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Ev.-Luth. Kirchengemeinde Woldegk

Kirche zu Kreckow

Ende des 13. Jahrhunderts wurde die Kirche aus Feldsteinen erbaut. Im Dreißigjährigen Krieg war sie zerstört und erst 1752 konnte sie wieder aufgebaut werden. Im Kirchenschiff sind noch deutlich Spuren des ursprünglichen gotischen Kreuzgewölbes zu erkennen. An der Nordseite befindet sich eine gewölbte Gruft, die heute als heizbare Winterkirche dient. Ursprünglich hatte sie die Gräber von Wilhelm Ludwig von Bissing (1682-1762) und seiner Ehefrau Christine Sophie (1700-1753) aufgenommen. Sie hatten den Wiederaufbau der Kirche geleitet.

Der Kanzelaltar stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. An der Südseite steht das Patronats­gestühl, das die Lebensdaten der einzelnen Patrone trägt. Als letzte Eintragung ist »Bodenreform ab 1945« vermerkt. Der Zugang vom Turm in die Kirche ist durch das große Denkmal für den Patron Wilhelm von Schwerin verstellt, der 1815 bei Waterloo gefallen ist.


Turmuhr
Bronzeglocke von 1498
Kanzelaltar
Zum 700jährigen Jubiläum Kreckows wurde am 6. September 2008 im Anschluss an den Festgottesdienst die Turmuhr in Gang gesetzt. Kirchgemeinde, Kommune und viele, die dafür spendeten, hatten den Neubau ermöglicht.

Für den Einbau musste der Nistkasten für die Turmfalken umgesetzt werden, der sich hinter dem alten Ziffernblatt befunden hatte. Die Falken störte das nicht. Sie zogen in dem Jahr sechs Jungvögel groß. Seit 1999 wird das Nest sorgsam betreut. Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) überreichte für dieses Engagement Mitte September 2008 die Auszeichnung ›Lebensraum Kirchturm.

Sehenswert ist die uralte Linde neben der Kirche auf dem gepflegten Friedhof.
Sorgen bereiten der kleinen Kreckower Gemeinde das desolate Dach des Kirchenschiffs, das bei Stürmen regelmäßig in Mitleidenschaft gezogen wird, und der marode Putz des Turms.