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Urnenbestattung im Baumgrab

Seit einem Jahr gibt es auf den Friedhöfen in Gustow und Swantow die Möglichkeit, die Asche von Verstorbenen in einer Urne unter einem Baum zu bestatten.
Hierzu wurde eine prächtige Eiche ausgewählt – siehe Bild rechts -, die für diese friedvolle Ruhestätte im Sommer einen breiten Schatten spendet. Die Urne wird in direkter Nähe des Baumstammes beigesetzt und die Grabstätte mit einer kleinen Steinplatte auf einem Sockel mit den Namensdaten gekennzeichnet.
Der Vorteil einer Baumbestattung besteht darin, dass für die Angehörigen keine individuelle Pflege der Grabstätte anfällt, aber trotzdem eine würdevolle Grabstätte und ein Platz für das Gedenken an die verstorbene Person vorhanden ist.
Bezugspunkt für die Grabstätte ist der Baum mit der Symbolik von Dauerhaftigkeit und Standhaftigkeit. Die Urnen finden in der Weise ihren Platz, dass die Wurzeln des Baumes nicht beeinträchtigt werden. Das Nutzungsrecht für ein Urnengrab wird für 20 Jahre erworben.
Wie üblich kann im Rahmen der Beisetzung die Grabstätte mit Blumengebinden, Grabgestecken und dergleichen geschmückt werden. Später übernimmt die Friedhofsver¬waltung die Pflege rund um den Baum, eine individuelle Betreuung der Grabstätte entfällt.
Das Nutzungsrecht für ein Baumgrab wird anlässlich eines Todesfalles erworben und nicht schon Jahre vorher. Das Baumgrab bietet Angehörigen die Möglichkeit, das Begräbnis im angestammten Dorf bzw. im Wohnort durchzu¬führen, ohne die Grabstelle regelmäßig pflegen zu müssen. Besonders für diejenigen, die weit von Gustow entfernt leben, ist das eine große Entlastung.
Für die Friedhöfe in Poseritz und Swantow sind Baumgräber ebenfalls angedacht.

Diana Weltzien



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