[img] Rostock. Foto: Matthias Knüppel [img]
[img]
Start [img] Aktuell [img] Mecklenburg [img] Pommern [img] Beide Kirchen [img] Glauben [img] Marktplatz [img] Seelsorge [img] Jugend [img]
[img]
[img]
[img]
Seite drucken Seite als eMail senden
[img]
[img]
[img] Nachrichten
[img] Bildungsangebote
[img] Ereignisse
[img] Terminkalender ELLM
[img] Terminkalender PEK
[img]
[img] Chorfest DREIKLANG 2012
[img] Gründungsfest Nordkirche
[img] JAhr zur Taufe
[img] Kirchenmusik in M-V
[img] Landessynodenwahl
[img] Luther 2017
[img] Uckerlandkirchenblog
[img]

[img]
[img] Info&Service
[img] Adressen
[img] English Pages
[img] Impressum
[img] Nachrichten
[img] Neu in kirche-mv
[img] RSS Feed
[img] Übersicht










[img]
[img]
[img] [img]
[img]

Pommersche Kirche vor Gesprächen mit der Mecklenburgischen Kirche

 

Greifswald (epd/ran). Die Pommersche Evangelische Kirche wird nach eigener Einschätzung ab 2006 ihre Arbeit nicht mehr im bisherigen Umfang finanzieren können. Daher wurde u.a. eine Zentralisation der Verwaltung von der Landessynode beschlossen. Auch seien zügige Gespräche über eine engere Zusammenarbeit mit der mecklenburgischen Landeskirche notwendig, sagte der kommissarische Leiter des Konsistoriums der pommerschen Kirche, Hans-Martin Moderow, am Montagabend vor Journalisten in Greifswald.

 

Dabei steht nach Moderows Einschätzung die mecklenburgische Seite unter einem geringeren Zeitdruck als die pommersche. Daher bestünden derzeit auch unterschiedliche Vorstellungen zum Zeitraum der Föderationsgespräche. Seiner Meinung nach sollte ihr konkreter Ablauf bereits im Frühjahr von den Synoden festgelegt werden.

 

Eine gemeinsame Arbeitsgruppe der beiden Kirchenleitungen werde hierfür eine Beschlussvorlage erarbeiten, die die kurz- und langfristigen Ziele beim Aufbau einer gemeinsamen Kirche in Mecklenburg-Vorpommern enthalte. Ob bei den Gesprächen eine Föderation, Fusion oder eine andere Form der Zusammenarbeit entstehen werde, solle aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht festgelegt werden, erklärte Moderow. Ein wichtiger Schritt zur Vereinheitlichung der Kirchenstrukturen sei zudem die zum 1. Januar 2005 geplante Fusion der beiden Diakonischen Werke im Land.

 

Eine neue Kirchengestalt sei nicht nur aus finanziellen Gründen notwendig, ergänzte der Greifswalder Bischof Hans-Jürgen Abromeit. Vielen Menschen sei es zudem unverständlich, warum es in einem Bundesland zwei evangelische Kirchen gebe, so Abromeit. Doch dürften bei den Gesprächen die regionalen und geschichtlichen Prägungen der Menschen in den verschiedenen Regionen nicht übersehen werden. Die Synoden beider Landeskirchen hatten im vergangenen Jahr die jeweiligen Kirchenleitungen damit beauftragt, Gespräche über die künftigen Strukturen der evangelischen Kirche in Mecklenburg-Vorpommern aufzunehmen. (20.01.2004)


[img]