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Nordkirche

"Kirche im Dialog" nimmt Arbeit im September auf

19.06.2018 ǀ Hamburg.  Das von der Nordkirche eingerichtete Werk "Kirche im Dialog" nimmt am 1. September im Hamburger Dorothee-Sölle-Haus seine Arbeit auf. Die Einrichtung solle Haupt- und Ehrenamtliche in der Nordkirche auf allen Ebenen in ihrem Kontakt mit Menschen mit säkularer Lebenshaltung unterstützen, teilte die Nordkirche am Dienstag mit. Außerdem sollen neue Kommunikationsformate, Angebote und Formen des Miteinanders entwickelt werden.

Dazu werden Erfahrungen aus der gesamten Nordkirche gesammelt und ausgewertet. Kirchliche Erfahrungen im säkularen Umfeld in der Zeit der DDR sollen ebenso verarbeitet werden wie der Umgang mit "Konfessionslosigkeit" in den Kirchen europäischer Nachbarländer. Vorgesehen sind auch Fachtage, Kongresse und Publikationen. Es gehe um Kontakt mit Menschen, die nicht getauft oder nicht mehr Mitglied der Kirche sind oder eine andere Lebenshaltung haben, hieß es.

Zur Leiterin des Werks ist die angehende Pastorin Emilia Handke (32) berufen worden. Der Germanist und Soziologe Dennis Bock (37) wird als Referent tätig sein. Die Landessynode der Nordkirche hatte 2017 beschlossen, ein landeskirchliches Werk "Kirche im Dialog" zu errichten. Damit soll zugleich die Tätigkeit der Arbeitstelle "Kirche im Dialog" weiterentwickelt werden, die 2011 bis 2016 in Rostock bestand. Das rechtlich unselbstständige Werk wird von einem Fachgremium begleitet und unterstützt, dem neben haupt- und ehrenamtlichen Vertretern der Nordkirche auch Menschen ohne konfessionellen Bezug beziehungsweise mit säkularer Lebenshaltung angehören.
Quelle: epd/Nordkirche

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