Pommersche Kirchenspitze trifft Bischof Huber zu Sondierungen
Greifswald/Schwerin (epd). Die pommersche Kirchenleitung wird am Freitag mit der Spitze der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz zusammentreffen, um ein mögliches Zusammengehen beider Kirchen zu erörtern. Bei der in Weitenhagen bei Greifswald geplanten Begegnung mit Bischof Wolfgang Huber und Konsistorialpräsident Ulrich Seelemann gehe es "mehr um eine Befragung der Gäste als um eine Diskussion", sagte der pommersche Bischof Hans-Jürgen Abromeit am Montag dem epd in der Hansestadt
Mit Blick auf die Verhandlungsrunde am Freitag erinnerte der Greifswalder Bischof Abromeit an Worte seines Berliner Amtskollegen Huber, wonach für dessen Landeskirche "nur das Modell des Beitritts" Pommerns vorstellbar sei. "Wir müssen nun sehen, ob unter diesen Bedingungen die Interessen der pommerschen Kirche ausreichend berücksichtigt werden können", so Abromeit. Dies betreffe vor allem die Bereiche der Gemeinden, der Landeskirche und der übergemeindlichen Einrichtungen.
Anschließend werde sich die pommersche Kirchenleitung noch einmal in einer Klausurtagung Anfang März mit dem Thema befassen, bevor der Berichtsentwurf Mitte März gemeinsam mit einer eigenen Positionierung der Kirchenleitung der Synode zur Beratung vorgelegt werden soll. (8.1.2007)
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