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Flüchtlingssituation

Fahrrad-Demo auf der Rügenbrücke

08.10.2018 ǀ Stralsund.  Mit einer Fahrrad-Demonstration durch die Innenstadt von Stralsund hat am Sonnabend die Bewegung "Seebrücke" die anhaltende humanitäre Katastrophe im südlichen Mittelmeer kritisiert. Anschließend fuhren die Demonstranten über die Rügenbrücke und enthüllten am höchsten Punkt ein Banner mit der Aufschrift "Seebrücke statt Festung Europa", wie Stella Maris-Fischer, Sprecherin der "Seebrücke" in Mecklenburg-Vorpommern, mitteilte. "Wir finden es unerträglich, dass mit unserer aggressiven Wirtschaftspolitik Menschen in anderen Teilen dieser Erde in existenzielle Not gebracht werden", sagte die Aktivistin.

Die Polizei zählte knapp 100 Teilnehmer auf Fahrrädern. Unterstützt wurde die Aktion auf dem Wasser unter anderem vom Traditionssegler "Lovis", der vor der Rügenbrücke kreuzte und seine Solidarität durch Hissen eines bedruckten Großsegels mit dem Slogan "No one is illegal" zeigte.

Unter dem Motto "Seebrücke - Schafft sichere Häfen!" finden bundesweit seit dem Frühjahr regelmäßig Protestveranstaltungen statt. Organisiert werden die Märsche, Vorträge und Bastelaktionen von Privatpersonen sowie Organisationen aus verschiedenen Bereichen der Zivilgesellschaft. Auch Diakonie, Caritas und Der Paritätische unterstützen viele der Aktionen.
Quelle: epd

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