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Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Mecklenburg

Flüchtlingsarbeit

Der Kirchenkreis Mecklenburg beschloss bereits Ende 2014 als erster Kirchenkreis in der Nordkirche eine Projektpfarrstelle für die Flüchtlingsarbeit einzurichten. Seit Februar 2015 ist Pastor Walter Bartels (Schwerin) vor allem für die Arbeit in den Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes verantwortlich. Eine weitere Stelle einer Flüchtlingsbeauftragten wurde im Herbst 2015 eingerichtet. Dr. Sibylle Gundert-Hock (Rostock) verstärkt seit dem 01.10.2015 die Flüchtlingsarbeit.

Frau Gundert-Hock wird in dieser Tätigkeit das ehren- und hauptamtliche Engagement von Kirchengemeinden in der Arbeit mit Flüchtlingen und Asylsuchenden unterstützen und Ansprechpartnerin für Fragen des Kirchenasyls sein. Insbesondere die Beratung und Qualifizierung von ehren- und hauptamtlich Engagierten durch Angebote, Fortbildung und Vernetzung gehören zum Aufgabenbereich der Flüchtlingsbeauftragten.

Pastor Walter Bartels sucht vor allem den Kontakt zu Flüchtlingen in den Erstaufnahme-Einrichtungen in Nostorf-Horst und Schwerin und arbeitet an einem Netzwerk zu 'Flucht und Asyl' in der Nordkirche. Seelsorgeangebote für Einzelne und Gruppen, Klärung von Taufbegehren, Gestaltung von Andachten und Gottesdiensten mit und für Flüchtlinge sowie die Beratung von Kirchengemeinden, wie sie die „Nähe zu den Fremden“ mitgestalten und einladend tätig werden können, gehören zu seinem Aufgabengebiet. Er ist auch Ansprechpartner in Fragen des Kirchenasyls.

Fonds für Flüchtlingsarbeit

Ab Oktober 2015 gibt es im Kirchenkreis einen Fonds, aus dem die Arbeit mit Flüchtlingen in Kirchengemeinden, Kirchenregionen, Diensten und Werken und Einrichtungen des Kirchenkreises Mecklenburg finanziell unterstützt werden kann. Dieser Fonds wird von der Ökumenischen Arbeitsstelle verwaltet. (Die Richtlinie samt Antragsformular finden Sie unter: Förderprogramme)

Für ihre Planung von Veranstaltungen oder Fortbildungsangeboten für Ehrenamtliche und Hauptamtliche im Bereich der Arbeit mit Flüchtlingen und Asylsuchenden sowie für genauere Informationen zum Fonds für die Arbeit mit Flüchtlingen wenden Sie sich bitte an uns (Kontakt siehe rechts).

Meldungen zum Thema:

Finanzvolumen für 2016 aufgestockt: Fördergeld aus Flüchtlingsfonds kann fließen (Pressemeldung vom 24.10.2015)

Förderfonds für Flüchtlingsarbeit aufgelegt (Pressemeldung vom 23.09.2015)


Paaraby – das deutsch-arabische Integrationsspiel

Paaraby ist ein Memory Spiel,  das Geflüchteten die deutsche Kultur und Sprache auf spielerische Art näherbringen will. Und damit das Ganze keine Einbahnstraße ist, erfahren Deutsche, dass Araber gastfreundlich sind und gerne Hummus essen. Deutsche sind pünktlich, sie mögen Kartoffeln.  Kann man Flüchtlingen so die deutsche Kultur beschreiben? Natürlich nicht nur. Aber eben auch. Wichtig ist, überhaupt ins Gespräch zu kommen, finden der Syrer Kassem El Laham und die Deutsche Franka Severin, von der Marketing Agentur „Lachs von Achtern“ aus Wismar. Deshalb haben sie Paaraby entwickelt.

Das Spiel ist ein sinnvolles ergänzendes Element im Sprachunterricht und es bietet Gesprächsanlässe in gemischten Gruppen, so dass man es für Begegnungs- und Kennenlernsituationen  sehr gut einsetzen kann.

Die Idee des Spiels hat uns überzeugt, und deshalb haben wir für den Kirchenkreis Mecklenburg eine größere Anzahl Spiele herstellen lassen. Es soll Gemeinden und Initiativen bei ihrer Integrationsarbeit und beim Sprachunterricht unterstützen.

Gemeinden, Initiativen und Arbeitsstellen des Kirchenkreises können ihre Bestellung direkt an die Flüchtlingsbeauftragte, Sibylle Gundert-Hock, schicken. (E-Mail: fluechtlingsbeauftragteelkm.de, Tel.: 0381-37798724).

Ein bis drei Spiele sind kostenlos, wenn Sie mehr brauchen, bitten wir um eine Unkostenbeteiligung von fünf Euro pro Spiel.