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Pommersche Synodale für weitere Fusionsverhandlungen mit Mecklenburg

 

Züssow (ran). Die Pommersche Landessynode hat mit breiter Mehrheit am Sonntagnachmittag das von den Kirchenleitungen Mecklenburgs und Pommerns erarbeitete Grundsatzpapier mit 43 Ja-, 12 Neinstimmen und einer Enthaltung angenommen.

 

Der dreiteilige Beschluß macht sich das Grundlagenpapier zu eigen und beauftragt die Kirchenleitung mit weiteren Verhandlungen mit dem Ziel, bis zur Herbstsynode 2006 eine Rahmenvereinbarung vorzulegen. Sodann sollen Arbeitsgruppen zu den Themenbereichen Dienste und Werke, Finanzstruktur, Leitung, Personalplanung, Personalrecht, Sonderseelsorge, Stellenplanung, Synode und Verwaltung Vorschläge für die erforderlichen Entscheidungen erarbeiten.

 

Für die weiteren Verhandlungen gaben die Synodalen der Kirchenleitung noch einige Punkte mit auf den Weg. Die synodale Struktur und selbständige Gemeinden sollen betont werden; die beiden theologischen Fakultäten in Rostock und Greifswald sollen erhalten bleiben und eine Ordination sowohl auf die lutherischen als auch auf die reformatorischen Bekenntnisschriften soll möglich sein. Vorpommern soll angemessen bei der Festlegung der Standorte für geistliche Leitung und Verwaltung berücksichtigt werden. Ein gemeinsames Finanzsystem soll zeitnah verwirklicht werden und die Umgestaltung soll keinen Mehraufwand für die Gemeinden verursachen. Schließlich soll ein einheitliches Niveau für die Pfarrbesoldung zügig erreicht werden und es wird der Vorschlag gemacht, im Frühjahr 2007 eine „Begegnungssynode“ aus beiden Landeskirchen stattfinden zu lassen. außerdem erwartet die Landessynode von der Kirchenleitung, daß die Verhandlungen „eine für die Gemeinden offene und transparente Gestaltung“ finden. (26.3.2006)

 

Wortlaut der Beschlüsse im Download:

Fusion Mecklenburg und Pommern, 50 KB

Fusion Mecklenburg und Pommern (Prinzipien und Ziele), 95 KB

 

 

 


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