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Pommern: Diakonie will keine "Ein-Euro-Jobs" schaffen

 

Greifswald (epd). Das Diakonische Werk der pommerschen Kirche hat sich gegen die Schaffung von "Ein-Euro-Jobs" im Zuge der Hartz-IV-Reform in den eigenen Einrichtungen ausgesprochen. In den Häusern werde eine anspruchsvolle professionelle Arbeit geleistet, sagte der Vorstand des Werkes, Dieter Baumstümmler, am Donnerstag dem epd in der Hansestadt. Diese könne nur von ausgebildeten und motivierten Menschen geleistet werden.

 

Zudem würden ergänzende Angebote durch Freiwilligendienste, ehrenamtliche Arbeit bis hin zum Freiwilligen Sozialen Jahr für Jugendliche realisiert. Grundsätzlich, so Baumstümmler weiter, werde die geplante massenhafte Einführung der "Ein-Euro-Jobs" die Zahl der vorhandenen Arbeitsplätze in Vorpommern nicht erhöhen, sondern eher zu einem Abbau regulärer Arbeitsplätze unter anderem im Bereich der Pflege von Grünanlagen führen.

 

Die wenigen Fälle, in denen gemeinnützige Arbeit für Arbeitslose ein sinnvoller Weg in den Arbeitsmarkt ist, rechtfertigten nicht den massiven Ausbau dieses Instruments. In der Region scheitere die Integration in den Arbeitsmarkt nicht an mangelndem Willen, sondern an den fehlenden Arbeitsplätzen, ergänzte der Diakonie-Chef. (19.08.2004)

 

Wortlaut


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