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Ev.-Luth. Kirchengemeinde Zweedorf

Kapelle Schwanheide

Die Kapelle Schwanheide wurde 19.06.1955 eingeweiht. 


Die Kapelle war zunächst als "Christenlehre-Baracke" bekannt. Erste Nachweise für Planungen finden sich im Jahr 1953, die Errichtung selbst erfolgte im Wesentlichen 1955. Im selben Jahr wurde die Kapelle auch eingeweiht.



Zehn so genannte Christenlehre Baracken wurden in der gesamten DDR aufgestellt. In Röbel, Basdorf, Dierhagen, Gr. Krankow, Steinförde, Küssow, Garpin, Güstrow, Karstadt und Schwanheide. Es handelte sich hierbei um die Sonderanfertigung einer Wochenendlaube, manchen vielleicht auch noch als Datsche bekannt, vom Typ 4 b.


Für die Aufstellung in Schwanheide waren der Architekt Schlüter aus Parchim und Bauunternehmer Karl Edler aus Schwanheide zuständig. Das Grundstück gehöhrte dem Molkereibesitzer Ewald Fehrs, der dies der Kirchengemeinde unentgeldlich für alle Zeiten zur Verfügung stellte. Dazu existiert ein Pachtvertrag vom 20.04.1954 zwischen Pastor Scheidung und Ewald Fehrs). Die Glocke der St. Georg Kirche aus Zweedorf, aus dem 17ten Jahrhundert, lagerte in Schwanheide und schürte den Wunsch nach einem Glockenturm an der Kapelle. Die Errichtung des ersten Glockenturmes wurde 1991-92 durch die großen Spenden der Kirchengemeinde Büchen, (damaliger Kirchengemeinderat Wolfgang Harten) über 8000 DM und der Witwe des Pastors Brügge über 4000 DM ermöglicht. Die Firma Buchenhagen aus Büchen spendete alle Eisenteile. Horst Simon, Alfred Schmissart, Wolfgang Harten sowie Manfred und Maik Hamdorf bewältigten den Aufbau. Leider kam es durch das Unterlassen eines Dachaufbaus zur Fäulnisbildung im Gebälk und der Turm musste 2012/13 gesperrt werden. 2014/15 wurde unter der Federführung des Zimmermanns Marius Wolff aus Zweedorf und der Mithilfe der Feuerwehrkammeraden Schwanheide, sowie der Firma FAS auf den alten Fundamenten ein neuer Turm errichtet. Die Bedachung sowie die Kupferarbeiten (Kugel und Kreuz, sowie Einfassungen) wurden von Jörg Bartnick ausgeführt und gespendet. Die benötigten Geldmittel kamen von der Kirchenkreisverwaltung Schwerin und aus Spenden.



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