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Der Bischof der Reformation
Irmfried Garbe/Heinrich Kröger (Hrsg.)

Hrsg. im Auftrag der Theologischen Fakultät Greifswald, der Plattform Plattdüütsch in de Kark, des Niederdeutschen Bibelzentrums Barth, der Arbeitsgemeinschaft für pommersche Kirchengeschichte

Zum 450. Todestag des Reformators Johannes Bugenhagen (1485–1558) fanden im Jahr 2008 in Barth und Greifswald zwei Tagungen statt. Bugenhagen beeinflusste die Reformation in Pommern, Sachsen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Dänemark und zahlreichen Hanse- und Reichsstädten.

Die beiden Tagungen widmeten sich dem reformatorischen Wirken Bugenhagens als Autor, Exeget, Bibelübersetzer, Seelsorger, Kirchenordner, Liturg, Diplomat, Superintendent und Historiker. Seine zahlreichen Rollen als souveräner Vertreter der Wittenberger Reformation ergeben ein Gesamtbild an reformatorischer Autorität, das sich legitim unter dem Titel »Bischof der Reformation« entfalten lässt. Bugenhagen gehört zu den noch nicht ausgeforschten »Schlüsselfiguren der Reformation«. Diese Studien vertiefen sein Bild.
zu den Herausgebern

Irmfried Garbe, Dr. theol., Jahrgang 1969, studierte Theologie in Greifswald und München. Er war wiss. Mitarbeiter am Lehrstuhl für Kirchengeschichte an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität und ist Pastor in Dersekow, Propstei Demmin im Pommerschen Evangelischen Kirchenkreis.

Heinrich Kröger, Dr. theol., Jahrgang 1932, studierte Theologie in Hamburg, Tübingen, Heidelberg und Göttingen. Von 1974–1997 war er Beauftragter der Ev.-Luth. Kirche in Hannover für Plattdeutsche Verkündigung. Seit 2001 ist er Geschäftsführer vom »Forum Plattdüütsch in de Kark«.