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Landessynode: Kooperation von Kirche und Schule: „Gemeindebildung am andern Ort“

 

Plau am See (ran). Es sind völlig neue Strukturen, die da aufgebaut werden,“ bilanzierte Vizepräses Heiner Möhring den Bericht von Landespastor Roland von Engelhardt über die schulkooperative Arbeit auf der mecklenburgischen Landessynode. Die Notwendigkeit sei deutlich, denn wenn sich Schule verändert, „wird sich auch die Bildungsarbeit der Kirche ändern müssen.“

 

Das „Praktischwerden des Glaubens“ sei am Thema Bildung und Erziehung zu verdeutlichen, sagte von Engelhardt und wies drauf hin, daß Kirche die Verantwortung für Bildung in vierfacher Weise wahrnehmen könne: durch eigene Bildungseinrichtungen, den Einsatz für eine humane Schule, durch Teilnahme an der Bildungsdiskussion sowie durch den Religionsunterricht.

 

Religionsunterricht werde zur Zeit im Bundesland von ca. 350 Religionslehrerinnen und Lehrern, von zwölf gemeindepädagogischen Mitarbeitern und von einigen Pastorinnen und Pastoren durchgeführt. Unter anderem an den 22 evangelischen Schulen in Mecklenburg-Vorpommern.

 

Von Engelhardt sagte den Synodalen, daß die Zusammenarbeit von Kirche und Schule sehr weit reichen könne, denn „die Mitwirkung freier Träger an der Schulentwicklung ist durch das Land gewünscht und im Schulgesetz entsprechend geregelt.“ Die nachhaltigste Wirkung werde durch die „Tage ethischer Orientierung“ TEO inzwischen seit sieben Jahren erzielt.

 

Diese Zusammenarbeit ist „Gemeindebildung am andern Ort,“ sagte der Landespastor und er schloß seinen Bericht: „Es geht nicht darum zu sagen: geht an die Schule. Wo Kinder- und Jugendarbeit gut läuft: weiter so. Aber uns fehlen immer mehr Kinder und Jugendliche. Gegen dieses Loch möchte ich neue Möglichkeiten entwickeln.“ Die Landessynode dankte ihm für seine Arbeit mit starkem Beifall. (18.11.2006)

 

Download:</b

<link fileadmin/ELLM-Synode/2007-AKJ-Bericht.pdf>Bericht des Amtes für Kinder- und Jugendarbeit (440 KB)

 


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