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Bekenntnis zum friedlichen Zusammenleben

Greifswalder Kulturfest für Solidarität und Weltoffenheit

Gemeinsam stellten Pastor Michael Mahlburg, Christoph Volkenand vom Bündnis „Greifswald für alle“ und DGB-Regionsgeschäftsführer Volker Schulz in Greifswald das Programm für das „Kulturfest für Solidarität und Weltoffenheit“ vor, das am 1. Mai auf dem Greifswalder Marktplatz gefeiert wird (v.li.n.re).
20.04.2017 ǀ Greiswald.  Initiiert vom Bündnis „Greifswald für alle“ findet am 1. Mai von 13 bis 19 Uhr auf dem Greifswalder Marktplatz die Veranstaltung „1. Mai – Greifswalder Kulturfest für Solidarität und Weltoffenheit“ statt. Schirmherr ist Greifswalds Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder. Bereits im vergangenen Jahr gab es eine ähnliche Feier unter dem Titel „Wir sagen Moin und Merhaba – das Greifswalder Kulturfest am 1. Mai“, die von mehr als 3.000 Menschen besucht wurde. „Das Kulturfest ist eine Antwort auf rechte Gruppierungen, die soziale Netzwerke und die Straße für sich beanspruchen wollen“, sagt Christoph Volkenand vom Bündnis „Greifswald für alle“, von dem das Fest in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund veranstaltet wird. „Mit dem Kulturfest setzen wir ein positives Zeichen. Wir lassen uns nicht treiben und beschränken uns nicht darauf, gegen etwas zu sein.“ Das Fest sei eine Möglichkeit für alle demokratischen Kräfte Greifswalds, zu agieren, statt zu reagieren. Fremdenfeindliche, diskriminierende und rassistische Gruppierungen sprechen nicht für die Mehrheit der Greifswalder, so das Bündnis „Greifswald für alle“.

Kirchengemeinden sind mit eigenem Stand dabei

Mit mehr als 30 Vereinen, Initiativen und Organisationen hat das Kulturfest im Vergleich zum Vorjahr noch mehr Beteiligte. Zu den Unterstützenden zählen auch der Pommersche Evangelische Kirchenkreis und die Greifswalder Kirchengemeinden. Gerd Panknin, Propst im Pommerschen Evangelischen Kirchenkreis, gehört zu den Rednern auf dem Kulturfest. Die Greifswalder Kirchengemeinden sind mit einem eigenen Stand auf dem Greifswalder Marktplatz dabei, kündigt Michael Mahlburg, Pastor der Kirchengemeinde St. Jacobi Greifswald, an. „Den Christen der Stadt ist sehr daran gelegen, zu zeigen, dass wir in Greifswald friedlich zusammenleben und uns nicht aufhetzen lassen“, so Michael Mahlburg. Zentrales Thema des Stands der Kirchengemeinden ist die Situation der Geflüchteten, von denen sich viele in die Gestaltung des Fests einbringen. „Am Stand der Kirchengemeinden wird die Flüchtlingsbeauftragte des Pommerschen Evangelischen Kirchenkreises, Christine Deutscher, Fragen rund um das Geflüchteten-Thema beantworten“, so Michael Mahlburg.

Viel Musik und Angebote für Familien

Auf dem „Greifswalder Kulturfest für Solidarität und Weltoffenheit“ gibt es zahlreiche Angebote für Familien und Kinder. Unter anderem wird die Feuerwehr mit einem Drehleiterfahrzeug dabei sein. Verschiedene Bands und Einzelmusiker, von denen die meisten aus Greifswald kommen, gestalten ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm. Sämtliche Musiker verzichten auf ihre Gage. Der Eintritt zum „1. Mai – Greifswalder Kulturfest für Solidarität und Weltoffenheit“ ist frei.
Quelle: PEK (sk)