viviane Schulz beispielsweise besondere Verantwortung für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, für neue Gottesdienst-Formen und für den Bibelkreis, während Pastorin Kristina Pitschke die Kinderkirche, den Kontakt zu Kindergärten, Angebote für junge Erwachsene und die Bläserarbeit in den Blick nimmt. „Die Zusammenarbeit und gleichzeitig klare Aufteilung gibt uns die Möglichkeit, in der Region vieles nach unseren ganz persönlichen Fähigkeiten und Ideen zu gestalten und auszuprobieren“, sind sich Viviane Schulz und Kristina Pitschke einig. Manches werde anders werden, manches werde neu entstehen. Die Regionalisierung biete die Chance, zusammen zu wachsen und gemeinsam zu überlegen, wie kirchliche Arbeit in der Region „Kirchen am Sund“ gestaltet werden könne, so die Pastorinnen.
Quelle: PEK (sk)

Diese Website verwendet Cookies und die Webanalyse-Tools Matomo und Google Analytics. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden.Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es auf der Seite Datenschutz.