[img] Rostock. Foto: Matthias Knüppel [img]
[img]
Start [img] Aktuell [img] Mecklenburg [img] Pommern [img] Beide Kirchen [img] Glauben [img] Marktplatz [img] Seelsorge [img] Jugend [img]
[img]
[img]
[img]
Seite drucken Seite als eMail senden
[img]
[img]
[img] Landesbischof
[img] Landeskirche
[img]
[img] Adressen
[img] Amtsblatt
[img] Aufbau & Organisation
[img] Beteiligungsprozess
[img] Bildergalerien
[img] Diakonie
[img] EDV Projekt
[img] Einrichtungen
[img] Familienforschung
[img] Fördervereine
[img] Fort- und Weiterbildung
[img] Gemeindekirchgeld
[img] Gemeinden im Netz
[img] Geschichte
[img] Gesetze/Ordnungen
[img] Impulse/Texte/Themen
[img] JAhr zur Taufe
[img] Kirchbau
[img] Kirchenälteste
[img] Kirchenkreise
[img] Kirchenkreiskongresse
[img] Kirchenleitung
[img] Kirche mit Anderen
[img] Kirchenmusik
[img] Kirchgemeinderatswahl
[img] Kollekten
[img] Personalmeldungen
[img] Pressemeldungen
[img] ReferentInnenpool
[img] Schöpfungsbewahrung
[img] Schule und Kirche
[img] Statistik
[img] Stiften-gehen
[img] Synodalwahl 2011
[img] Synode
[img] Tagung & Freizeit
[img] Termine 2012
[img] Umgang sexuelle Gewalt
[img]

[img]
[img] Info&Service
[img] Adressen
[img] English Pages
[img] Impressum
[img] Nachrichten
[img] Neu in kirche-mv
[img] RSS Feed
[img] Übersicht










[img]
[img]
[img] [img]
[img]

6.3. Exkurs: Die Union evangelischer Kirchen in der EKD (UEK)

 

Die PEK ist, obwohl sie auch lutherische Gemeinden hat, eine der unierten Landeskirchen. In Preußen bestand nämlich die besondere Situation, dass das Herrscherhaus der Hohenzollern reformierten, die Bevölkerungsmehrheit aber lutherischen Glaubens war. Am 27. September 1817 kam es unter König Friedrich Wilhelm III. aus Anlass des 300. Jubiläums der Reformation zur organisatorischen Vereinigung der reformierten (besonders hugenottischen) und lutherischen Gemeinden zu einer unierten Kirche als dritter Zweig der Reformation. Treibendes Element war dabei, dass die bestehenden Abgrenzungen schon damals als unzeitgemäß angesehen wurden. Es handelte sich zunächst nur um eine Verwaltungsunion, keine Bekenntnisunion. Später entstanden jedoch auch bekenntnis-unierte Gemeinden. Ab 1922 nannte sich die vereinigte Kirche Evangelische Kirche der altpreußischen Union (APU).

 

Die Evangelische Kirche der Union (EKU) war Nachfolgerin der Altpreußischen Union ab 1954 und umfasste damit die unierten Landeskirchen, welche auf ehemals preußischem Territorium lagen. 1972 spaltete sich auch die EKU in zwei selbständige Bereiche auf. Pommern (damalige Bezeichnung: Greifswald) gehörte zum "Bereich Ost". 1992 wurden beide Bereiche formell wiedervereinigt.

 

Die meisten nicht-lutherischen Kirchen hatten sich daneben in der Arnoldshainer Konferenz (AKf), einer Arbeitsgemeinschaft von Kirchenleitungen, organisiert. Sie wurde 1967 im hessischen Dorf Arnoldshain als Arbeitsgemeinschaft selbständiger Landeskirchen bzw. Kirchenleitungen gegründet. Ihr Ziel war es, Übereinstimmungen in den wesentlichen Bereichen des kirchlichen Lebens und Handelns zu fördern und die Einheit der EKD zu stärken.

 

Jüngst bildete sich aus den Kirchen der AKf und der EKU die Union evangelischer Kirchen in der EKD (UEK), deren Grundordnung am 1. Juli 2003 in Kraft trat. Damit endete eine fast 200-jährige Tradition und es begann eine neue Geschichte der Zusammenarbeit. Der UEK als Pendant zur VELKD gehören also vornehmlich unierte und reformierte Landeskirchen an. Organe sind die Vollkonferenz (quasi als Parlament) und das Präsidium mit dem Vorsitzenden an der Spitze (als ausführendes Verwaltungsorgan).

 

Weiter zu: 6.4. Neuordnung des Verhältnisses zwischen EKD, VELKD und UEK

Zurück zur Übersicht


[img]