Nordelbien begrüßt Votum aus Pommern
Kiel (lm). Die Nordelbische Evangelisch-Lutherische Kirche hat das Votum der Kirchenleitung der Pommerschen Kirche begrüßt, ihrer Synode die Aufnahme von Sondierungsgesprächen über die Bildung einer evangelischen Kirche im Norden zu empfehlen.
Die Kirchenleitung in Greifswald reagierte mit ihrer Entscheidung auf ein Schreiben des Vorsitzenden der Kirchenleitung der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche, Dr. Hans Christian Knuth, in dem dieser die mecklenburgische und pommersche Kirche zu Sondierungsgesprächen über die Bildung einer gemeinsamen evangelischen Kirche im Norden eingeladen.
Norbert Radzanowski, Pressesprecher der Nordelbischen Kirche, erklärte dazu am Mittwoch in Kiel: „Wir freuen uns über das Votum aus Greifswald. In Anbetracht der über Jahrzehnte erfolgreichen Zusammenarbeit beider Kirchen scheint ein Zusammenschluss der richtige Weg in die Zukunft. Nicht auch zuletzt im Hinblick auf die zukünftige Entwicklung innerhalb der EKD ist es sinnvoll, dass Christinnen und Christen im norddeutschen Raum sich in einer Kirche positionierten.“
Solche Gespräche seien allerdings sinnvoller im Verbund mit Mecklenburg, sagte Radzanowski. „Wir würden es daher begrüßen, wenn sich auch die Landeskirche dort für Sondierungsgespräche öffnet.“ (7.3.2007) 
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