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Christiane Eller - Annerose Neumann (Referentin), Sylvia Giesecke (Vors. des Kuratoroums, Bischof Dr. Hans-Jürgen Abromeit, Landesbischof Hermann Beste, Katrin Gierlich-Jeremias (ehemals Referentin) Lansessuperintendentin Christiane Körner (v.l.n.r.)


Predigt mit Maria und Martha

Christiane Eller als Leiterin des Evangelischen Frauenwerkes eingeführt

 

Barth (ran). Am Sonnabend wurde Pastorin Christiane Eller in der Barther St. Marienkirche als neue Leiterin des Evangelischen Frauenwerkes in Mecklenburg-Vorpommern in ihr Amt eingeführt. Die Einführung nahmen die beiden Bischöfe, Dr. Hans-Jürgen Abromeit (Greifswald) und Hermann Beste (Schwerin) vor und der Gottesdienst wurde durch ehrenamtliche Frauen und Gäste aus Papua-Neuguinea, Tansania und Indien mitgestaltet. Christiane Eller, die ihre neue Aufgabe am 15. Mai übernommen hatte, war zuvor Pastorin in Dorf Mecklenburg. Sie leitet nun als Nachfolgerin von Pastorin Marlies Richter das Evangelische Frauenwerk, nachdem die Referentin Annerose Neumann diese Aufgabe kommissarisch in einer längeren Vakanz übernommen hatte.

 

In ihrer Predigt nahm Christiane Eller bezug auf die biblische Geschichte von Maria und Martha in der Begegnung mit Jesus. Maria ist mit Jesus im Gespräch, während Martha für das leibliche Wohl sorgt. Eller betonte, daß es nicht um eine Alternative in den beiden Frauengestalten gehe sondern um ein sowohl als auch. Es seien beide Seiten, die meditative und die aktive Existenz für ein Leben, für Gemeinschaft wichtig.

 

Zuvor hatte es im Niederdeutschen Bibelzentrum St. Jürgen in Barth ein Seminar über „St. Martha und St. Georg – Aspekte zum Umgang mit dem Bösen“ gegeben, zu dem viele Frauen und auch einige Männer angereist waren. Zentrum waren die Gestalten von St. Martha und St. Georg – der niederdeutsche Name ist St. Jürgen - wobei beide Heilige in der Bezwingung des Drachen unterschiedlich handeln. Hanna Strack führte in die Welt von St. Martha ein – sie bindet den Drachen und Johannes Pilgrim in das Handeln von St. Georg – er tötet den Drachen. Pastorin Christe Heinke trat dann szenisch als St. Margarete auf und erzählte von ihrer Bändigung des Drachen.

 

Hanna Strack wies auf mehrere Umgangsformen mit dem Bösen hin: „ Es gibt verschiedene Möglichkeiten des Umgangs mit dem Bösen: manchmal muss man einfach fliehen oder eine große Distanz aufbauen zu bösen Menschen, um sich zu schützen, manchmal ist der direkte Kampf nötig und richtig, manchmal ist eine List klüger und manchmal kann es auch die Überwindung durch die Liebe sein.“

 

Das Evangelische Frauenwerk ist eine gemeinsame Einrichtung der Mecklenburgischen und der Pommerschen Kirche mit Sitz in Stralsund. (12.6.2006)

 

Siehe auch:

- Zu den Internetseiten des Ev. Frauenwerkes

- Referat von Hanna Strack (Download, 140 KB) und Internetseite Hanna Strack

- Christa Heinke zu Margarete (Download, 75 KB)



 

Christa Heinke als Heilige Margareta (Siehe Download)



 

Hanna Strack bei ihrem Referat (Siehe Download)



 

OKR Hans-Martin Moderow (Greifswald) verabschiedet die kommissarische Leiterin Annerose Neumann



 

Christiane Eller und ihre Vorgängerin Marlies Richter (re.)



 

Landesbischof Hermann Beste (Schwerin)



Gäste - und Gäste aus der Ökumene


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