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Gemeindedienst

Angebote und Themen

Im Folgenden haben wir Themen zusammengestellt, mit denen wir gern in Konvente, zu Gemeinden, zu Fortbildungstagen,  o.Ä. kommen. Auch andere Themen sind natürlich möglich. Insbesondere Themen bezüglich Tourismus und Pilgern sind hier nicht einzeln aufgeführt (dazu bitte an Kersten Koepcke wenden).
Uta Loheit ist auch als Coach ausgebildet. Kersten Koepcke als systemischen Berater. Dietmar Schicketanz ist als Supervisor ansprechbar. 
Für Ehrenamtliche in Leitungsfunktion bieten wir individuelles Coaching/Beratung an. Auch kommen wir gern zu Seminaren in Regionen, wenn eine genügende Anzahl z.B. Kirchenältester sich für Themen wie Leitung / Gesprächskultur /Umgang mit Konflikten oder auch Einzelthemen zusammenfinden.
Kurzübersicht:


- Aufgaben von Gemeinde
- Bibliolog
- Einfach tanzen
- Biografie und Predigt
- Gelassenheit
- Glauben lernen
- Herausforderung Geburtstagsbesuche
- Kirche im Dorf - Gemeinde in der Stadt. Abschiede gestalten
-
Kleinstgottesdienste
- "leise wie einem Vogel..." Hilde Domin
- Lesepredigt
- Neubaugemeinden
- PrädikantInnen
- Resonanz - Modebegriff mit christlicher Atmosphäre
- Mission und Respekt
-
"Welch schönes Jenseits ist in deinen Staub gemalt" Jenseitsvorstellungen
- Wirklich frei sein. M. Luther




Aufgaben von Gemeinde
Anhand eines Modell von U.Pohl-Patalong können Gemeinden Bestandsaufnahme machen und Anregungen bekommen.

workshop mit Einführung (Dietmar Schicketanz)

Bibliolog
Bibliolog ist eine Form, die eine Beteiligung der Teilnehmenden am Geschehen einer Predigt oder Bibelarbeit in Sprache und Hören ermöglicht. Über die Identifikation mit konkreten Personen eines Bibelabschnittes bzw. Kontextes entstehen neue “Innensichten” und zugleich durch unterschiedliche Stimmen in der jeweiligen Rolle differenzierte “Übertragungen” ins eigene Leben.
Gottesdienste, Bibelgespräch, Workshops (Uta Loheit)

Einfach tanzen
Zu vielen (Gesangbuch)-Liedern oder liturgischen Elementen gibt es einfache Lieder bzw. Liedrufe, die mit Gesten und einfachen Tänzen in Bewegung bringen. In vielen Gemeinden ist das Tanzen ungewohnt und unüblich. Scheint es dem protestantischen Verständnis zu widersprechen?
Ich würde Elemente einfacher Tänze und Bewegungen gern im Gottesdienst, bei Gemeindefesten oder in anderen Veranstaltungen stärken. Viele einfache Tänze leite ich selbst an. Für umfassendere Anfragen empfehle ich die Zusammenarbeit mit Gabriela Brückner (Wismar).
Gottesdienste, Bibelgespräch, Workshops (Uta Loheit)

Biografie und Predigt. Erkundungen in einem Spannungsfeld
Als Predigthörer frage ich mich oft: Wie steht der Predigende eigentlich als Person dazu? Was veranlasst sie, gerade dieses zu betonen? Was macht er für Erfahrungen?  Und auf der anderen Seite, höre ich „Biografisches“ in der Predigt, ist es mir manchmal peinlich: Weiß sein Kind, dass es hier als Predigtbeispiel dient?  Was fange ich mit richtigen Predigtsätzen an, die nicht sichtbar aus Erfahrung geboren sind? Aber auch: Was bewirkt die ausgedrückte Glaubenserfahrung einer anderen bei mir? Diesem Themenfeld will ich praxisbezogen nachspüren und zu mehr Aufmerksamkeit einladen.
Vortrag und/oder workshop (Dietmar Schicketanz)


Gelassenheit. Eine gefährliche Tugend mit mystischem Hintergrund
 „Gelazenheit“  ist als Begriff eine Erfindung der Mystik: Loslassen, um gelassen zu werden. Aktive Passivität. In „Sturm und Drang“ – Zeiten als „faule Unempfindlichkeit“ verpönt. In gehetztem Alltag ein Sehnsuchtswort. Der Schaukasten wieder veraltet – Impuls zu Engagement oder Gelassenheit? Muße oder Faulsein.   Wie finden wir zu einer verantworteten Kombination aus „Lassen“ und „in die Puschen kommen“.
Vortrag oder Spiel oder Interaktive Lektüre von: „Gelassenheit: Über eine andere Haltung zur Welt“ Autor: Thomas Strässle (Dietmar Schicketanz)

Glauben lernen? Ostdeutsche Erfahrungen
Ein Mensch kommt zur Kirche. Hat er etwas gelernt? Ein Bekehrungserlebnis gehabt? Verbindet sie eine Absicht damit? Welche Wirkkräfte stehen dahinter? Ein Kirchenmitglied fragt neu nach seinem Glauben. Wo werden ihre Fragen gewertschätzt? Welche Erfahrungen haben uns geprägt beim Thema: Mich zu einer „Weltanschauung“ bekennen?
Vortrag und/oder workshop (Dietmar Schicketanz)


Herausforderung Geburtstagsbesuche
Vortrag zum Thema "Wie schön, dass du geboren bist" - der Geburtstag aus historischer, soziologischer und theologischer Perspektive
"Wir machen ja nur Geburtstagsbesuche", höre ich sagen, als wenn diese besonders leicht oder keine richtigen Seelsorgebesuche wären. dabei ist ein geburtstagsbesuch - nach wie vor - ein guter Anlass, Kontakt zu Gemeindegliedern aufzubauen und/oder zu festigen. Die Geschichte des Geburtstags ist noch jung, seine Ausbreitung rasant. Gegenwärtige Gewohnheiten, ihn zu feiern, erweisen sich als sehr differenziert und damit herausfordernd für Besucherinnen und Besucher. ein theologischer Blick eröffnet hilfreiche Herangehensweisen.
(Vortrag/ workshop Uta Loheit)


Kirche im Dorf – Gemeinde in der Stadt. Abschiede gestalten
Wir wenden auch in Zeiten von Gemeindeabbau Gemeindeaufbaukonzepte an. Bloßer Euphemismus? Dürfen wir  - den „Missionsbefehl“  in den Ohren  - öffentlich, entschieden und ohne schlechtes Gewissen „schrumpfen“ mit dem Trend? Wie geben wir der Sozialgestalt unseres Glaubens evangelische Impulse? In ländlichen Gebieten mit abnehmender Einwohnerzahl  und sich zurückziehenden Institutionen und in (wachsenden) Stadtgemeinden.
Vortrag und/oder workshop (Dietmar Schicketanz)

Kleinstgottesdienste. Wahrnehmungen und Ideen zu dauerhaft kleinen Gottesdiensten
Im Herbst/Winter 2015/16 hat in Zusammenarbeit mit dem Gottesdienstinstitut der Nordkirche (Friedericke Jaeger) eine Umfrage unter PastorInnen stattgefunden. Wie werden solche Gottesdienste erlebt? Was passiert mit unserer protestantischen Kultur von "Gemeinde" und "Öffentlichkeit", wenn nicht mehr als 4 oder 7 Menschen kommen? Welche Lösungsansätze gibt es?

workshop/Vortrag (Dietmar Schicketanz)

 
„leise wie einem Vogel die Hand hinhalten“ Hilde Domins Lyrik

Die Gedichte Hilde Domins werden seit langem in Andachten, kirchlichen Broschüren, auf Plakaten gern verwendet. Sie scheint eine Sprache gefunden zu haben, die uns vorher nicht zur Verfügung stand, die uns paßt. Wie ist das dieser Frau aus jüdischem Hause gelungen? Welche Impulse gehen von ihr aus? Wie paßt ihr poetologisches Verständnis zu unserer Idee von Verkündigung?
Vortrag und/ oder workshop (Dietmar Schicketanz)

Lesepredigt. Geschichte, Grenzen  und Chancen einer  wenig untersuchten Predigtgattung  
Lektorinnen und Lektoren werden ausgebildet, um Gottesdienstgestaltungen zu unterstützen und auch selbständig Gottesdienste mit einer Lesepredigt zu halten. Lesepredigten sind von Unbekannten für diesen Zweck geschriebene Predigten ohne Orts- und Personenbezug, die die Lektorin auswählt und an ihre Situation und Sprache anpaßt. Wie geschieht hier Verkündigung? Welche Rolle spielt die Person des Predigenden? Was kann der Gewinn und das Spezifikum von Lektorengottesdiensten sein?
Vortrag und/oder workshop  gern mit LektorInnenbeteiligung (Dietmar Schicketanz)


Mission und Respekt
Ausgehend von dem gleichnamigen ökumenischen Papier wird danach gefragt, wie beides miteinander im Verhältnis gedacht und praktiziert werden kann. Kann ich überhaupt missionieren, wenn ich den anderen respektiere? Kann ich den anderen als Mensch respektieren, seine Glaubenshaltung aber defizitär empfinden? Respekt ist in der Seelsorge ein wichtiges Tor, um mit menschen hilfreich in Kontakt zu gelangen. Kann sich Mission grundsätzlich von Seelsorge unterscheiden? Wie kommen wir aus verschiedenen Frömmigkeitsrichtungen darüber in respektvolle Gespräche?
workshop/Vortrag (Dietmar Schicketanz)

Neubaugemeinden

sind anders, haben eine andere Geschichte,  stehen unter anderen  Einflußfaktoren, sehen anders aus und leben oft  mit vergleichsweise größeren Veränderungen. Was könnte ein organisierter Austausch  in einem Netzwerk von Neubaugemeinden bringen? Vielleicht Solidarität  erfahren, Interessen bündeln, Impulse bekommen, sich neu anregen lassen. 
workshop / gemeinsames Entwickeln einer Vernetzungsidee (Dietmar Schicketanz)

PrädikantInnen – ein neue geordneter Verkündigungsdienst in unserer Kirche
Das Priestertum aller Getauften gehört zu unserem protestantischen Stolz und ehrenamtliche Mitarbeit zu unseren hochrangigen Werten. Was bedeutet es aber, dass Prädikantinnen nun „mit dem geordneten Dienst der öffentlichen Wortverkündigung und Sakramentsverwaltung beauftragt“  werden? Welchen Ort im Beziehungsgeflecht der im Verkündigungsdienst Mitwirkenden werden Prädikanten finden bzw. wird ihnen angeboten? Welcher Zusammenhang besteht zwischen Personalkürzungen und Förderung von Prädikantinnen?
Vortrag und/oder workshop  gern mit PrädikantInnenbeteiligung (Dietmar Schicketanz)


Resonanz - Modebegriff mit christlicher Atmosphäre  (2016)
2016 veröffentlicht H.Rosa sein Buch zum Thema "Resonanz" als Soziologe. Gleichzeitig erscheint I.Tarr´s Buch zum selben Thema aus psychologischer Sicht. Was ist dran an diesem Begriff, dass er so nach vorn geholt wird? Nicht nur in der Kirchenmusik, auch in Bibel,Theologie, Liturgie und Frömmigkeit kann Resoanz als Schlüsselbegriff zur Hand genommen werden.
Vortrag und Gespräch (Dietmar Schicketanz)
"Welch schönes jenseits ist in deinen Staub gemalt" Jenseitsvorstellungen früher und heute im Krankenhaus
Anhand von Seelsorgegesprächen wird berichtet, welche vorstellungen vom Jenseits einem in der Krankenhausseelsorge begegnen. das wird kontrastiert mit biblischen und mittelalterlichen Vorstellungen.
Vortrag und Gespräch (Dietmar Schicketanz)


„Wo zwei oder“  Minjan. Schöpferische Kritik an Kleinstgottesdiensten
Vielerorts sammeln sich zum Sonntagsgottesdienst regelmäßig Gemeinden, die zahlenmäßig kleiner kaum mehr sein können. Theologen reagieren mit Ratschlägen und Formularen für Kleinstgottesdienste.  Die Fragestellung: „Was geht Wesentliches verloren mit der kleinen Zahl?“ kommt nicht zum Zuge unter dem – gar nicht den Gottesdienst meinenden – Diktum Mt. 18,20: „wo zwei oder drei…“. Skat geht nur zu dritt, Mendelssohn-Oktett zu acht, jüdischer Gottesdienst zu zehnt. Wie wollen wir eine andauernd geringe Zahl von Gottesdienstteilnehmenden deuten und wie reagieren?
Vortrag und/oder workshop (Dietmar Schicketanz)

Wirklich frei sein. Eine kreative Erinnerung und Relektüre der Freiheitsschrift von Martin Luther (1520)
Eine der äußerlich überschaubaren und inhaltlich wirkmächtigen Schriften unserer Kirche. Bei der Relektüre fällt zunächst ihre Fremdheit und Zeitgebundenheit auf. „Freiheit“ und „innerer Mensch“ – Luther füllt diese Begriffe aus seinem spätmittelalterlichen Weltbild. Andererseits argumentiert hier ein Exeget und Kirchenpolitiker logisch und knapp und zielgerichtet. Vieles erzeugt auch heute  Resonanz, der nachzugehen sich lohnt.
Vortrag und/oder workshop (Dietmar Schicketanz)