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Fünf Jahre "Kirchenland MV-App" – ein schöne Erfolgsgeschichte

Zum fünfjährigen App-Geburtstag sind die Inhalte jetzt auch auf dem Tablet abrufbar.
29.03.2018 ǀ Rostock.  Bereits 2013 startete der Evangelisch-Lutherische Kirchenkreis Mecklenburg in Kooperation mit der Kirchengemeinde St. Nikolai Wismar die Entwicklung der „Kirchenland MV-App“. Seit her ist nicht nur so manche Welle an die Küsten der Ostsee geschwappt, auch die App-Landschaft hat sich stetig verändert. Zum fünfjährigen App-Geburtstag sind die Inhalte jetzt auch auf dem Tablet abrufbar.

Für die „Kirchenfinder-App“, wie manche Nutzer sie liebevoll nennen, ist es ein Erfolg, wie auch die Downloads bestätigen. Das kleine Team von Entwickler und Redakteuren ist sich einig: Diese App versteht sich als „ehrliches Werkzeug“ und nicht als multimediales Spielzeug und folgt damit der Bauhausweisheit: „weniger ist mehr“.

„Wir ersetzen nicht den Besuch einer Kirche – wir möchten dazu einladen und erste Informationen geben“, sagt Kersten J. Koepcke, der als Referent für Kirche+Tourismus im Kirchenkreis Mecklenburg das Projekt leitet. Insgesamt 1182 evangelische und katholische Kirchen, Kapellen und teils ebenso Kirchenruinen in Mecklenburg-Vorpommern enthält die App derzeit. „Das Angebot läuft seit ihrem aktuellen UpDate nicht nur auf iOS- und Android-Handys, sondern ebenso neuerdings auf Tablets“, ergänzt Gerald Exner. Der Programmierer aus Wismar hält von Beginn an die technische Umsetzung in seinen Händen.

Kirchen im Umkreis finden

Kersten J. Koepcke zeigt die App auf dem Tablett. (Foto: C. Meyer)
Die Verknüpfung mit der Karten-Software in Verbindung mit verschiedenen Filtern macht es einfach, Kirchen im Umkreis zu finden. „Zu allen Kirchen sind Bilder hinterlegt, die meisten auch mit einem einführenden Text und für die Kirchen, die sich der Initiative ,Tritt ein – Die Kirche ist offen‘ angeschlossen haben, sind auch die Öffnungszeiten zu finden“, erläutert Kersten J. Koepcke. Diese würden mindestens einmal jährlich abgefragt und aktualisiert.

„Einmal installiert benötigt die App zwar etwas mehr Speicher, dafür funktioniert sie dann aber auch zuverlässig selbst an entlegenen Orten im Land und wer seinen Besuch dokumentieren möchte – nur zu!“, wirbt Programmierer Exner. Eigene Fotos würden den bereits vorhandenen hinzugefügt und erleichterten so den bewegten Bericht vom Besuch im Land der mehr als 1000 Kirchen.

Koepcke: „Wir sind stolz darauf, mit diesem digitalen Angebot sowohl den kulturhistorisch Interessierten, aber auch potentiellen Besuchern von Gottesdiensten und Messen hier eine komfortable Recherchemöglichkeit an die Hand geben zu können.“

Zusammenarbeit mit Hinstorff-Verlag

„Mit dem Anfangsbestand der Daten, den die Kirchengemeinde St. Nikolai Wismar aus der erschienenen DVD ,Backsteingotik in Mecklenburg-Vorpommern‘ beisteuerte, wurde ein solider Grundstein gelegt, der stetig ausgebaut wird. Dank der guten Zusammenarbeit mit dem Hinstorff-Verlag war es möglich, von Dörte Bluhm stammenden Texte für viele Kirchen im Land in die App zu integrieren“, blickt Kersten J. Koepcke zurück, der gemeinsam mit Daniel Vogel, dem Internetbeauftragten der Kirchenkreise Mecklenburg und Pommern, und Gerald Exner (Nikolaigemeinde Wismar) als Entwickler auch zukünftig die App betreut und weiterentwickeln wird. Die App steht im App Store unter KirchenlandMV und im Google-play Store für einen kostenlosen Download bereit.

Quelle: ELKM (cme)


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