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Bericht von der siebenten Sitzung 2019

Pommerscher Kirchenkreisrat: Großes Kino in der Kirche

04.07.2019 ǀ Demmin.  Themen: Zuschuss für Filmreihe „Starke Stücke“ / Förderantrag für Tourismusprojekt am Greifswalder Dom wird unterstützt / Anträge an Kirchlichen Entwicklungsdienst befürwortet

Der Pommersche Kirchenkreisrat (KKR) unterstützt wie in den vergangenen Jahren die Veranstaltungsreihe „Starke Stücke. Berührt und diskutiert“ mit 2.000 Euro aus dem Fonds „Initiativen und Projekte“. Diesen Beschluss fasste das Gremium in seiner jüngsten Sitzung, die auf Einladung des KKR-Vorsitzenden Propst Gerd Panknin in dessen Zuhause in Demmin stattfand. Die Pressestelle des Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreises Mecklenburg ist in Kooperation mit mehreren Partnern – darunter der Pommersche Evangelische Kirchenkreis – Veranstalter dieser Filmabende, die vor allem im ländlichen Raum in alten Dorfkirchen stattfinden. Die erfolgreiche Reihe läuft bereits im achten Jahr. „Starke Stücke. Berührt und diskutiert“, sei ein begeisterndes Projekt, das in dünnbesiedelten Gegenden die Kirchen fülle und die Menschen miteinander ins Gespräch bringe, so der KKR. Ohne Eintritt, lediglich auf freiwilliger Spendenbasis hole diese Filmreihe anspruchsvolles Kino aufs Land. Viele Kirchengemeinden des PEK, wie Franzburg und Richtenberg, Gnevkow, Groß Bisdorf, Alt Pansow, Semlow oder Züssow, haben mit diesem Projekt bereits hervorragende Erfahrungen gesammelt, an die weiterhin angeknüpft werde. Weitere Informationen sind unter www.kirche-mv.de/starkestuecke.html zu finden.
 
Tourismus-Projekt als wichtiger Bestandteil der Gemeindearbeit
 
Die Kirchengemeinde St. Nikolai Greifswald möchte ein Projekt im Bereich „Kirche und Tourismus“, das unter dem Titel „Stadtklösterliches Angebot im Dom St. Nikolai Greifswald“ bereits seit fünf Jahren erfolgreich ist, fortsetzen. Die vielfältigen Angebote im Rahmen des Projekts richten sich an Touristen und Einheimische und umfassen verlässliche Beratungsangebote verbunden mit regelmäßigen Spiritualitätsübungen. Für die Finanzierung der Fortsetzung möchte die Kirchengemeinde erneut einen Antrag an den Fonds „Kirche und Tourismus“ der Nordkirche stellen. Der Kirchenkreisrat beschloss, diesen Antrag der Kirchengemeinde zu unterstützen. Das Projekt sei ein unverzichtbarer Bestandteil der Arbeit in der Kirchengemeinde geworden, so das Gremium. Außerdem sei es wichtiger Partner und eine Säule der Veranstaltungsreihe „Spiritueller Sommer in Pommern“.  
 
Anträge an den Kirchlichen Entwicklungsdienst
 
Dem Kirchenkreisrat lag die Bitte des Synodalausschusses Ökumene vor, zwei Förderanträge an den Kirchlichen Entwicklungsdienst der Nordkirche (KED) zu befürworten. Die Anträge beziehen sich auf die Projekte „Dysselsdorp“ (Südafrika) und „Kiomboi“ (Tansania). Im ersten Förderantrag geht es um einen Kindergarten für 60 Kinder, der in der lutherischen Kirche in Dysselsdorp sein Domizil hat. Die Einrichtung ist für die Kommune, die ein sozialer Brennpunkt ist, sehr wichtig. Der Kindergarten Dysselsdorp wurde bereits unterstützt und konnte so einen Großteil der Einrichtung anschaffen.  Nun sollen noch angemessene Sanitäranlagen eingebaut werden. Der zweite Antrag bezieht sich auf die Ausbildungseinrichtung der Zentraldiözese der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Tansania, Partnerkirche des PEK, die seit Jahren vom Kirchenkreis unterstützt wird. Die technische Ausstattung der Einrichtung ist stark veraltet. Es werden dringend Computer und Kopierer benötigt. Für die genannten Vorhaben sollen für „Dysselsdorp“ 2.100 Euro und für „Kiomboi“ 2.472 Euro beim KED beantragt werden. Der KKR beschloss, die Antragsstellung für beide Projekte zu befürworten.
 
Sitzung beim Demminer Propst
 
Üblicherweise ist der Sitzungsort des KKR das „Haus der Stille“ in Weitenhagen. In der letzten Sitzung vor der Sommerpause war der Kirchenkreisrat jedoch Gast im Zuhause von Gerd Panknin, Propst der Propstei Demmin im Pommerschen Evangelischen Kirchenkreis und Vorsitzender des Kirchenkreisrats. Gerd Panknin hatte das Gremium zu der Sitzung mit einem anschließenden gemeinsamen Essen eingeladen. Der Propst dankte den Mitgliedern des Kirchenkreisrats für ihr großes Engagement im zurückliegenden Halbjahr. „Der Kirchenkreisrat ist die Vertretung des gesamten Kirchenkreises, von der Nordspitze Rügens bis an die Oder und hat einen ganzheitlichen Blick auf das Geschehen. Und das ist in den zurückliegenden Sitzungen auch immer wieder deutlich geworden“, so Gerd Panknin.
 
Außerdem befasste sich der KKR während der Sitzung unter anderem mit Grundstücks- und Finanzfragen, mit Sanierungs- und Bauvorhaben, mit Personalfragen, mit der Dienstvereinbarung Gesundheitsfürsorge und -förderung der Mitarbeitenden sowie mit Fragen des Arbeits- und Kirchenrechts.
Die nächste Sitzung des Kirchenkreisrats findet am 3. September 2019 statt.
Quelle: PEK (sk)

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