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Die Dorfkirche Helpt wurde vorgestellt und auf der Exkursion besucht.
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Landesbischof Beste: „Förderer für Kirchen sind ein Geschenk des Himmels“
Neubrandenburg (ran). Es war ein Tag der Wertschätzung - der Wertschätzung von Förderern und der Wertschätzung von Kirchengebäuden – der Tag der Fördervereine der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs. 150 Frauen und Männer kamen am Sonnabend aus der ganzen Landeskirche in die Neubrandenburger Michaelskirche zum Thema „Nutzung von Kirchen“ und der Besichtigung von Dorfkirchen im Kirchenkreis Neustrelitz.
Landesbischof Hermann Beste dankte den 150 Anwesenden für ihre Arbeit für die Erhaltung von einigen unter den 750 Kirchen Mecklenburgs: „Förderer sind ein Geschenk des Himmels“ sagte er und stattete damit den Dank der Landeskirche für die Spendenden und die Mitarbeitenden in den Fördervereinen aus.
Landeskonservator Dr. Friedrich Lüth regte in seinem Grußwort einen Wechsel des Wortes an: statt Denkmalschutz solle man lieber, wie es sich schon teilweise einbürgert, „Kulturerbe“ sagen. Dies sei ein angemessener Begriff, denn wir seien Pfleger des Kulturerbes, das wir von unsern Eltern bekommen hätten, um es an unsere Kinder weiterzugeben. Ein Wortwechsel der Wertsschätzung also.
Oberkirchenrat Andreas Flade erläuterte in seinem Vortrag über die Nutzung von Kirchen das Papier der Landeskirche vom Januar 2005 (Konzeption zur Nutzung von Kirchen). Es sei nicht ein Gesetz sondern eine Hilfe zur Entscheidungsfindung, was in Kirchen an Veranstaltungen möglich sei.
Kirchen seien „Haus Gottes in mitten unserer Häuser“, sagte er, Orte der ruhe, der Andacht und der Heilung. Flade gab einen Maßstab für die Nutzung an: „Es gibt vieles, was in Kirchen Sinn macht, aber es macht nur Sinn, wenn es mit dem Sinn der Kirchen einhergeht.“
Ausführlich ging er auf die sogenannte „nichtkirchliche Nutzung von Kirchen“ und meinte, daß das eigentlich ein Widerspruch in sich sei. Gemeint seien etwa weltliche Trauerfeiern in Kirchen, denen Flade eine Absage erteilte: „Veranstaltungen, die eine Gegensymbolik haben“ seien nicht möglich. Allerdings, so schränkte er ein, sei dies in begründeten Ausnahmefällen möglich, wozu die örtliche Lage und ein persönliches Gespräch gehörten. Es sei ein Akt der „Barmherzigkeit aber keine generelle Möglichkeit.“
Flade ging auch auf die Aufgabe von Kirchen ein. Auch eine Ruine könne ein Symbol sein, etwa, daß es auch dem Glauben schlecht gehen könne und auch Kirchengebäude, wie alles, vergänglich seien. Aber die Landeskirche stünde zu jeder Kirche, denn es seien Hoffnungszeichen in den Städten und Dörfern. Wenn wir Kirchen aufgeben würden, so gäben wir uns als Kirche auf, sagte Flade unmißverständlich.
Landessuperintendentin Christiane Körner meinte, ihr Kirchenkreis sei reich: reich an Landschaft, reich an motivierten Mitarbeitenden und reich an Kirchen, denn dort seien von den 750 Kirchen in der Landeskirche alleine 204. Rechnerisch kämen auf eine Kirche etwa 150 Gemeindeglieder. Der Tag des Dankes fand am Nachmittag mit einer Exkursion zu Kirchen im Kirchenkreis Stargard seinen Abschluß. (22.5.2005) 
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