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Workshop "Mit allen Sinnen essen". Fotos: S. Krajci
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Wrokshop "Kunst der Kinder"
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Workshop "Adler steigen keine Treppen"
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Wrokshop "Kunst der Kinder"
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„Welchen Reichtum brauchen Kinder?“ Fortbildung für 230 Erzieherinnen
Salem (rn/bm). „Welchen Reichtum brauchen Kinder“ war das Thema für 227 Erzieherinnen und drei Erzieher am Wochenende in der Kolping-Ferienstätte Salem am Kummerower See. Erstmals hatten die beiden Diakonischen Werke Mecklenburgs und Pommerns gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Kindertagesstätten zu einer zweitägigen Fortbildung für Mitarbeitende kirchlich-diakonischer Träger von Kindertagesstätten eingeladen.
Die Fachbereichsleiterin für Kindertagesstätten, Pastorin Brigitte Müller aus Greifswald, freute sich über die zahlreiche Teilnahme, „denn das Personal einiger Kindertagesstätten war komplett angereist.“ Im Mittelpunkt des Fachtages stand eine breite Palette von praxisorientierten Themen in zehn Workshops. „Das ist schon besonders, wenn Theorie und Praxis gleichermaßen angeboten werden und daß alle zu Wort kommen können,“ so Müller.
Zu Beginn hatte Kirsten Balzer, Vorstand des Mecklenburgischen Diakonischen Werkes, eine Parallele von Jesus zu einer zeitgemäßen Pädagogik gezogen. So, wie Jesus in einer Geschichte ein Kind in den Mittelpunkt gestellt habe, so sei es auch in den Kindertagesstätten, wo das Kind ebenfalls in der Mitte der Aufmerksamkeit stehe. Angesichts von Negativschlagzeilen sei es eine Aufgabe von Kindertagesstätten, daß auch Kinder trotz schwieriger Lebenslagen selbstbewußte und mündige Menschen werden können.
Der Greifswalder Theologe Prof. Roland Rosenstock faßte Umfragen über Erwartungen der Kinder zu Glück und Reichtum zusammen, wonach 40% total glücklich und 44% glücklich seien. Allerdings vermissten viele die Anwesenheit der Mütter und noch mehr ihrer Väter. Wichtige Voraussetzung für das Glück der Kinder, so Rosenstock, sei der familiäre Zusammenhalt und verständnisvolle Erzieherinnen.
Brigitte Müller freute sich, dass es schon besonders sei, so viele Erzieherinnen zu erleben, die die große Gemeinschaft als stärkend empfunden haben angesichts der oft kleinen Teams in den Kindertagesstätten. Diese Chance wurde offensichtlich stark genutzt, denn die Gespräche gingen von den Workshops über die Pausen bis hin zum Essen und besonders in den Abend hinein. Zwei Tage gemeinsamer Fortbildung entfalteten so besondere Chancen der Begegnung, so Müller. Selbst am Abend hätten viele am Bücherstand in Ruhe geschmökert.
Besonders eindrücklich war ihr das Fazit einer Erzieherin, die sagte: „Ich werde das nächste Mal bei mir in der Einrichtung sagen, daß alle mitkommen sollen.“ Und ihr eigenes Resume brachte sie in Aufnahme eines Gedankens von Prof. Rosenstock auf den Punkt: „Man kann in Kindertagesstätten die Kinder nicht glücklich machen, wohl aber die Rahmenbedingungen dafür schaffen, damit die Kinder geliebt, angenommen und verstanden werden. Diese Rahmenbedingungen zu schaffen sei eine besondere Aufgabe von Politik, Kirche und Diakonie.“ (10.3.2008)

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Morgenandacht
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Workshop "Mit allen Sinnen essen"
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Workshop "Selbstbewußt und aufmerksam - Kinder entdecken ihre Starken"
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Workshop "Kinder sind kleine Theologen"
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Workshop "Kinder sind kleine Theologen"
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Workshop "Adler steigen keine Treppen"
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