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Internationaler Gottesdienst am Freitag in der Petruskirche Schwerin

Verfolgte Christen in Ägypten im Mittelpunkt

24.09.2012 | Schwerin (cme). „Wenn Christen sich verstecken müssen" – unter dieser Überschrift steht der inzwischen 8. Internationale Gottesdienst in Schwerin. Dazu wird am Freitag (28. September) um 19 Uhr in die Petruskirche (Ziolkowskistraße 17) eingeladen. Wolfgang Boguslawski, der erst kürzlich in Ägypten war, wird dabei von seinen Begegnungen mit dort lebenden Christinnen und Christen berichten. Der Berliner ist Mitarbeiter von „Open Doors", einer der größten und bedeutendsten Hilfsorganisation für bedrängte und verfolgte Christen weltweit.


„Wir haben diesen Gottesdienst bewusst in den Rahmen der derzeitigen Interkulturellen Woche gestellt“, sagt Jens-Peter Drewes. Der Pastor – im Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreis Mecklenburg für Weltmission und Ökumene zuständig – weiß nicht nur aus Medienberichten, dass es den Christen in Ägypten auch nach dem Arabischen Frühling nicht unbedingt besser geht. Und so wünscht sich Pastor Drewes: „Vielleicht kann unser Gast uns anregen, nicht nur im Gebet die verfolgten Christen in Ägypten und zahlreichen anderen Ländern der Welt zu unterstützen, sondern uns auch - dankbar für das verhältnismäßig gute Miteinander der Kulturen und Religionen bei uns - dafür einzusetzen, dass es so bleibt.“

Für die musikalische Ausgestaltung am Freitag sorgt der Gospelchor „Spirit of Joy" unter der Leitung von Matthias Schröder. Im Anschluss an den Gottesdienst, der in deutscher und russischer Sprache gefeiert wird, gibt es ein internationales Buffet. Das gemeinsame Essen und Trinken – zu dem jeder Gast auch selbst beitragen kann - bietet laut Jens-Peter Drewes die Gelegenheit, „zusammenzurücken und sich kennenzulernen, so dass Berührungsängste schwinden“.