[img] Rostock. Foto: Matthias Knüppel [img]
[img]
Start [img] Aktuell [img] Mecklenburg [img] Pommern [img] Beide Kirchen [img] Glauben [img] Marktplatz [img] Seelsorge [img] Jugend [img]
[img]
[img]
[img]
Seite drucken Seite als eMail senden
[img]
[img]
[img] Nachrichten
[img] Bildungsangebote
[img] Ereignisse
[img] Terminkalender ELLM
[img] Terminkalender PEK
[img]
[img] Chorfest DREIKLANG 2012
[img] Gründungsfest Nordkirche
[img] JAhr zur Taufe
[img] Kirchenmusik in M-V
[img] Landessynodenwahl
[img] Luther 2017
[img] Uckerlandkirchenblog
[img]

[img]
[img] Info&Service
[img] Adressen
[img] English Pages
[img] Impressum
[img] Nachrichten
[img] Neu in kirche-mv
[img] RSS Feed
[img] Übersicht










[img]
[img]
[img] [img]
[img]

Verhandlungsbeginn für eine Evangelische Kirche in Mecklenburg-Vorpommern

 

Schwerin/Greifswald (af/ta). Die Bildung einer gemeinsamen evangelischen Landeskirche in Mecklenburg-Vorpommern ist weiter vorangekommen. Die Kirchenleitungen der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs und der Pommerschen Evangelischen Kirche waren dazu am Donnerstag in Rostock zusammengetroffen, um die notwendigen Schritte für eine Fusion zu beraten.

 

Beide Seiten betonten zunächst den gemeinsamen Willen, diesen Prozess erfolgreich zu Ende zu führen. Die neue Kirche müsse dabei so organisiert sein, dass sie sich den aktuellen Herausforderungen für die kirchliche Arbeit angemessen stellen könne. Gleichzeitig sollen die gewachsenen Traditionen und die regionale Vielfalt in ihr bewahrt bleiben.

 

Zunächst stand die Einigung über Prinzipien und Ziele des künftigen Miteinanders im Vordergrund. Die Mitglieder der Kirchenleitungen beschäftigten sich dabei mit Fragen, die sich aus den unterschiedlichen Rechts- und Finanzierungssystemen beider Landeskirchen ergeben. Außerdem wurde beraten, wie künftig die verschiedenen kirchlichen Ebenen wie Kirchengemeinden, Kirchenkreise und Landeskirche und deren Zusammenspiel organisiert werden kann. Die Grundstruktur könnte in Anlehnung an das mecklenburgische Modell mit Kirchengemeinden, Propsteien und Kirchenkreisen sowie einer landeskirchlichen Ebene aufgebaut sein.

 

In der Tendenz sprachen sich die beiden Kirchenleitungen dafür aus, dass es in einer fusionierten Kirche eine Landessynode, ein Landeskirchenamt und eine Kirchenleitung geben sollte. Im Blick auf die Frage, ob es künftig einen gemeinsamen Landesbischof oder wie bisher zwei Bischöfe geben wird, wurden die verschiedenen Möglichkeiten diskutiert. Hier besteht weiterer Gesprächsbedarf, der auch im Zusammenhang mit der Standortfrage und der Bedeutung des Bischofsamtes näher erörtert werden muss.

Ein Zeitplan für die weiteren Schritte auf dem gemeinsamen Weg lag vor, konnte jedoch noch nicht endgültig abgestimmt werden.

 

Das Gespräch der beiden Kirchenleitungen soll am 27. Februar in Rostock fortgesetzt werden.

 

Am Rande der Tagung unterzeichneten Landesbischof Hermann Beste und Bischof Dr. Hans-Jürgen Abromeit außerdem die bereits von den Kirchenleitungen beschlossenen Vereinbarungen über das gemeinsame Predigerseminar in Ludwigslust und das Evangelische Frauenwerk in Mecklenburg-Vorpommern. (3.1.2006)

 


[img]