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Synodaler Posaunenchor. Foto: Neumann
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Pommerscher Konsistorialpräsident: „Vermögen der Landeskirche bleibt vollständig erhalten“
Züssow (rn). Auf der pommerschen Landessynode hat Konsistorialpräsident Peter von Loeper am Sonnabendvormittag zur aktuellen Finanzmarktkrise Stellung genommen. „Aktuell seien Kursverluste von etwa einer Jahresrendite zu verzeichnen. Damit liegen wir im Vergleich zu anderen institutionellen Anlegern recht gut,“ sagte von Loeper und stellte abschließend fest, daß man davon ausgehen könne, daß „das Vermögen der pommerschen Kirche vollständig erhalten bleibt.“
Der Konsistorialpräsident berichtete den 69 Synodalen auch über die Anlagestruktur der Landeskirche. Danach ist das Vermögen ist zu ca. 25% in baren Mitteln, zu ca. 64% in Rentenanleihen, zu 4% in innerkirchlichen Darlehen und zu ca. 2% in Genußscheinen und Zertifikaten sowie zu ca. 5% in Aktien- und Rentenfonds angelegt. Es werde angestrebt, daß jährlich ein Zehntel des Vermögens zur Neuanlage frei werde.
Zur gegenwärtigen Lage sagte von Loeper, daß „Ausfälle von Anlagen nicht eingetreten sind. Ich persönlich halte es für nicht wahrscheinlich, daß Ausfälle eintreten werden.“ Über das gesamte Vermögen der pommerschen Kirche habe man zum gegenwärtigen Zeitpunkt „einen Kursverlust von 4,1% hinnehmen müssen – wohlgemerkt Kursverlust, d.h. dieser Verlust wäre eingetreten, wenn wir am 15.10.2008 alles verkauft hätten,“ sagte von Loeper und fügte hinzu: „Geht man davon aus, daß die Rentenanlagen gehalten werden und es aufgrund der staatlichen Maßnahmen nicht zu Ausfällen kommt, reduziert sich der Kursverlust auf 1,08%," der sich nach seiner Einschätzung nach Erholung der Märkte weiter reduzieren werde.
Finanzreferent Hartmut Dobbe sagte auf Nachfrage, daß man bei der Aktienanlage auf den Nachhaltigkeitsfaktor achte und daß man bei der Ökumenischen Entwicklungsgenossenschaft Oikocredit mit 50.000 Euro beteiligt sei.
Der Synodale und Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Steffen Fleßa sagte, daß man angesichts der derzeitigen Situation auf den Finanzmärkten feststellen müsse, „daß wir in der PEK noch günstig dastehen und das ist der weitsichtigen und umsichtigen Anlagepolitik von Hartmut Dobbe und Peter von Loeper zu verdanken.“ Fleßa lobte die Finanzverantwortlichen dafür, daß die Landeskirche keinen Kurs gefahren sei, der hohe Zinsen mit dem Risiko möglicher Verluste inkauf genommen habe.
(18.10.2008)

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