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Auszeichnung für "Kirchen in Szene setzen"

KiBa Preis für Pommersche Pilgerkirche

Die Kirche St. Nikolai zu Bauer in Wehrland
12.03.2018 ǀ Anklam/Hannover.  Die Gewinner des diesjährigen Preises der Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler in Deutschland (Stiftung KiBa) stehen fest: Die Pilgerkirchen im Lassaner Winkel bei Anklam wurden mit dem zweiten Preis ausgezeichnet.

Die Entscheidung, die Kirchen von Pinnow und Bauer auszuzeichnen, begründete die Jury so: Die beiden Gotteshäuser wurden in den wiederbelebten Jakobsweg der Region eingebettet; dadurch „gab man ihnen eine Verwendung, die das Touristische mit dem Spirituellen verbindet“, unterstreicht der EKD-Kulturbeauftragte Johann Hinrich Claussen. „Scheinbar abgelegen sind diese Kirchen nun Teil eines grenzüberschreitenden Wegenetzes und verweisen auf die europäische Weite des Christentums.“

Neben den Kirchen im Lassaner Winkel, die den mit 15.000 Euro dotierten, zweiten Preis erhalten, werden noch der Berliner Friedhofsverband für die Maßnahmen an der Kapelle des Dorotheenstädtischen Friedhofs ausgezeichnet (1. Preis) sowie das Projekt „raumschiff.ruhr“ in der Essener Marktkirche. Ausgelobt war der Preis unter der Überschrift "Kirchen in Szene setzen". Die von der EKD gegründete Stiftung will damit Beispiele würdigen, "mit denen Kirchengemeinden die weite geistliche Kraft von Kirchenräumen einladend und qualitätsvoll deutlich machen". Insgesamt 58 Anwärterprojekte hatten sich beworben. Schirmherr des Preises ist der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck. Die Preisverleihung findet am 9. Juni in Weimar statt.

Die Stiftung KiBa ist eine Einrichtung der EKD und der evangelischen Landeskirchen. Seit 1999 hat sie Förderzusagen für Sanierungen in Höhe von mehr als 30 Millionen Euro gegeben. Im Förderverein der Stiftung KiBa engagieren sich bundesweit rund 3.400 Mitglieder.
Quelle: epd/EKD

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