Pommersche Synode beschließt Haushalt für 2005
Züssow (epd). Die Synode der Pommerschen Evangelischen Kirche hat am Sonntag in Züssow ihren Haushalt für das Jahr 2005 in einer Höhe von rund 17 Millionen Euro verabschiedet. Bei seiner Herbsttagung beschloss das Kirchenparlament zudem den erstmals separat geführten Haushalt der zentralen Pfarrbesoldungskasse von rund 12 Millionen Euro. Die Etats seien zwar noch solide finanziert, die pommersche Kirche habe jedoch inzwischen die kritische Zahl an Gemeindegliedern unterschritten, um künftig noch als eigenständige Landeskirche aktiv zu sein, sagte Präses Elke König vor Journalisten.
Die Suche nach einer gemeinsamen Kirchengestalt in Mecklenburg-Vorpommern werde in den kommenden Jahren nicht nur zu Einsparungen vor allem im Verwaltungsbereich der beiden Landeskirchen führen, sagte Bischof Hans-Jürgen Abromeit. Es ergebe sich dadurch auch die Möglichkeit für den Protestantismus im Land, sich neu und deutlich wahrnehmbarer zu positionieren.
Die Pommersche Evangelische Kirche gehört mit knapp 115.000 Mitgliedern zu den kleinsten Kirchen in der Evangelischen Kirche in Deutschland. Durch Abwanderung und Überalterung verliert sie seit Jahren an Mitgliedern. Die Synode reagierte auf die Finanzkrise mit einer lebhaften Debatte über die Aktivierung des kirchlichen Lebens und die Steigerung der Einnahmen der Landeskirche. (10.10.2004) 
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