Mecklenburger Synode berät über neues Regionalzentrum
Plau am See (epd). Die mecklenburgische Synode hat am Freitag ihre Herbsttagung in Plau am See mit der Beratung über ein neues Regionalzentrum für übergemeindliche Dienste ab 2012 in Güstrow fortgesetzt. Am Vormittag stehen auch noch der Beschluss zum Austritt der Landeskirche aus dem Leipziger Missionswerk sowie der Bericht des Amtes für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen auf der Tagesordnung.
Am Nachmittag wird es einen Bericht zu "50 Jahre Brot für die Welt" geben. Ferner ist die erste Lesung des landeskirchlichen Haushalts für das Jahr 2010 vorgesehen. Der Haushalt hat ein Volumen von rund 51,7 Millionen Euro. Der Finanzausgleich der Evangelischen Kirche in Deutschland wird gegenüber 2009 um rund eine Million Euro auf rund 13,7 Millionen Euro steigen. Zudem wird mit Staatsleistungen und Patronatsmitteln in Höhe von rund 6,3 Millionen Euro gerechnet. Gleichzeitig wird ein Rückgang der Kirchensteuereinnahmen gegenüber 2008 um acht Prozent auf rund 16,2 Millionen Euro erwartet.
Abends wird sich die Synode unter anderem mit Eckpunkten zur Kirchenkreisreform beschäftigen. Am Sonnabend wird Landesbischof Andreas von Maltzahn dann über den Stand der Fusionsverhandlungen zur Nordkirche berichten.
Die Nordkirche soll zu Pfingsten 2012 aus den derzeitigen evangelischen Landeskirchen in Nordelbien, Mecklenburg und Pommern gebildet werden und hätte über zwei Millionen Mitglieder. In Mecklenburg gehören derzeit rund 200.000 Menschen zur evangelischen Landeskirche. (6.11.2009)
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