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Kirchengemeinderats-Messe Mecklenburg

Workshops

1. Rechtsvorschriften des Finanzwesens und die zugehörigen Rechte und Pflichten (Juliane Görs, KKV Finanzen)
In diesem Workshop erhalten Sie einen Überblick über die Rechtsvorschriften des Finanzwesens und die zugehörigen Rechte und Pflichten. Darüber hinaus werden die Haushalts- systematik (Systematik, Planung, Jahresabrechnung) erläutert, die Finanzflüsse aufgezeigt und die Unterschriftenregelungen vorgestellt.

2. Wie würden Sie entscheiden? Verwaltung und Bewirtschaftung eines kirchlichen Friedhofes (Stefanie Reißig, KKV Friedhof)
Die Friedhofspflege gehört auch zu den Aufgaben des Kirchengemeinderates. Damit verbunden sind der Erlass von Friedhofssatzungen und Friedhofsgebührensatzungen genauso wie die Gestaltung des Friedhofes und die Veränderungen der Bestattungskultur.

3. Bauen in der Kirchengemeinde / Sicher ist sicher, Versicherungsschutz für Ehrenamtliche und Kirchengemeinden (Kurt Reppenhagen, KKV Bauen)
Wir sind es gewohnt, von unserer Kirche, unserem Pfarrhaus oder unserem Gemeindehaus zu sprechen. Es ist deshalb eine verantwortungsvolle Aufgabe, diese Räume und ihre Ausstat- tung so zu pflegen und zu erhalten, dass sie dieser Bedeutung jetzt und in der Zukunft gerecht werden.

4. Liegschaften – Schatz und Aufgabe (Stephan Georg Lüders, KKV Liegenschaften)
Der Kirchengemeinderat ist für die Verwaltung des Vermögens der Kirchengemeinde und der örtlichen Kirche verantwortlich. Er hat es sorgsam zu bewirtschaften, in seinem Bestand zu erhalten und nach Möglichkeit zu mehren. Dazu gehört die Verantwortung für die ordnungsgemäße Bewirtschaftung land- und forstwirtschaftlicher Flächen. Der Kirchenkreis gibt den Kirchenältesten dafür Entscheidungshilfen und -kriterien an die Hand.

5. Personalentwicklung für Gemeindepädagog_innen und Diakon_innen im Kirchenkreis Mecklenburg (Matthias Selke, Propst Dirk Sauermann, Personalentwicklung)
Warum machen wir das? Was hat die gleichnamige Arbeits- gruppe bisher gemacht? Was heißt das für die Berufsgruppen? Was bedeutet Personalverantwortung für die Arbeit im Kirchen- gemeinderat?

6. Gemeindeleitung in einer Großgemeinde (Ruthild Pell-John, Friedland)
„Zusammengehen oder selbständig bleiben?“ Vor dieser Frage stehen manche Kirchengemeinden. Die Vereinigte Evange- lisch-Lutherische Kirchengemeinde St. Marien Friedland hat sich vor neun Jahren aus vier bis dahin selbständigen Kirchen- gemeinden zu einer Großgemeinde  zusammengeschlossen.
In diesem Workshop wird von den Chancen und Herausforde- rungen des Gemeindezusammenschlusses berichtet, werden Vor- und Nachteile diskutiert und Kirchenältesten Kritierien für die Abwägung eines möglichen Zusammengehens mit anderen Gemeinden vorgestellt.

7. Wie kommen Kirchengemeinden in die Medien (Presse/Internet)? (Christian Meyer, Daniel Vogel, Öffentlichkeitsarbeit)
Der Workshop beinhaltet einen Überblick der Medienlandschaft in MV mit praktischen Tipps, wie Kirchengemeinden in Zeitungen, ins Radio und Internet kommen. Dargestellt werden der Service von Pressestelle und Internetredaktion für Kirchengemeinden.

8. Netzwerk „Kirche im Dorf sein“ – Veränderungen gestalten und umsetzen
(Susanne Prill, ZKD Ehrenamt)
Sie setzen sich für ein lebendiges Miteinander in Ihrem Dorf ein? Ihnen liegt eine gute Zusammenarbeit in der Kirchen- gemeinde am Herzen? Das Projekt „Kirche im Dorf sein“ möchten Sie dabei unterstützen. Hier können Sie die Arbeits- weise kennenlernen uns sich über Teilnahmemöglichkeiten informieren.
 
9. Lebendig und strukturiert – Kirchengemeinderatssitzungen leiten (Dr. Maria Pulkenat, ZKD Erwachsenenbildung)
Wenn der Kirchengemeinderat zusammenkommt, dann hat er in begrenzter Zeit oft eine lange Tagesordnung abzuarbeiten. Kir- chenälteste mit unterschiedlichen Sichtweisen fassen Beschlüs- se zu vielfältigen Themen. Wie kann das gut gelingen? Dazu werden Erfahrungen ausgetauscht und Anregungen gegeben.

10. Flüchtlingsarbeit in Mecklenburg – Gutes aus dem Kirchenkreis (Sibyle Gundert-Hock, ZKD Arbeit mit Flüchtenden)
Im Zentrum des Workshops stehen Praxisbeispiele, Chancen und Herausforderungen in der Flüchtlingsarbeit vor Ort. Es gibt Informationen zur Antragsstellung beim Fonds für die Arbeit mit Flüchtlingen und es ist Raum für die Anliegen und Fragen von Teilnehmerinnen.

11. Das ist unser Ding – Wege zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in der Gemeinde (Friedemann Müller, Stephan Rodegro, ZKD Arbeit mit Kindern und Jugendlichen/Schule/Kita)
Kinder und Jugendliche haben sehr viel Spaß an einer Sache, die sie als die ihre erleben. Wir wünschen uns, dass sie auch die christliche Gemeinde mit ihrem Glauben zu ihrer Sache machen. Einer der wichtigsten Wege dahin, ist die ehrliche und umfassen- de Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in Kirchengemein- den und überörtlichen Angeboten. Um das Gespräch darüber anzuregen, haben wir die Partizipationsscheibe entwickelt. Wir stellen sie in unserem Workshop vor, lassen uns von ihr anregen und buchstabieren konkrete Schritte der Beteiligung.

12. Ich leite hier – es geht nicht anders… – Workshop für PastorInnen (Anne Reichmann, Pastoralpsychologisches Institut)
Als Pastorin oder Pastor habe ich eine Leitungsaufgabe. Dabei bin ich ein Gegenüber und schaue auf das Ganze und nicht nur auf einzelne Personen. Es ist ein Unterschied, ob ich eine Gruppe leite, einem Kirchengemeinderat vorsitze oder ehren- amtlich Tätige begleite. Leiten ist ein Tun, es hat verschiedene Gesichter, es ist behaftet mit allerlei Risiken, es führt oft immer in Konflikte hinein. Welche Merkmale gehören zur Leitungsrol- le, wie korrespondiert sie mit der jeweiligen Situation, und wie kann ich sie persönlich füllen?

13. Gemeinwesen-Ökonomie auf dem Land (Dr. Jürgen Kehnscherper, Christian Peters, Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt)
Der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt – KDA unterstützt Kirchengemeinden ganz praktisch z. B. beim Aufbau von Dorfläden, Wohnprojekten, Genossenschaften
 
14. Kirche am Anderen Ort – Praxis, Ideen und Perspek- tiven aus Sicht der Stiftung Sozial-Diakonische Arbeit – Evangelische Jugend (Klaus Schmidt, Simone Schnackenberg und Stefan Lauterbach, Sascha Schoppe, Olaf Hagen, Axel W. Markmann, Sozial-Diakonische Arbeit - Evangelische Jugend)
Eine Kirche am Anderen Ort ist eine Kirche in einer anderen Gestalt, in den Lebenslagen und im Umfeld der Menschen, die eher nicht zu uns kommen, die sich aber ansprechen las- sen mögen, wenn wir zu ihnen in die Quartiere und Stadtteile gehen. Kirche am Anderen Ort ist eine Kirche in Bewegung, die von den Themen der Menschen lebt und mit ihnen Angebote entwickelt, die versuchen, die Versorgungslücken der Region zu bearbeiten. Wir stellen in diesem Workshop zu- nächst verschiedene Ansätze von Kirche am Anderen Ort vor, um dann mit den Teilnehmenden weitere Ideen und Perspek- tiven als Kirche mit Anderen zu entwickeln.

15. Diakonisches Handeln der Gemeinde (Mitarbeitende des Diakonischen Werkes MV)
Kirchengemeinden und diakonische Einrichtungen arbeiten eng vernetzt. Wie aber ist die Diakonie aufgebaut, welche Angebote gibt es und wie kann diakonisches und soziales Handeln der Kirchgengemeinde gestaltet  werden?
Um diese Fragen geht es im Gespräch mit den Fachleuten des Diakonischen Werkes MV.