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Festgottesdienst am Reformationstag in Barkow

Alte Pfarrscheune zum Bläserzentrum Mecklenburg-Vorpommern umgebaut

16.10.2012 | Barkow/Schwerin (cme). In Barkow, einem kleinen Dorf im mecklenburgischen Landkreis Ludwigslust-Parchim, hat das Posaunenwerk Mecklenburg-Vorpommern seinen Sitz, und hier wohnt auch Landesposaunenwart Martin Huß. Jetzt gibt es auf dem Pfarrhof ein Bläserzentrum, das bei Seminaren und Freizeiten für 40 Bläserinnen und Bläser ausreichend Platz bietet. Die umgebaute Pfarrscheune wird am Reformationstag (31. Oktober) um 11 Uhr mit einem Festgottesdienst in der Dorfkirche eröffnet. Anschließend stehen ein gemeinsames Mittagessen, eine Bläserserenade, Kaffeetrinken und geistliche Bläsermusik auf dem Programm.

„Bischof Dr. Andreas von Maltzahn, Oberkirchenrat Andreas Flade und Pastor Friedrich Wagner von der Nordkirche haben ihr Kommen an diesem Tag genauso zugesagt wie Propst Dirk Sauermann vom Kirchenkreis Mecklenburg“, so Martin Huß. Der Landesposaunenwart freut sich ebenso, dass es gelungen ist, die neue Bläserscheune und das alte Pfarrhaus mit einem Laubengang zu verbinden, in dem sich nagelneue Toiletten und Duschen befinden. „Wir haben jetzt deutlich bessere Bedingungen für unsere zahlreichen Veranstaltungen.“

Insgesamt kostete das Projekt des Posaunenwerkes M-V, das zum Hauptbereich 3 der Nordkirche gehört, und der Kirchengemeinde Barkow rund 437.000 Euro plus 63.000 Euro für die Inneneinrichtung. Zum Umbau gab die frühere mecklenburgische Landeskirche eine Summe in Höhe von 50.000 Euro sowie 15.000 Euro für die Ausstattung dazu, die frühere Pommersche Kirche beteiligte sich mit 25.000 Euro. Eine Leader-Förderung der Europäischen Union in Höhe von 140.000 Euro, 30.000 Euro als Zuschuss des zuständigen Hauptbereiches 3 der Nordkirche und Eigenmittel des Posaunenwerkes sicherten darüber hinaus die Gesamtfinanzierung. Der Eigenanteil des Posaunenwerkes M-V stammt aus Spenden und aus größeren Beträgen, die von Freunden der Posaunenarbeit für das Projekt zur Verfügung gestellt wurden.

In Mecklenburg und Pommern musizieren derzeit 120 Chöre mit insgesamt rund 1300 Bläsern. Allein 390 Kinder und Jugendliche greifen im Posaunenwerk zu den Instrumenten. „Für die unterschiedlichen Altersgruppen gibt es Gruppen wie das ,Kleingemüse’, den Jungen Bläserkreis M-V, den Bläserkreis M-V und die ,Uhus‘“, so Landesposaunenwart Martin Huß. Jährlich bereichern die Posaunenchöre mit ihrer Musik in Mecklenburg und Pommern rund 250 Gottesdienste, Jubiläen und Musikveranstaltungen.

Rückfragen:
Christian Meyer, Pressereferent in der Bischofskanzlei Schwerin,
Tel. 0385 / 20223-165, Mobil: 0160 / 36 38 934, E-Mail: christian.meyer@presse.nordkirche.de.