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Arbeitsstelle Prävention - Kirche gegen sexualisierte Gewalt

Fortbildung

Fortbildung für Kirchengemeinden, Einrichtungen, Pastorinnen und Pastoren, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kinder- und Jugendnahen Arbeitsbereichen im Kirchenkreis Mecklenburg

Auf der Grundlage von Regelungen und Verwaltungsvorschriften in der Nordkirche, bietet der Präventionsbeauftragte Fortbildungen, Kurse und Seminar zu den Themen Grenzverletzungen und Sexualisierte Gewalt und Kindeswohlgefährdung vor Ort, in regionalen Konventen oder an zentralen Orten im Kirchenkreis Mecklenburg an. Zur Orientierung hier die jeweiligen Seminarinhalte.

Grenzverletzungen und Sexualisierte Gewalt

Kurs / Seminar Prävention und Intervention bei sexualisierter Gewalt im kirchlichen Arbeitsfeld

Der Kurs / das Seminar beinhaltete in drei Unterrichtseinheiten a 90 Minuten folgende Themen:
 
Teil 1
  • Selbstverständnis kirchlicher Arbeit zum Schutz vor Gewalt und grenzverletzendem Verhalten
  • Definitionen und Grundlagen zum Thema Missbrauch, sexualisierte Gewalt  
  • Differenzierung zwischen Grenzverletzung und Übergriffen zu Strafrechtlich relevanten Formen der Gewalt im pädagogischen Alltag  
  • Daten, Zahlen und Fakten zur Häufigkeit sex. Gewalt in Deutschland, insbes. in Institutionen
  • Erleben, Folgen und Auswirkungen  sexualisierter Gewalt für Betroffene
  • Daten, Zahlen und Fakten zu Täterinnen und Täter, Tatstrategien
Teil 2
  • Erste Handlungsschritte bei Hinweisen auf sexualisierte Gewalt im Arbeitsfeld bzw. erstes Handeln im Verdachtsfall
  • Leitlinien, Handlungs- und Kommunikationsplan
Teil 3
  • Prävention sexualisierter Gewalt und grenzverletzendem Verhalten
  • Einführung in die Handlungsfelder Risikoanalyse und Schutzkonzepte
  • Umgang mit Selbstverpflichtungserklärungen und erweitertes polizeiliches Führungszeugnis

Kindeswohlgefährdung

Der Kurs / Seminar Erkennen und Intervention bei Kindeswohlgefährdung im kirchlichen Arbeitsfeld beinhaltet in ca. zwei Unterrichtseinheiten a 90 Minuten folgende Themen:  
  • Auseinandersetzung mit dem Thema Kindeswohl als Leitkriterium des Schutzauftrages,
  • die Vermittlung von Kenntnissen über förderliche und behindernde Entwicklungsbedingungen von Kindern,
  • Formen und Erkennen von Kindeswohlgefährdung,
  • rechtliche Handlungsoptionen,
  • Konflikt- und Hilfemanagement sowie Interventionskompetenzen,
  • Befähigung zum lösungsorientierten Zusammenwirken mehrerer Fachkräfte.