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Martin Scriba (li.) und Dr. Andreas von Maltzahn bei Synodenbeginn

Mecklenburgische Landessynode begonnen: „Globalisierung, die dem Leben aller dient“

 

Plau am See (ran). Am Donnerstagnachmittag hat die Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs mit einem Gottesdienst in der St. Marienkirche in Plau am See begonnen.

 

Ökumenepastor Hans-Wilhelm Kasch setzte sich in seiner Predigt im Hinblick auf den G8 Gipfel für eine Globalisierung ein, „die dem Leben für alle dient.“ Es sei notwendig, daß „wir mit unseren Partnerkirchen ins Gespräch kommen können, wie die Globalisierung nachhaltig gestaltet werden kann.“ Christlicher Glaube sei in Fragen wirtschaftlicher Gerechtigkeit nicht neutral. „Wir sind in dieser Welt Gottes Hände und Füße.“ sagte Kasch, „und wir können nicht unsere Hände in den Schoß legen und nur abwarten.“ Um die Orientierung zu ermöglichen, wurden an alle Teilnehmenden kleine Kompaßrosen als Schlüsselanhänger verteilt.

 

Am Sonnabend hat die Landessynode einen Thementag zur Globalisierung auf der Tagesordnung.

 

Die Vizepräsidentin des Landtages Mecklenburg-Vorpommern und pommersche Landessynodale, Renate Holznagel, sagte in ihrem Grußwort, daß diese doppelte Identität „schlecht zu trennen“ sei. So lud sie als pommersche Synodale die mecklenburgischen Synodalen ein, zusammen mit der nordelbischen Kirche „einen Weg zu suchen, an dessen Ende möglicherweise eine gemeinsame ,Nordkirche‘ entstehen kann.“ Eine Nordkirche sei „zukunftsweisend und politisch gesehen sehr interessant,“ fügte sie hinzu.

 

Die Landessynode wurde am Abend in nichtöffentlicher Sitzung mit der Vorstellung der beiden Kandidaten für das Bischofsamt, Kirchenrat Martin Scriba und Propst Dr. Andreas von Maltzahn fortgesetzt. Die Abstimmung über den neuen Landesbischof soll am Freitag ab 14 Uhr beginnen. (29.3.2007)


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