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Christian Behr und Tilman Jeremias stellen sich vor

Es bleibt bei zwei Kandidaten für das Bischofsamt

Christian Behr (li.) und Tilman Jeremias stellen sich zur Wahl
25.01.2019 ǀ Greifswald.  Im Greifswalder Dom beginnt am 3. Februar (14 Uhr) die Vorstellungsrunde für den künftigen Bischof im Sprengel Mecklenburg und Pommern der Nordkirche. Christian Behr, Pastor an der Dresdner Kreuzkirche, hält die Predigt. Eine Woche später (10. Februar) predigt der Rostocker Pastor Tilman Jeremias im Greifswalder Dom. Am 1. März stellen sich beide Pastoren in Greifswald zur Wahl. Die 156-köpfige Landessynode habe darauf verzichtet, weitere Theologen zu nominieren, teilte Synodenpräses Ulrike Hillmann am Freitag mit.

Gesucht wird ein Nachfolger für die Bischöfe Hans-Jürgen Abromeit (Greifswald) und Andreas von Maltzahn (Schwerin). Derzeit gibt es übergangsweise noch zwei Bischöfe in Mecklenburg-Vorpommern, nach der Wahl nur noch einen mit Sitz in Greifswald. Bischof Abromeit wird Ende September in den Ruhestand treten, Bischof von Maltzahn wird bereits Ende April aus dem Amt scheiden und danach als Studienleiter am Prediger- und Studienseminar in Ratzeburg tätig sein.

Vor dem Wahltermin werden sich Christian Behr (57) und Tilman Jeremias (52) auch noch mit jeweils einem Vortrag in Schwerin vorstellen. Die Vorträge in der Außenstelle des Landeskirchenamtes sind für Behr am 6. Februar und für Jeremias am 21. Februar jeweils um 19 Uhr.

Seit 2012 ist Christian Behr 1. Pfarrer an der Kreuzkirche Dresden und Superintendent des Kirchenbezirkes Dresden Mitte. Der gebürtige Thüringer absolvierte Ende der 70er Jahre eine Lehre als Baufacharbeiter. Nach dem Theologie-Studium in Jena übernahm er 1989 eine Pfarrstelle in Kayna bei Zeitz (Sachsen-Anhalt), wo er auch als Kreisdiakoniepfarrer tätig war. 1994 wechselte er ins sächsische Grimma. Behr ist Gründungsmitglied des liberalen "Forums für Gemeinschaft und Theologie" und engagiert sich in einer Partnerschaft zur Lutherischen Kirche in Moskau. Er ist verheiratet, hat drei erwachsene Töchter und zwei Enkel.

Tilman Jeremias ist Pastor für Mission und Ökumene im Kirchenkreis Mecklenburg. Der gebürtige Mainzer wuchs in Gröbenzell (bei München) auf. Nach einem Jahr in einer Tagesstätte für psychisch kranke Kinder studierte er Theologie in München, Tübingen, Jerusalem und Leipzig. 1995 übernahm er die Pfarrstelle in Schwaan (bei Rostock). 2001 bis 2002 gehörte er zu den Sprechern des "Worts zum Sonntag". 2003 wechselte Jeremias in die Innenstadtgemeinde Rostock. Seit 2016 ist er als Ökumenepastor verantwortlich für die Kontakte des Kirchenkreises zu seinen Partnerkirchen und den interreligiösen Dialog. Jeremias ist geschieden und hat drei Kinder.
Quelle: epd/Nordkirche


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