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Arbeit mit Frauen in den Kirchenkreisen Mecklenburg und Pommern

Geschichte


Am Pfingstsonntag 2012 wurde mit dem Gründungsfest in Ratzeburg die Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland aus der Taufe gehoben. Das Evangelische Frauenwerk in Mecklenburg-Vorpommern und das Nordelbische Frauenwerk in Kiel sind zum Frauenwerk der Nordkirche fusioniert.

Das Evangelische Frauenwerk in Mecklenburg-Vorpommern ist im Jahr 2000 entstanden. Es ist fusioniert aus der Evangelischen Frauenhilfe der Ev.-Luth. Landeskirche Mecklenburgs und aus dem Frauenwerk der Pommerschen Ev. Kirche. Zu dieser Zeit hatten beide Kirchen die Absicht, in absehbarer Zeit ebenfalls miteinander zu fusionieren.

Die Anfänge der Arbeit unter dem Namen "Frauenhilfe" liegen über 100 Jahre zurück.

1899 wurde in Berlin auf Initiative der späteren Kaiserin Auguste Victoria die Ev. Frauenhülfe gegründet. Hintergrund war die Kehrseite der Industrialisierung: soziale Notstände vor allem in den Städten, Armut in Familien, sich selbst überlassene Kinder, von der harten Arbeit ausgelaugte Mütter. Dieser Impuls des sozialen Engagements vor allem dort, "wo die Kräfte der organisierten Kirche nicht ausreichen", erfasste die preußischen Provinzen und ging darüber hinaus.

Nach 1945
wurden auf dem Gebiet der DDR aus den Vereinen Werke der Landeskirchen. 1992 kamen diese Werke in der ehemaligen DDR und die Evangelische Frauenhilfe in Deutschland e.V. zusammen.

Im Jahr 2008 fusionierte der Dachverband Ev. Frauenhilfe in Deutschland e.V. (EFHiD) zusammen mit der Evangelischen Frauenarbeit in Deutschland e.V. (EFD) zu einem einzigen Dachverband kirchlicher Frauenarbeit: Evangelische Frauen in Deutschland (EFiD).

Im Oktober 2013 ist das Frauenwerk der Nordkirche in Mecklenburg-Vorpommern von Stralsund nach Rostock umgezogen. Das Büro des Frauenwerks befindet sich jetzt in der östlichen Altstadt in Rostock in einer Bürogemeinschaft des Hauptbereichs 5 Frauen, Männer, Jugend. Dort arbeiten auch die Evangelische Arbeitsgemeinschaft Erwachsenenbildung (EAE) und Kolleg_innen aus der Männer-, Jugend- und Altenarbeit. Wir fühlen uns wohl in diesen schönen Räumen. 

Seit der Gründung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland im Mai 2012 sind das Evangelische Frauenwerk in Mecklenburg-Vorpommern und das Nordelbische Frauenwerk in Kiel zum Frauenwerk der Nordkirche fusioniert. Pastorin Ulrike Koertge ist seit Januar 2014 die neue Leiterin. Wir sind sehr froh, dass die Leitungsstelle wieder besetzt ist und damit auch das Zusammenwachsen der Frauenarbeit in West und Ost kontinuierlich befördert werden kann.

Mit der Fusion der Frauenarbeit in Ost und West kommt eine Vielfalt an Arbeitsschwerpunkten und unterschiedlichen Gaben zusammen. Das ist eine große Bereicherung. Für die Mitarbeiterinnen des Frauenwerks der Nordkirche im Büro Rostock entstehen unter den gegebenen strukturellen Bedingungen jedoch neue Herausforderungen. Denn im Moment trägt und ermöglicht das landeskirchliche Frauenwerk die Frauenarbeit in den Kirchenkreisen Mecklenburg und Pommern. Deshalb beschäftigen wir uns auf verschiedenen Ebenen intensiv mit der Frage der Verortung unserer bisherigen Angebote auf der Kirchenkreis- bzw. gesamtkirchlichen Ebene. Wir machen immer wieder darauf aufmerksam, wie wichtig es ist, die in vielen Jahren und Jahrzehnten gewachsene Frauenarbeit in unserem Bundesland als ein Ganzes zu erhalten.

Auch der "Ausschuss für Frauenarbeit in den Kirchenkreisen Mecklenburg und Pommern", ein ehrenamtliches Gremium beschäftigt sich mit der Entwicklung und Zukunft der Frauenarbeit in den Kirchenkreisen.

Veröffentlichungen

Im Frauenwerk der Nordkirche erhalten Sie die Chronik der Frauenarbeit der Evangelisch- Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs und der Pommerschen Evangelischen Kirche.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an folgendes Büro:

Frauenwerk der Nordkirche
Grubenstraße 48
18055 Rostock
Tel.: 0381/377987411
Fax: 0381/377987499
E-Mail: mecklenburg-vorpommernfrauenwerk.nordkirche.de