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GeschichtenWerkstatt

WerkstattBlog und Bildergalerie


10.05.-13.05.2018 | Stuttgart

Aus gutem Grund.

Aus gutem Grund. Gesamttagung für Kindergottesdienst in der EKD.

Vier Tage Stuttgart.
Vier Tage prall gefüllt mit Begegnungen, Gesprächen und staunenden Gesichtern.
Vier Tage GeschichtenWerkstatt am anderen Ende von Deutschland.

Circa 170 Hauptamtliche und Ehrenamtliche für Kindergottesdienst sowie Familien mit Kindern und Interessierte haben am 11. und 12.05. die GeschichtenWerkstatt hautnah erlebt. In einer offenen Kennenlernphase gab es die Möglichkeit die Stationen auszuprobieren, Fragen zu stellen und ins Gespräch zu kommen.

Im Anschluss daran fand eine intensive GeschichtenWerkstatt mit der Geschichte von der "Tochter des Jairus" (Lukas 8, 40-56) statt. Jeweils 12 Teilnehmende entdeckten die Geschichte für sich anders, vielfältiger. So wurden Berührungen sichtbar gemacht, auf Papier, aus Müll, in der Pantomime. Manche kamen von einem "Es ist zuviel" zu einem "Jetzt ist es gut" und erlebten damit die ganze Tiefe der Geschichte im Gestalten. Für einige waren auch die individuellen Lebenswege in der Geschichte erkennbar und die begleitende Hand Gottes in allen Lebensphasen.

Es gäb noch soviel mehr zu erzählen. Wem das Herz voll ist, dem geht der Mund über. Aber nur soviel zum Schluss: Es war eine wahrlich gesegnete Zeit.

P.S. Übrigens hätten die Stuttgarter die GeschichtenWerkstatt am Liebsten da behalten und ließen uns nur schweren Herzens wieder fahren...

(Stephan Rodegro & Marit Fiedler)

02.05.2018 | Rostock

Pflanze unmögliche Gärten

Ein unbetreutes Freizeitgefühl stellte sich bei den sieben Theaterpädagogikstudierenden der HMT ein als sie im Rahmen ihres Erzählenseminars an einer GeschichtenWerkstatt teilnahmen.

Freiraum, ganz individuelle Ausdrucksmöglichkeiten und die Chance unterschiedliche Perspektiven auf eine Geschichte zu entwickeln, löste bei ihnen dieses Gefühl aus.

Zur Geschichte die "Stadt der Brunnen" von Jorge Bucay sind sie ganz persönlichen Assoziationen und Empfindungen auf die Spur gekommen. "Netzwerke" entstanden, asiatische Drachen schauten aus dem Glas und waren doch eingesperrt, "Bauchgeflüster" war zu hören und die ganz persönliche Aufforderung "Pflanze unmögliche Gärten" fand ihren Ausdruck.

Vielen, lieben Dank an Sibylle Gundert-Hock für die fachliche Begleitung und den Austauch!

(Marit Fiedler)

27.04.2018 | Rostock

Haus der Freude und Jüngernheim

Das Gleichnis vom Hausbau (Die Bibel. Lukas 6, 47-49).

15 Kinder und Erwachsene aus der Kirchengemeinde Hohenkirchen-Proseken.

Die Kinder waren begeistert von der Trashbox, dem großen Bildschirm, der Theaterstation und von Minecraft. "Endlich musste ich mal nichts tun" sagte ein Mädchen am Ende und schilderte damit einen Eindruck, der sehr wichtig ist für die GeschichtenWerkstatt: Freiheit und Muße.

Für das Spiel.
Für die Kreativität.
Für die Gemeinschaft.

Vielen Dank an Sophie Weigelt für die inhaltliche Unterstützung und an alle Eltern für die Begleitung und den Fahrdienst und an Doris Weinhold für die Organisation. Es war ein gesegneter Nachmittag für Alle.

(Marit Fiedler)

25.04.2018 | Rostock

Panta Rhei...Alles fließt!

Anlässlich des Welttages des Buches am 23. April 2018 haben sich zwölf Auszubildende des Pädagogischen Kollegs mit einer Geschichte von Jorge Bucay auseinandergesetzt. "Die Stadt der Brunnen" lässt Brunnen lebendig werden und schreibt ihnen menschliche Eigenschaften zu.

Unterschiedliche Wachstumsmöglichkeiten wurden deutlich, Perspektiven verändert.

Manche genossen "Im Schatten der Bäume" zu sein, andere verspürten "die tiefe Verbindung" und für andere waren "Offenheit und Verschlossenheit" zwei Pole, die in Balance gebracht werden müssen.

Mein herzlichster Dank gilt Christine Damisch für die aktive Unterstützung, den Gedankenaustausch und das Feedback!

(Marit Fiedler)

09.04.-13.04.2018 | Dettmannsdorf

GeschichtenWerkstatt in Dettmannsdorf

Eine erste Klasse.

David und Goliath.

Klein und Groß.

Krieg und Frieden.

Große Themen sichtbar gemacht von Kinderhänden.

(Sophie Schicketanz)

21.03.2018 | Rostock

Es war einmal...

Am 21.3. wurde die Geschichtenwerkstatt von 10 Grundschulkindern der Türmchenschule besucht. Gemeinsam wurde aus Märchenkarten eine Geschichte erfunden und gelegt. Basierend auf dieser haben sich die Kinder an unterschiedlichen Stationen ausprobiert und ihrer Phantasie freien Lauf gelassen.

Die Klassenlehrerin Frau Rummelhagen war so begeistert vom Prinzip der Geschichtenwerkstatt, dass sie diese im Anschluss sofort weiter empfohlen hat.

(Christine Damisch)

20.03.2018 | Rostock

"Gedicht vom Ich" - Klappe die Zweite.

Am 20.3. setzten sich 20 Improspielende abermals mit dem "Gedicht vom Ich" (Fredrik Vahle) auseinander. Begeistert besetzten sie fast jede Station: außer Malen und Theater.

Jeder wollte einmal etwas Neues ausprobieren.Gearbeitet wurde mit Schatteneffekten, mit der Struktur des Textes und mit dessen Auslegung.

Heraus kamen spannende Kunstwerke, die nach ausführlicher Beobachtung und Deutung des Publikums ein jeder Künstler einmal vorstellen durfte.

Es wurde nicht schlecht gestaunt über die Arbeit und Wirkung der Geschichtenwerkstatt. Nach der gemeinsamen Abschlussrunde schrieben sich so einige Interessierte in die Newsletter-Liste ein und freuen sich auf neuen Input.

(Christine Damisch)

15.03.2018 | Rostock

"Gedicht vom Ich" - Klappe die Erste.

Am 15.3. befasste sich die 5-köpfige Seniorentheatergruppe von ARThus e.V. mit dem "Gedicht vom Ich" (Fredrik Vahle), um einem Charakter in ihrem aktuellen Stück näher zu kommen. Es wurde gemalt, geschrieben und geknetet. Auch kleinere Bauwerke entstanden. Diese neue Herangehensweise an einen Text begeisterte die kleine Gruppe, die meinte, sie seien nicht das letzte Mal da gewesen.

(Christine Damisch)

14.03.2018 | Rostock

Sieben Jahre auf der Ofenbank...

Das einleitende Kapitel der "Abenteuer des starken Wanja" von Ottfried Preußler bildete die Grundlage für die GeschichtenWerkstatt mit 10 Mitarbeitenden des Gemeindedienstes der Nordkirche.

Manchmal muss einer eben erst 7 Jahre auf dem Ofen liegen und Sonnenblumenkerne essen bis er kräftig genug ist, das Dach des Hauses anzuheben und sich auf den Weg zu machen, Zar zu werden.

Mit dieser Geschichte entwickelten sich ganz unterschiedliche Assoziationen - sie enthielt soviele verschiedene Symbole, die mit Hilfe der Gestaltungen zu Tage gefördert werden konnten. Auch wenn zunächst ein Kreativitätsdruck empfunden wurde und nach der Erzählung eine Empfindung von Fülle und gleichzeitiger Leere im Raum stand, gelangten einige mit dieser GeschichtenWerkstatt ganz tief an das eigene seelische Erleben und ihre individuellen biographischen Themen.

Einen herzlichen Dank an Dietmar Schicketanz für die wunderbar erzählte Geschichte!

(Marit Fiedler)

09.03.2018 | Rostock

Aus der Fülle schöpfen oder des Guten zuviel

Zum zweiten Praxistag in der GeschichtenWerkstatt konnten wir acht Menschen aus den unterschiedlichsten Regionen Mecklenburgs begrüßen. Sie kamen aus Greifswald, Hagenow, Rosenow, Neubrandenburg und Rostock.

Welch Freude, dass die GeschichtenWerkstatt auch außerhalb Rostocks mehr und mehr bekannt wird!

Gemeinsam bauten wir die Werkstatt auf - mit all ihren Herausforderungen - vom Zeltaufbau bis Minecraft starten, erlebten eine GeschichtenWerkstatt mit der Geschichte vom "süßen Brei" und hatten am Ende einen sehr intensiven Austausch über die Möglichkeiten der Prozessgestaltung und des Einsatzes der GeschichtenWerkstatt vor Ort.

Mich beeindruckt immer wieder, wie unterschiedlich die Perspektiven auf ein und dieselbe Geschichte sein können. So hörten wir von maßlosen Eltern und tüchtigen Kindern, die oftmals schlauer sind als die Eltern. Es zeigte sich, dass ein "zuviel des Guten" die Erwachsenen überfordert, wie zuviele Begegnungen, zuviele Aufgaben, zuviele Menschen und, dass auch neben der Fülle die Leere, die Stille, die Klarheit dringend notwendig ist.

(Marit Fiedler)

06.03.2018 | Rostock

den Durst stillen: "Brüderchen und Schwesterchen"

Kann es eine Not geben, von der jemand sagt: "Gott und unsere Herzen weinen zusammen!"

Kann es einen Durst geben, der so groß ist, dass alle Warnungen in den Wind geschlagen werden? Jemand trinkt und wird ein Reh. Wie schön muss es dann sein zu hören: "Ich werde dich nimmermehr verlassen."

Eine Gruppe aus Kindern, Studierenden, Eltern hat sich diesem großen Durst gestellt. Und eigenes dazugetan.

(Dietmar Schicketanz)

28.02.2018 | Rostock

von einer kranken Frau und einem kleinen Mädchen

Eine GeschichtenWerkstatt mit 14 Kindern aus der Kirchengemeinde Proseken-Hohenkirchen mit der Geschichte der Tochtes des Jairus.

Stimmen der Eltern nach der Rückkehr ihrer Kinder am Abend:

"Linus bekomme ich heute wohl nicht ins Bett...er erzählt, erzählt, erzählt...und strahlt. Herzlichen Dank!"

"Ich möchte mich nochmal herzlich bedanken...für die Organisation und für's Fahren. Bjarne hat uns das Abendessen mit einer schönen Erzählung versüßt. Danke!"

Andere Mütter haben auch erzählt, dass sich die kleinen Jungs auf der Rückfahrt Geschichten erzählt haben. Und meine Mädchen waren auch ganz glücklich. Ihnen hat alles gefallen.

(Doris Weinhold)

26.02.2018 | Rostock

den Durst stillen: "Rebekka am Brunnen"

Den Durst nach Mehr wollen wir in diesem Winter stillen. Nach mehr Leben, mehr Freude, mehr Kreativität. Und was ist da besser geeignet als Geschichten von Wasser, von Brunnen, vom Trinken. Mit der biblischen Geschichte von "Rebekka am Brunnen" haben wir in dieser ersten öffentlichen Werkstatt in 2018 unterschiedliche Lebensperspektiven auf das Thema ausgelotet. So gab es Freude und Glück im Neuen und Unbekannten, aber auch Unsicherheit, Empörung und Angst.

In einer kleinen Gruppe wurde an diesem Abend sehr intensiv und individuell den unterschiedlichen Lebensperspektiven auf den Grund gegangen und eine große Vielfalt zeigte sich. So wie das Wasser, dass immer wieder anders schmeckt, andere Farben hat und die Natur anders formt.

(Marit Fiedler)

20.01.2018 | Rostock

der Erneuerung auf der Spur...

...waren ca.30 Angehörige der Kirchenleitung an diesem Samstagvormittag im Rahmen einer Begegnung von Vertretern der evangelisch-lutherischen Landeskirche Bayerns und dem evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Mecklenburg.

Ausgangspunkt war das Märchen "Der goldene Schlüssel" der Gebrüder Grimm als Impuls für die kreative Auseinandersetzung an den 12 Werkstationen. Damit verbunden wurde die Frage nach den eigenen persönlichen Schätzen der Reformation und der damit in Beziehung stehenden ganz individuellen Sehnsucht nach Erneuerung. Das "eiserne Kästchen" aus dem Märchen füllte sich mit Herzen, dem Lächeln Gottes und mit manchen bekannten Kirchenmelodien.

Jeder hat auf seine Weise mit den Möglichkeiten und Materialien der GeschichtenWerkstatt arbeiten können, hat ausprobiert, entdeckt und sich dabei selbst "erneuert". Faszinierende Werke sind dabei entstanden. Erwachsene konnten sich für Lego und Spinnifex begeistern. Trashbox und MiniWelt, aber auch KlingKlang und Movie wurden intensiv mit Hand und Herz ausprobiert.

Im TextWerk gab es zwei Sätze, die diesen Vormittag in der GeschichtenWerkstatt sehr gut umschreiben:

"Nichts ist wie immer. Alles ist möglich."

(Marit Fiedler)

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