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Klimadebatte

Ex-Umweltsenator kritisiert "Klima-Hysterie"

07.10.2019 ǀ Hamburg.  Der ehemalige Hamburger Umweltsenator Fritz Vahrenholt kritisiert die aktuelle Klimadebatte als "maßlos" und "hysterisch". "Wir haben keinen Klimanotstand", sagte er dem "Hamburger Abendblatt". "Eine Vollbremsung kann sich die Gesellschaft nicht leisten - sie muss es auch nicht, Bremsen genügt." Wenn die Forderungen von Greta Thunberg umgesetzt würden, würden Wohlstand und Entwicklung weltweit massiv gefährdet. Thunberg übersehe bei ihrer Kritik die Erfolge der Politik.

Die Zahl der Hungernden weltweit habe sich halbiert, die Lebenserwartung verdoppelt und die Kindersterblichkeit gezehntelt. "Diese Erfolge haben wesentlich mit der Energieversorgung für Strom, Wärme, Transport und Ernährung zu tun", so Vahrenholt. Es solle zwar seiner Meinung nach auch nicht so weitergehen wie bisher, "aber wir müssen klug umsteuern". Vahrenholt war von 1991 bis 1997 SPD-Umweltsenator in Hamburg.
Quelle: epd

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