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Ev.-Luth. Kirchengemeinde Gresse-Granzin

Kapelle in Lüttenmark

In Lüttenmark, direkt an der Bundesstraße 195, finden wir hier eine kleine, im Fachwerkstil erbaute, Kapelle aus dem 17. Jahrhundert. Diese bildet den romantischen Blickfang des Ortes. Kapelle und Friedhof sind mit einer Trockenmauer umgeben. In den 90iger Jahren wurde die Kapelle grundlegend saniert. Sie bekam einen neuen Dachstuhl, wurde neu eingedeckt und der Turm wurde erneuert. Die Kapelle ist ein im Innern flach gedeckter, schlichter Fachwerkbau. In Form eines länglichen Vierecks, mit einem Turm an der Westseite. Im Turm hängt eine Metallglocke, die 1957 wieder angeschafft wurde. Seit Dezember 2013 wird für eine neue Bronzeglocke gesammelt.

Man betritt die Kirche durch eine Tür an der Südseite und kommt in einen weißen, lichten Innenraum. Durch die hohen bleiverglasten Fenster und die Wandleuchten aus Messing hat er den Charakter eines hellen festlichen Raumes. An der Westseite wurde ein schmaler Raum abgeteilt, durch den man über eine Treppe auf die Empore gelangt. Altar und Kanzel sind bei einem Brand in 50iger Jahren vernichtet worden und durch schlichte, geschnitzte Stücke ersetzt. Auf dem Altar, der nur aus einem massiven Tisch besteht, befinden sich zwei neue Messingleuchter. Als Osterleuchter wird ein alter getriebener Messingleuchter genutzt. Ein einfaches großes Holzkreuz schmückt die Ostwand hinter dem Altar. Das einst klangvolle Harmonium, ist seit 2013 außer Betrieb und wartet auf eine Reparatur, um die kirchlichen Gesänge wieder unterstreichen zu können.