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Vorgeschlagene Föderation Mecklenburgs und Pommerns in Stichpunkten

 

Züssow (ran). Konsistorialpräsident Peter von Loeper erläuterte vor der pommerschen Landessynode das von der Kirchenleitung den 62 Synodalen vorgeschlagene Kooperationsmodell mit der mecklenburgischen Nachbarkirche. Er wies deutlich Alternativen zurück: „Wir wollen eine gemeinsame Kirchengestalt und es gibt keine Gesprächslage mit der Kirche Berlin-Brandenburg-Schlesische-Oberlausitz.“

 

Eine Kooperation sei zu teuer und zu aufwendig, eine Fusion wegen der unterschiedlichen Kirchensysteme in Pommern und Mecklenburg sei schwierig in einem überschaubaren Zeitraum nicht lösbar. „Der entscheidende Unterschied ist, daß in Pommern die Kirchengemeinde Empfänger der Kirchensteuer ist. In Mecklenburg ist es die Landeskirche, die dann weiter zuweist“, sagte von Loeper und zeigte einen weiteren Unterschied auf: „In Mecklenburg ist die Landeskirche Anstellungsträger, bei uns die Kirchengemeinden.“

 

Dann erläuterte er in Stichpunkten, wie eine Föderation aussehen könne: Als Gemeinschaft sei sie selber Kirche und habe eine gemeinsame, proportional besetzte Synode, die in Teilsynoden zusammentreten könne. Es könne ein gemeinsames Kirchenamt mit Sitzen in Schwerin und Greifswald geben, das von einem gemeinsamen Kollegium geleitet werde. Auch sei ein gemeinsames Finanzierungssystem möglich, aber kein finanzieller Transfer in eine andere Gliedkirche. Die beiden Bischöfe vertreten dann die Föderation in der Öffentlichkeit und auf ihrem Gebiet verwalteten sie regionale Themen und die bestehenden Partnerschaften.

 

Die Synodalen sind am Samstagnachmittag in die Ausschußarbeit gegangen und werden am Sonntagnachmittag die dort erarbeiteten Beschlußvorschläge im Plenum diskutieren und abstimmen.

 

Föderation in Stichpunkten (95 KB)

 

(22.10.2005)

 


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