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Gottesdienst wird Unfallopfer auf der A 19 gedenken

Landesbischof Dr. Andreas v. Maltzahn und Weihbischof Norbert Werbs drücken Angehörigen ihr tiefes Mitgefühl aus

10.04.2011 | Schwerin/Rostock (cme). Mit großer Betroffenheit und Trauer haben der katholische Weihbischof Norbert Werbs und der evangelische Landesbischof Dr. Andreas von Maltzahn auf den schweren Unfall auf der Autobahn 19 am 8. April 2011 reagiert, bei dem nach derzeitigem Stand acht Menschen ums Leben kamen und 131 verletzt wurden. „Wir sprechen den Angehörigen der Toten unser tiefes Mitgefühl aus und nehmen Anteil an ihrem unsäglichen Schmerz. Wir schließen die Opfer, die Verletzten und ihre Familien in unsere Gebete ein. Unsere Gedanken gehen auch zu den Einsatzkräften, die vor Ort und in den Kliniken geholfen haben und die nun seelisch bewältigen müssen, was sie an Furchtbarem gesehen und erlebt haben. Wir danken den Helferinnen und Helfern für ihren beherzten Einsatz.“

Landesbischof Dr. Andreas von Maltzahn und Weihbischof Norbert Werbs laden anlässlich des Unfalls auf der A 19 zu einem ökumenischen Gottesdienst am Mittwoch, dem 13. April, um 18 Uhr in die Rostocker St. Marienkirche ein. „Auch viele Menschen, die durch die Medien von diesem Unglück erfahren haben, sind erschüttert“, so die beiden Bischöfe. Der Gottesdienst soll Raum für Trauer und Klage geben, aber auch Trost spenden und Menschen in ihrer Not stärken. Mitglieder der Landesregierung haben ihr Kommen zum Gottesdienst in Rostock angekündigt.